Unnötige Dienste, unverschämte Hardware, untadelige Idee
Verkehrte Netzwelt: Hinsetzen, Hefte raus, Vista ist da!
Achtung, Revolution: Windows Vista ist nach einer Alpha, einer Beta, noch einer Beta und ebenso vielen Release Candidates endgültig offiziell verfügbar. Der microsoftsche Fahnen- und Hoffnungsträger bedient aber zuerst die Klientel der Firmenkunden, der private Endanwender kann am 30. Januar 2007 zuschlagen. Gut, dass noch so viel Zeit ist. Denn welche der vielen verfügbaren Versionen ist die richtige? Muss der PC vorher noch teuer aufgewertet werden oder packt er Glaseffekte und umherfliegende Fenster auch so? Kann das neuartige Sicherheitspaket mit fünf Jahren XP-Updates mithalten? Fragen über Fragen. Antworten gibt es höchstwahrscheinlich in dieser "Verkehrten Netzwelt". Vielleicht aber auch weitere Fragen.
Inhaltsverzeichnis
- 1Wahlqual: Basic, Premium, Business, Ultimate
- 2Optik: Ansehen ist Ansichtssache
- 3Sicherheit: Vor Spionen und sich selbst geschützt
- 4Neue Funktionen: Impuls oder Implementierung?
Inhalt
- Wahlqual: Basic, Premium, Business, Ultimate
- Optik: Ansehen ist Ansichtssache
- Sicherheit: Vor Spionen und sich selbst geschützt
- Neue Funktionen: Impuls oder Implementierung?
Wahlqual: Basic, Premium, Business, Ultimate
Wer wissen möchte, welches Vista am geeignetsten ist, sollte im Vorfeld einen kleinen Persönlichkeits-Check machen - denn die Preisspanne vom Schmalspur-Windows bis zum Rundum-Sorglos-Paket beträgt fast 300 Euro. Der Vollständigkeit halber hier alle Kaufoptionen im Schnelldurchlauf: Home Basic kostet etwa 230 Euro und verzichtet dabei auf Aero Glass, Media Center, DVD Maker und Dienste zu Netzwerkschutz und Datensicherung. Bei Home Premium für 300 Euro ist das alles inklusive, denn konzeptionell soll diese Version die Media-Center-Edition von XP ablösen. Für den Privat-User mit ausreichender Hardware in der Hinterhand dürfte Home Premium deshalb nächstes Jahr das Objekt der Begierde sein.
Weiter geht der OS-Reigen mit Business für 370 Euro; am Namen ist leicht zu erkennen, dass hier Büros und Firmen die werberelevante Zielgruppe darstellen. Als Bonus erhalten die Benutzer dann ein komplettes System-Backup und Windows-Dienste für Fax und Scanner mit auf die Festplatte. Damit am Arbeitsplatz allerdings nicht zu viel Spaß aufkommt, muss auf Spielzeuge wie das Media Center oder den DVD Maker verzichtet werden. Erst bei Ultimate sind die wieder mit von der Partie, für das Komplett-Set sind dafür auch stolze 500 Euro fällig. Wer sein Vista nicht als Standalone, sondern nur als Update für XP möchte, zahlt jeweils etwa ein Drittel weniger.
Optik: Ansehen ist Ansichtssache
Schön sieht es aus, das neue Windows Vista: Tristes Grau gehört ebenso der Vergangenheit an wie das zweifelhafte Luna-Theme. Metallic, viel Transparenz und ein beherzter Griff in den Farbkasten. Dank Aero Glass macht jetzt selbst das unspektakulärste Konfigurationsmenü was her, Programme können in 3D durchgeschaltet werden und in der Taskleiste gibt es eine Vorschaufunktion ähnlich der Tab-Previews in Opera und Firefox. Auch die Sidebar mit ihren Widgets lässt das Betriebssystem "trendy" aussehen.
Links zum Thema
- Windows Vista Beta 1 im Test
- Windows Vista Beta 2 im Test
- Offizielle Homepage
- Windows Vista: Der erste Release Candidate steht zum Download bereit
- Vista-Optik in XP einbauen

wiso soll ich mir die User Gägelung kaufen ?? LOL ich wünsche allen viel spass mit den diversen paladium, kopier und spytools alles beim kauf von Vista inklusive... Ich lasse mir meine...
Nix gegen hübsches Aussehen, aber bei KDE oder Aqua kriegt man das für weniger Hardware. Also DirectX9-Graka oder gleich eine DirectX10-GraKa ist dreist. Für ein Betriebssystem wohlgemerkt. Was können die in...
sooooviel verschenkter platz auf dem Bildschirm! aber die 32" tft´s müssen sich ja auch verkaufen....... und ohne hardwarehungner würde ja word auf nem 100er Pentium ja auch flüssig...
Wer auf Support seitens des Herstellers verzichten kann, kriegt Ultimate auch schon für 199 und die anderen versionen entsprechend billiger...