Kaufberatung: Komplett-PC unter 1.000 Euro
Soundkarte: Hi-Fi auch mit On-Board-Lösung
Eine separate Soundkarte ist eigentlich nur für Spiele und aktive PC-Lautsprecher interessant: Zum einen sorgt EAX dabei für realistische Spiel-Effekte, zum anderen liefert die direkte Sound-Wiedergabe über den On-Board-Chip der Hauptplatine nicht immer die beste Akustik. Wird der Klang vom PC hingegen gleich an einen aktiven Hi-Fi-Verstärker mit passenden Boxen geleitet, genügt der im Unterpunkt "Mainboard" erwähnte Digitalausgang. Denn damit erfolgt die Signalübertragung ohnehin weitgehend verlustfrei und gelangt fast ungefiltert zum Hi-Fi-System.
| Option 1 | ||
| Typ | On-Board | |
| Anschluss | Digitalausgang (optisch/coaxial) | |
| Option 2 | ||
| Typ | Creative X-Fi Xtreme Audio | |
| Sonstiges | EAX Advanced HD 5.0 | |
| Straßenpreis | 48 Euro | |
Optische Laufwerke: Nimm zwei
Selbstverständlich zählt es nicht zu den Pflichten eines Multimedia-PCs, mit gleich zwei Laufwerken aufzuwarten. Praktisch ist es aber allemal: Etwa um eine Musik-CD abzuspielen oder ins MP3-Format zu konvertieren und gleichzeitig eine DVD oder CD zu brennen beziehungsweise parallel zwei Silberscheiben zu beschreiben. Die Brenngeschwindigkeit von einmal beschreibbaren DVDs sollte mit mindestens 16-fach, bei wiederbeschreibbaren Medien mit sechsfach angegeben sein. Bei so genannten "Dual"- oder "Double-Layer"-Rohlingen mit einem Speicherplatz von 8,5 statt 4,7 Gigabyte bildet die vierfache Geschwindigkeit das Minimum.

Bei Festplatten bereits gang und gäbe, setzt sich Serial ATA mittlerweile zunehmend bei DVD-Brennern durch. Mit der aktuelleren Schnittstelle schreiben sie zwar nicht schneller, dafür nimmt die Verkabelung weniger Platz in Anspruch und den Lüftern weniger Wind aus den Segeln. Noch gibt es allerdings keine große Auswahl an entsprechenden Laufwerken, außerdem kosten sie im Schnitt etwa zehn Euro mehr als vergleichbare IDE-Modelle. Wer mit seinem Brenner nicht bloß die Unterseite sondern auch die Oberfläche von CDs und DVDs beschreiben möchte, wählt Modelle mit "Lightscribe"- oder "Labelflash"-Technologie.
| Option 1 | ||
| Schnittstelle | IDE | |
| Schreibgeschwindigkeit | 16x DVD±R, 6x DVD±RW, 4x DVD±DL | |
| Sonstiges | Zwei Laufwerke, Lightscribe/Labelflash bei Bedarf | |
| Straßenpreis | 2x 45 Euro | |
| Option 2 | ||
| Schnittstelle | Serial-ATA | |
| Schreibgeschwindigkeit | 16x DVD±R, 6x DVD±RW, 4x DVD±DL | |
| Sonstiges | Zwei Laufwerke, Lightscribe/Labelflash bei Bedarf | |
| Straßenpreis | 2x 70 Euro | |
Gehäuse und Netzteil: Luftig und leise
Anders als ein schlanker Büro-PC braucht ein echter Allrounder deutlich mehr Platz zum Austoben, allein wegen der höheren Anzahl von Erweiterungskarten. Außerdem zahlt sich ein größerer Abstand zwischen den verbauten Komponenten aus, da sie sich später gegenseitig weniger stark aufheizen und den Lüftern mehr Angriffsfläche lassen. Apropos Lüfter: Zwecks besserer Abkühlung sollte das PC-Chassis mindestens zwei Halterungen für 80- oder 120-Millimeter-Rotoren besitzen.
Bei komplett aus Aluminium gefertigten Gehäusen ist eine gewisse Vorsicht angebracht, denn oftmals sind die Wände sehr dünn und anfällig für nervende Vibrationen und Brummgeräusche. Weniger sensibel reagieren dickere Wände aus Stahlblech, wobei die Frontblende durchaus auf Leichtmetall setzen darf. So besteht der einzige Kompromiss darin, dass man beim Transport schwerer schleppen muss. Am preisgünstigsten ist ein ausreichend dimensionierter Midi-Tower, geräumigere Big Tower und HTPC-Gehäuse kosten etwas mehr.


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Wird in den nächsten Wochen erscheinen.
Ne' Aktualisierung mit i5/i7 wäre mal erfreulich ;-)