Touch me: Samsungs NV10 mit berührungsempfindlicher Bedienung

Touch me: Neuestes Sensor-Bedienfeld auf der Rückseite

Der Zehn Megapixel-Chip der Kamera löst Bilder mit einer maximalen Auflösung von 3.648 x 2.736 Pixeln auf. Das sich ausfahrende Dreifach-Zoom-Objektiv von Schneider-Kreuznach (Brennweite 35 bis 105 entsprechend Kleinbild) ist, genau wie bei der NV3, durch den blauen "New View"-Ring gekennzeichnet. Der Blendenbereich, der manuell eingestellt werden kann, liegt im Weitwinkel bei F2,8 und im Tele bei F5,1.

Im Gegesatz zur Multimedia-Kamera NV3 besitzt die NV10 keinen Supermakromodus. Nahaufnahmen sind erst ab vier Zentimetern möglich. Gespeichert werden Fotos oder Videos in den Formaten JPEG, AVI, WAV, MPEG-4 und GIF. SD- und MMC-Karten dienen als Zusatzspeicher, falls die internen 19 Megabyte nicht mehr ausreichen.

Ein weiteres besonderes Merkmal ist der versteckte Pop-up-Blitz der Samsung. Die Platzierung des Blitzes direkt über dem Objektiv sorgt für einen besseren Streuwinkel und flottere Blitzfolgezeiten. Darüber hinaus belässt der Aufklapp-Mechanismus die Kamera in ihrer kompakten Form. Abstehende Gehäuseteile werden so elegant vermieden.

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Für die Bildstabilisation sorgt auch in der NV10 die eigens von Samsung entwickelte Anti Shake Reduction (ASR). Dank dieser Technologie - funktionierte bereits im Test der NV3 einwandfrei - sind Aufnahmen nun auch bei ungünstigen Lichtverhältnissen ohne Blitzanwendung möglich.

Einstellungen - Manuelles Schlaraffenland

Fotografen, die gerne selber Einstellungen vornehmen, dürfen sich über zahreiche manuelle Menüoptionen freuen. Das Modus-Wählrad verfügt über eine "Programm"- "Effekt"- und "Manuell"-Ebene. In allen drei Betriebsebenen stehen fortgeschrittenen Nutzern allerhand individuelle Möglichkeiten zur Verfügung.

So können unter anderem die Verschlusszeiten (15 bis 1/1500 Sekunden), die Belichtungskorrektur ( +/- 2 LW), die Belichtungsmessung (Matrix-, Mehrfeld-, Integral- und Spotmessung), die Belichtungsreihenfunktion, Serienbildfunktion, Weißabgleich, Bild-Effekte und die ISO-Werte (100, 200, 400, 800, 1000) manuell eingestellt werden. Für diejenigen, die nicht auf ihr eigenes Können vertrauen wollen, bietet die NV10 selbstverständlich auch einen Scene-Modus. Insgesamt 14 Motivprogramme stehen für die passene Aufnahmesituation bereit.

Um die Menüfunktionen ausgiebig zu nutzen, sind die Touch&Klick-Sensoren unabdingbar. Beim Kontakt mit den berührungsempfindlichen Tasten blendet die NV10 einen Balken auf dem Display ein. Die gewünschten Einstellungen sind nun über die gegenüberligende Achse wie in einem Koordinatensystem mit X- und Y-Achse zu wählen.

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