Freeware: iTunes-Alternativen vorgestellt

Dateiabgleich mit Playern von Apple, Creative und Iriver

Auch das automatische Taggen ist mit Media Monkey dank Zugriff auf die Datenbanken von Amazon und FreeDB besonders leicht. Nutzer können zudem Teile oder auch die komplette Musikbibliothek als Liste in den Formaten HTML, XML, CSV und dem Excel-Format XLS abspeichern.

Damit iTunes-Jünger diese und andere sinnvolle Funktionen schätzen lernen können, versuchen die Programmierer den Umstieg auf Media Monkey möglichst leicht zu machen: Song-Bewertungen lassen sich sowohl aus iTunes als auch aus Winamp oder dem Windows Media Player einlesen.

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Zudem erlaubt Media Monkey genau wie iTunes den automatischen Datei-Abgleich mit den iPods, die so genannte Synchronisierung. Zusätzlich zu den MP3-Playern von Apple versteht sich die Software auch mit einer Reihe von Playern anderer Hersteller, unter anderem von Creative und Iriver. Ein Liste der unterstützten Geräte findet sich auf der Media-Monkey-Website.

Dort können Internetnutzer neben der kostenlosen Freeware-Version auch die Gold-Variante für 19,95 Dollar herunterladen. Diese bietet einige zusätzliche Funktionen: Mit der so genannten Virtual CD können Nutzer auch ihre CD-Sammlung erfassen und abspeichern, welche Tracks sie bereits gerippt und in ihrer Musikbibliothek abgelegt haben. Mit dem Sleep Timer lässt sich einstellen, dass Media Monkey nach einer festgelegten Zeit die Wiedergabe abbricht und den Rechner herunterfährt.

Download Media Monkey

Für Schlankheitsfanatiker: Musikcube

Während Media Monkey den Umstieg besonders leicht macht, ist die Open-Source-Software Musikcube die beste Lösung für leistungsorientierte Puristen. Der Player belegte im netzwelt-Test mit zehn Megabyte mit Abstand am wenigsten Speicher. Zum Vergleich: Auf demselben Rechner verschlang iTunes mit 60 Megabyte rund sechsmal so viel.

Dafür müssen Nutzer mit einem sehr schlichten, aber funktionalen Design vorlieb nehmen, das sich automatisch dem jeweils eingestellten Windows-Stil anpasst. Leider können Nutzer das Player-Design auch nicht mit Skins aufpolieren. Dafür gibt es auf der Musikcube-Webseite eine ganze Reihe von Plug-Ins, mit denen man zum Beispiel iTunes-Bewertungen importieren, die Tastatur-Belegung verändern oder das Programm als Wecker programmieren kann, der zu einer festgelegten Zeit die Wiedergabe startet.

Im Download-Archiv von Musikcube müssen sich auch Nutzer bedienen, die neben Audio-CDs und MP3- sowie Ogg-Vorbis-Dateien auch noch andere Format abspielen wollen. Denn für andere Formate wie WAV, Flac, Musepack oder WMA sind zusätzliche Plug-Ins erforderlich, die aber dank Dateigrößen von deutlich weniger als einem Megabyte schnell nachzurüsten sind.

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Für Experimentierfreudige: Songbird

Songbird dagegen spielt sofort nach der Installation alle wichtigen Audioformate ab: Der Open-Source-Player basiert nämlich auf der alles-abspielenden Software Video Lan Client. Ein anderer wichtiger Grundbaustein ist die Laufzeitumgebung XUL Runner, die auch bei den Mozilla-Produkten Firefox und Thunderbird zum Einsatz kommt.

Weitere Informationen

Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir folgende redaktionelle Übersichten erstellt: All-In-One Player und Apple iTunes.

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