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26.12.2006
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Das neue Betriebssystem schon jetzt schlanker machen

Tutorial: Benutzerdefiniertes Windows Vista mit vLite

Windows Vista

Unter dem Punkt UAC können Sie die Benutzerkontosteuerung direkt zu Beginn und für alle Accounts deaktivieren. Vor allem Benutzer, die Systemeigenschaften verändern und viele Programme installieren, die nicht aus dem Hause Microsoft sind, werden von dieser Schutzfunktion schnell genervt, weshalb das Deaktivieren für fortgeschrittene User sehr empfehlenswert ist. Hibernation kann den neuen Tiefschlafmodus von Vista deaktivieren; das Betriebssystem kopiert bei einem Klick auf Energiesparmodus den Inhalt des Arbeitsspeichers temporär auf die Festplatte, um bei einem erneuten Aktivieren schneller wieder betriebsbereit zu sein.

Bitte bald Betriebssystem bauen

Ist das alles erledigt, kommen Sie in die Log-Phase. Hier werden Sie gefragt, ob Sie andere Vista-Versionen von der Installations-DVD löschen wollen, die Sie sowieso nicht benutzen werden. Daraufhin haben Sie die Wahl zwischen zwei Methoden: Wählen Sie Just apply, werden zwar alle von Ihnen ausgewählten Komponenten entfernt, die tatsächliche Dateigröße auf der DVD ändert sich jedoch nicht. Vergleichbar ist das mit einem Buch, bei dem Sie nur einige Seiten aus dem Inhaltsverzeichnis herausreißen, die entsprechenden Kapitel aber drin lassen. Der Vorteil von Just apply: Es geht schnell, in unter fünf Minuten ist das Image brennbereit.

Weiteres zu Vista:

Zu Windows Vista sind diverse Artikel verfasst worden, die hier aufgelistet sind.

Tutorials:

Verkehrte Netzwelt:

Sinnvoller ist es da, Rebuild auszuwählen: Auf diese Weise werden sämtliche Installationsdaten von Windows Vista neu zusammengesetzt und die uninteressanten Teile vor dem Bau des Images entfernt. Nur auf diesem Weg ist es möglich, mit vLite auch Installationsgröße und -dauer zu reduzieren - die Angaben zur Estimated Size Reduction haben auch nur Gültigkeit, wenn Sie sich für Rebuild entscheiden. Nachteil: Sie müssen jetzt mindestens 20 Minuten lang die Zeit totschlagen, denn der Vorgang dauert eine Weile.

Ist die Wahl getroffen, arbeitet sich vLite mehr oder weniger schnell durch die Punkte Preparing selected tasks, Removing components, Applying settings und Saving settings. Rechts unten können Sie bei Priority bestimmen, wie viele Systemressourcen vLite in dieser Phase zur Verfügung gestellt werden sollen. Je höher die Priorität, desto schneller arbeitet vLite - in der höchsten Stufe ist es allerdings fast unmöglich, nebenbei noch etwas anderes am Computer zu machen.

Vista ein gutes Image verpassen

Sobald die Meldung Finished! erscheint, können Sie auf Next klicken und das ISO bauen. Hier befindet sich ein komplettes Brenn-Tool, mit dem Sie ein Vista-Image basteln und im Anschluss brennen können. Unter Mode wählen Sie die gewünschte Option aus, bei Label geben Sie den Namen des Images an. Wenn Sie nicht in Eile sind, sollten Sie die Brenngeschwindigkeit so niedrig wie möglich einstellen, um Fehler zu vermeiden. Ist der Rohling beschreiben, ist Ihre Arbeit mit vLite beendet.

Vista mit vLite

  • Optionen von vLite
  • Komponenten entfernen
  • Warnung bei Komponenten
  • Tweaks in vLite
Für Großbildansicht auf ein Bild klicken.

Um zu überprüfen, ob alles funktioniert hat, sollten Sie das Vista-Image einlegen und den Computer neu starten. Je nach Mainboard drücken Sie jetzt F2, F8 oder Entf, um in die BIOS-Einstellungen zu gelangen. Hier müssen Sie die Boot-Reihenfolge so ändern, dass Ihr DVD-Laufwerk an erster Stelle steht. Danach das BIOS mit F10 verlassen und die Änderungen speichern, es folgt ein weiterer Neustart. Möchte der Computer jetzt das Betriebssystem installieren, hat alles geklappt und Sie können sich über ein schlankeres und benutzerdefiniertes Windows Vista freuen - welches Sie natürlich erst noch ganz normal installieren müssen.


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