Google-Ticker: Neues aus Mountain View
Weltall-Browser: Keine Open-Source-Alternative zu Google Earth
Ein russischer Google-Earth-Klon muss die Entwicklung einstellen, Logitech baut eine eigene Maus für Google Earth und in Bahrain dient der Online-Globus als Grundlage für eine politische Auseinandersetzung mit dem Königshaus. Außerdem: Google News mal wieder in der Kritik, der erste Google-Dienst muss schließen und dank Web 2.0 und AJAX passt die Google-Suche jetzt auch auf die eigene Homepage.

Inhaltsverzeichnis
- 1Google gegen Open Source
- 2Eine Maus für Google Earth
- 3Google News wieder in der Kritik
- 4Google News steht in der Kritik, da die Webseite ausschließlich aus fremden Inhalten besteht. Geworben wird dort jedoch nicht.
- 5Google-Suche auf der eigenen Website
- 6Google Answers macht dicht
- 7Politische Anwendung von Google Earth
- 8In der Stadt leben auf der Fläche des Stadtpalasts des Königs rund 8.000 Menschen. Scheich Hamad bin Isa mag es geräumig (Klick vergrößert).
Google gegen Open Source
Ein russisches Open Source-Projekt hatte es sich zur Aufgabe gemacht, ein freies Konkurrenz-Produkt zu Google Earth zu entwickeln. "Gaia" lautete der Name des ehrgeizigen Unternehmens, das nach einer E-Mail des Chief-Technologists für Google Earth, Michael Jones, alle Arbeiten am Projekt eingestellt hat. In der Mail erklärt Jones, dass das Kartenmaterial zwar frei verwendet werden kann, allerdings nur, wenn es innerhalb der Client-Software von Google abgerufen wird.
In der E-Mail taucht auch erstmalig eine Zahl auf, über die lange nur spekuliert werden konnte. Michael Jones erklärt in der E-Mail weiter, dass Google sich gegenüber den Urhebern des Kartenmaterials verpflichtet habe, die Daten nur unter Verwendung von Google-Software zu veröffentlichen. Er spricht dabei von 500 Millionen Dollar für Bildlizenzen, die Google riskieren würde, wenn die Daten anderweitig genutzt würden.
Die Betreiber von Gaia reagierten unmittelbar und nahmen sofort nach dem Erhalt der Mail alle Downloads des Programms von der Homepage und erklärten das Projekt für beendet. Ferner erklärt der Projektleiter von Gaia, dass er nicht dazu gedrängt worden sei, das Projekt zu beenden, sondern dass dies aus eigenem Willen geschehen sei. Google habe ihm deutlich erklärt, dass auch Google die Bilddaten nur unter vorbehalt verwenden dürfe und sein Projekt die Vereinbarung verletzen könnte. Dieses Risiko sei schlicht zu groß. Man werde nun überlegen, ob das Projekt auf Basis von Open-Source-Bilddaten fortgesetzt werden könne.
Eine Maus für Google Earth
Der Online-globus Google Earth bekommt ein eigenes Eingabegerät. Logitech hat eine Art Maus entwickelt, mit der alle Funktionen von Google Earth mit einem Handgriff abrufbar gemacht werden sollen. Das Gerät soll "Space Navigator" heißen und wird mit einer frei beweglichen Kappe ausgestattet sein, mit deren Hilfe der Benutzer über den Planeten navigieren kann.

Ausgestattet mit einem schweren Metallfuß wirkt die Google Earth-Maus sehr hochwertig und hat zudem einen guten Stand auf dem Schreibtisch. Obwohl speziell für Google Earth entwickelt, kann der Navigator auch für andere 3D-Anwendungen verwendet werden, Google gibt als Beispiel sein eigenes 3D-Programm "SketchUp" an. Für 59 Euro kann der moderne Nager schon in diesem Jahr unter dem Weihnachtsbaum liegen.
Links zum Thema
- Gaia Homepage
- Hilfe: Google einbinden
- MS Frage&Antwort
- Google Answers
- Download: PDF-Datei zum Grundbesitz in Bahrain

die Google-Earth Maus ist doch auch nix anderes als ne spacemouse, oder? magellan läßt grüßen... ;) hauptsache grün anmalen und im weihnachtsrausch verscherbeln....
...nahmen sofort nach dem Erhalt der Mail alle Downloads des Programms von der Homepage und erklärten das Projekt für beendet... also ein bisschen mehr Nachforschung hätte es schon sein dürfen...