Mit Winamp, Shoutcast und Peer-to-Peer zum eigenen Radiosender

Tutorial: Der Weg zum eigenen Webradio

Tutorial: Der Weg zum eigenen Webradio Um sich als Radiopirat zu versuchen, bedarf es heutzutage keiner sperrigen Antenne mehr, die im Garten aufgestellt wird, um im Umkreis von ein paar Kilometern die Leute mit der eigenen Plattensammlung zu unterhalten. Das Internet und Streaming bieten Piraten die Welt als Zielgruppe und verbreiten den eigenen Sender um den ganzen Planeten, ohne Antenne und nach einem kleinen Obulus an die GEMA auch noch völlig legal.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Technische Hürden
  2. 2Die Zutaten
  3. 3Freunde hören kostenlos
  4. 4Variante eins: Winamp mit DSP und Shoutcast
  5. 5Die eigene Playlist live schalten
  6. 6Sender aufrufen
  7. 7Nützliche Information zum Sender werden auf einer Übersichtsseite zusammengefasst (Klick vergrößert).
  8. 8Radio on demand
  9. 9Wechselnde IP-Adressen
  10. 10Radio über Peer-to-Peer
  11. ...aufklappen
  12. 11Über Streamer können mit Hilfe der Peer-to-Peer-Technik viele Hörer erreicht werden (Klick vergrößert).
  13. 12Professionelle Radio-Server
  14. 13Live365.com
  15. 14Vom Piraten zum echten Hörfunker
  16. 15Fazit

Technische Hürden

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Das Internet wurde ursprünglich nicht für die Verbreitung von Live-Inhalten entwickelt, deshalb ist es technisch gar nicht so einfach, Radio live in die Welt zu verschicken. Anders als bei Radio und TV gibt ein Sender im Internet nur auf Anfrage eines Computers Datenpakete heraus. Doch von einer Live-Aufzeichnung existiert ja schließlich noch gar keine fertige Datei, die verschickt werden könnte. Die Lösung ist Streaming, dabei werden sehr kurze Bruchstücke versendet, die auf dem Computer des Empfängers wieder zusammengebaut werden. Ein Puffer von etwa drei Sekunden sorgt dafür, dass die Sendung nicht stockt. Dadurch verzögert sich die Ausstrahlung natürlich um diese drei Sekunden.

Die große Antenne des Piratensenders dient hierzu als sehr gutes Beispiel: Mit einer Antenne, die pausenlos Funkwellen aussendet, können theoretisch unendlich viele Hörer erreicht werden, für ein Webradio benötigt jeder Hörer eine eigene Antenne im übertragenen Sinne. Der sendende Computer muss eine Verbindung zu jedem hörenden Computer herstellen und mit ihm Datenpakete austauschen. Daraus ergeben sich weitere Probleme, wenn die Hörerschaft die Fünf-Personen-Grenze übersteigt, aber dazu später.

Die Zutaten

Es kommt ganz auf den Zweck des Radios an, welche Dinge für eine Sendung benötigt werden. Um einfach eine Playlist mit Musik von der heimischen Festplatte auszustrahlen, reicht ein Computer mit Soundkarte. Soll auch ein Moderator die Musik begleiten, wird ein Mikrofon und bestenfalls ein Mischpult benötigt.

Wer nur Freunde, Familie oder die engsten Bekannten erreichen möchte, der schafft das allein mit dem heimischen Computer und einer DSL-Internet-Verbindung. Wer allerdings das große Publikum sucht, braucht eigenen Webspace mit Root-Rechten oder muss sich auf einige Kompromisse einlassen. Kommt das Programm von einem Server, so entstehen neben den Abgaben an GEMA und GVL auch noch Kosten für den Webspace und den entstehenden Traffic.

Freunde hören kostenlos

Eines vorweg: Solange Sie mit den folgenden Methoden nur die engsten Freunde an Ihrem Radio teilhaben lassen, müssen keine Abgaben an GEMA oder GVL geleistet werden. Da kommt dieselbe Regelung zum Tragen, die es erlaubt, Musik auf Partys zu spielen, ohne Abgaben zu leisten. Wichtig ist dafür, dass der Link zum Radio auch nirgendwo öffentlich präsentiert oder beworben wird.

Forum

Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 2 Beiträge

kannst du mal die Möglichkeiten beschreiben? Brauch ich dazu einen streaming server? Bei mir funktioniert das nicht, bzw. ich steig nicht durch.

Ich weiß nicht wo mein anderer Kommentar geblieben ist, aber es gibt zwei wesentlich einfachere Möglichkeiten: 1. No.23 Live ...

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