Bissfester iPod-Rivale oder microsofter Kuscheltyp?

Microsoft Zune im Test: Teil 1

Weiße Kopfhörer im Ohr, iPod-Freund? Festhalten, da kommt was über den großen Teich geschwappt. In den USA verkauft Microsoft seit kurzem den iPod-Rivalen Zune. Netzwelt hat sich den Player mit der sozialen Komponente bereits jetzt schon besorgt und untersucht sowohl die Hardware als auch das Konzept, die Software und die möglichen Modifikationen hinter der etwas klobigen Fassade. Der erste Teil beschäftigt sich mit der Hardware.

Microsoft Zune - Ein Microsoft-Logo ist weder auf der Vorder- noch auf der Rückseite zu sehen. Lediglich der Gruß aus Seattle gibt Hinweise auf den Zune-Vater.
Ein Microsoft-Logo ist weder auf der Vorder- noch auf der Rückseite zu sehen. Lediglich der Gruß aus Seattle gibt Hinweise auf den Zune-Vater.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Inhalt
  2. 2Hello from Seattle: Kauft Zune, habt euch lieb
  3. 3Derzeit noch nichts für deutsche Rechner
  4. 4WLAN: Willkommen im sozialen Microsoft-Gefüge
  5. 5Die Bedienung kommt der des iPods schon recht nahe. Auch Neueinsteiger oder ältere Menschen dürften von der Menüführung nicht überfordert werden.
  6. 6Bedienung: Mit Klicken, ohne Fallstricke
  7. 7Hörtest: Keine Patzer, aber ohne Auszeichnung
  8. 8Foto und Video: Aufgepumpte Cover, versteckte Qualitäten
  9. 9Für Ungeduldige: Lohnt sich der Import aus den USA?
  10. 10Fazit zur Hardware

Und da liegt sie nun auf dem Schreibtisch, die Antwort des Software-Giganten auf das Weiße-Kopfhörer-Phänomen. Das graue Gehäuse fühlt sich leicht rauh zwischen den Fingern an, weit und breit ist kein Microsoft-Schriftzug zu erkennen. Ein großes Display mit einer Diagonalen von knapp acht Zentimetern und ein buntes Logo müssen als Ersatz herhalten.

Inhalt

Microsoft Zune

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Hello from Seattle: Kauft Zune, habt euch lieb

So viel Zeit bleibt Microsoft nicht, um den Zune unters Volk zu bringen. Denn der schärfste Konkurrent ist mit dem Duo iPod/iTunes schon längst ein paar Runden im Stadion gelaufen, seit Jahren unterwegs, während Microsoft sich mit Zune gerade warmgelaufen hat und nun in den Startblöcken kauert. Doch um den iPod einholen zu können, benötigt Microsoft eine Geheimwaffe, eine Art Siebenmeilenstiefel. Im Hause des Windows-Vaters ist man zu den Schluss gekommen, dass diese Waffe der Nutzer selbst sein soll. "Welcome to the social" steht bereits auf der Verpackung. Kauft diesen Player und habt euch lieb.

Bedienelemente gibt es nur sehr wenige. Auf der Oberseite findet sich neben dem Kopfhörereingang eine mechanische Tastensperre, unten wartet ein nicht handelsüblicher USB-Anschluss auf das zum Lieferumfang gehörende Spezialkabel. Bedient wird der Player über ein leicht gewölbtes Bedienrad, welches Apples Clickwheel verdächtig ähnelt, aber dennoch anders funktioniert.

Statt wie bei Apple zu drehen und klicken, wird bei Microsoft nur geklickt. Unter dem Bedienelement findet sich ein Vier-Wege-Joystick mit einer mittig platzierten Bestätigungstaste. Der Druckpunkt ist ordentlich, die Bedienung logisch, nahezu narrensicher. Links und rechts befinden sich zwei weitere Tasten, eine Start- und Stopptaste sowie ein Zurück-Drücker. Mit diesem Tasten-Ensemble kommt man auch in der Hosentasche gut zurecht, zumindest lassen sich die Grundfunktionen wie Titelsprung und Lautstärkeregelung gut ertasten. An der Verarbeitung des rund 160 Gramm schweren Players gibt es nichts auszusetzen.

