Keine Open-Source-Alternative zu Google Earth
Google Answers macht dicht
Bislang musste kein Dienst, der von Google gestartet wurde, seine Arbeit wieder einstellen. Doch jetzt ist es so weit gekommen: Google Answers wird nicht fortgeführt und das Projekt endet Ende 2006. Scheinbar sind die Antworten von Yahoo derzeit gefragter, "Yahoo Answers" erfreut sich nämlich noch immer wachsender Beliebtheit.
In dem Blog des Projekts heißt es, es würden keine weiteren Fragen beantwortet. Auf Google Answers konnten die Nutzer einem Team aus unabhängigen Experten Fragen zu jeglichem Thema stellen und einen Preis für die Antwort ausloben, den sie selbst festlegten, üblicherweise zwischen zwei und 200 Dollar. Die Fragen, die bislang beantwortet wurden, werden auch in Zukunft durchsuchbar bleiben und die Fragen, die noch ungeklärt auf dem Tisch liegen, werden auch noch beantwortet. Danach wird die Seite eingefroren und das Projekt eingestellt.
Man müsse seine Ziele zeitweise überdenken, heißt es dazu kurz auf dem Unternehmensblog. Yahoo ist es scheinbar besser gelungen, den Community-Gedanken aufzugreifen und die Leser in den Dienst einzubinden. Microsoft kommt ja bekanntermaßen immer etwas später und da wundert es nicht, dass auch Redmond eine Frage-Antwort-Website präsentiert. Erst seit kurzem ist qna.live.com online, dort werden ebenfalls Fragen öffentlich diskutiert und beantwortet.
Politische Anwendung von Google Earth
Als der Online-Globus erschien, wurden viele Anwendungsmöglichkeiten in Betracht gezogen. Mittlerweile nutzen viele Wissenschaftler das Programm, um Veränderungen auf unserem Planeten aufzuzeigen. Jetzt hat die Oppositionspartei aus Bahrain einen weiteren Verwendungszweck für Google Earth: Sie verwendet Bilder aus dem Programm, um die Dekadenz des Königshauses aufzuzeigen. In einem 45-seitigen PDF-Dokument werden Paläste und Grundstücke des regierenden Scheichs Hamad bin Isa mit Wohngebieten der Städte verglichen.
In der Stadt leben auf der Fläche des Stadtpalasts des Königs rund 8.000 Menschen. Scheich Hamad bin Isa mag es geräumig (Klick vergrößert).
Der Palast des Scheichs ist wirklich sehr eindrucksvoll, er nimmt etwa acht Prozent des Stadtgebiets ein, aber darum scheint es der Opposition gar nicht zu gehen. Die Königsfamilie eignet sich immer mehr Land an, das die Bahraini dann nicht mehr betreten dürfen. Sogar ein kleiner Nationalpark wurde geschlossen, um dort einen weiteren Palast zu bauen.


Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 2 Beiträge
die Google-Earth Maus ist doch auch nix anderes als ne spacemouse, oder? magellan läßt grüßen... ;) hauptsache grün anmalen und im weihnachtsrausch verscherbeln....
...nahmen sofort nach dem Erhalt der Mail alle Downloads des Programms von der Homepage und erklärten das Projekt für beendet... also ein bisschen mehr Nachforschung hätte es schon sein dürfen...