Derzeit noch nichts für deutsche Rechner

Zur Systemvoraussetzung gehört unter anderem eine englischsprachige Windows-Version. Beim Anschluss an unsere Redaktions-Rechner regt sich daher zunächst überhaupt nichts. Ohne Tricks und vor allem ohne die ebenfalls nach dem Player benannte Microsoft-Software "Zune" taugt die USB-Schnittstelle nur zum Befüllen des internen, nicht austauschbaren Lithium-Ionen-Akkus. Selbst ein Musikabgleich mit dem hauseigenen Mediaplayer ist nicht möglich. Unser Modell aus den USA wird unter Windows XP nicht als externes Laufwerk erkannt. Demnach kann man weder Musik per Drag-and-Drop auf den Zune ziehen, noch gelangen Daten auf diesem Weg auf die 30 Gigabyte fassende Festplatte.

Microsoft Zune

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Microsoft Zune - Ein Microsoft-Logo ist weder auf der Vorder- noch auf der Rückseite zu sehen. Lediglich der Gruß aus Seattle gibt Hinweise auf den Zune-Vater.
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Ein Microsoft-Logo ist weder auf der Vorder- noch auf der Rückseite zu sehen. Lediglich der Gruß aus Seattle gibt Hinweise auf den Zune-Vater.

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Microsoft Zune - Microsofts Zune kann durch eine logische Menüführung und durch eine gute Verarbeitung glänzen. Derzeit ist er in Deutschland aber noch nicht erhältlich.
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Microsofts Zune kann durch eine logische Menüführung und durch eine gute Verarbeitung glänzen. Derzeit ist er in Deutschland aber noch nicht erhältlich.

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Microsoft Zune - Was aussieht wie Apples Clickwheel, ist in Wirklichkeit ein klassischer Fünf-Wege-Joystick.
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Was aussieht wie Apples Clickwheel, ist in Wirklichkeit ein klassischer Fünf-Wege-Joystick.

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Microsoft Zune - Das Display gefällt durch eine hohe Auflösung und pure Größe.
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Das Display gefällt durch eine hohe Auflösung und pure Größe.

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Microsoft Zune - Der Lieferumfang fällt mit USB-Kabel und Kopfhörern ziemlich dürftig aus. Dafür ist der Player mit einem Verkaufspreis von etwa 190 Euro sehr günstig.
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Der Lieferumfang fällt mit USB-Kabel und Kopfhörern ziemlich dürftig aus. Dafür ist der Player mit einem Verkaufspreis von etwa 190 Euro sehr günstig.


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Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir eine redaktionelle Übersicht erstellt. Sie finden das Special zu MP3-Player hier.

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Beiträgeinsgesamt 7 Beiträge

der letzte ist das bestimmt nicht. und konkurrenz tut gut. so wollten wir es beim internet explorer mit opera und firefox. das ergebnis waren bessere browser und ein höheres innovationstempo. und so wollen es...

Stimmt. Naja erst mal abwarten, ich glaube nicht das der Zune der letzte Windows player ist dazu ist der Mp3 Player Markt einfach zu lukrativ

Wobei bei dir wohl besonders Punkt 4. den Ausschlag geben wird. Da würdest du MS auch keinen guten Player gönnen, wobei man immer bedenken sollte, dass es einen Unterschied zwischen Betriebssystem und einem...

beim display war ich gar nicht von der größe erstaunt, das ist mir bei briefmarken-tv ohnehin egal. vielmehr empfand ich es als sehr klar. ich hatte da einen unterschied gemerkt, ähnlich wie bei guten und...

naja also das display is beim zune 3 Zoll und beim Ipod 2,5 Zoll hat aber die gleiche auflösung, außerdem gibt es bis der zune bei uns rauskommt hoffentlich den Ipod Touchscreen

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