So beliebt sind Wenigtelefonierer bei den Netzbetreibern

Handy für lau: Auch ohne teuren Vertrag

Handy für lau: Auch ohne teuren Vertrag Die Mobilfunk-Netzbetreiber fahren die Subventionierung Stück für Stück zurück. Der Markt gilt als gesättigt, die hohen Zuschüsse locken nicht mehr genug Kunden an. Der Fokus liegt mehr auf der Erhaltung des Kundenstammes. Aus den Köpfen der Mobilfunker ist die kostenlose oder fast kostenlose Mitgift aber nicht zu entfernen. T-Mobile, Vodafone und O2 verlangen einen symbolischen Euro, E-Plus mag es lieber ganz kostenlos.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Hohe Grundgebühr gleich hohe Subvention
  2. 2Die Angebote der Netzbetreiber
  3. 3Die Mobiltelefone im Kurz-Portrait
  4. 4Preis-Leistung ist der Gradmesser
  5. 5Sony Ericsson K610i
  6. 6Nokia 6021
  7. 7Fazit

Hohe Grundgebühr gleich hohe Subvention

Das Grundprinzip einer Handy-Subvention: Je höher die Grundgebühr des gewählten Vertrages, umso höher der Zuschuss des Netzbetreibers. Diese Vorgehensweise ist nur logisch, Vodafone und Co. finanzieren das Mobiltelefon über die Grundgebühr-Einnahmen zurück. Dass Kunden, die monatlich 20 oder 30 Euro an Grundgebühr berappen, vom Netzbetreiber die Füsse geküsst bekommen, ist verständlich. Für einen Großteil der Kunden ist das Mobiltelefon aber immer noch mehr ein praktisches Instrument als das allgegenwärtige Sprachrohr.

Die Angebote der Netzbetreiber

Die Mobiltelefone im Kurz-Portrait

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Für kurze Anrufe à la "Wo bist du?" und "Wann kommst du?" muss es kein 100er-Inklusivminutentarif sein. Mit dem Gelegenheits-Mobilfunker kann der Netzbetreiber nur wenig Geld verdienen, entsprechend gering fällt die Subvention aus. Netzwelt sucht Null- und Ein-Euro-Angebote, die auch ohne hohe Grundgebühr-Verträge zu haben sind.

Wie gut oder wie schlecht der Zuschuss einzustufen ist, lässt sich einfach ermitteln: Mobilfunkverträge bestehen in den meisten Fällen 24 Monate. Die gesamte Aufwendung seitens des Kunden errechnet sich aus der Addition von 24 Grundgebühren. Der Netzbetreiber schenkt Ihnen ein Mobiltelefon, das gesparte Geld kann von den Grundgebühr-Gesamtkosten abgezogen werden. Hierbei muss der aktuelle Marktpreis des Handys einfließen. Im Idealfall wiegen das gesparte Geld die Grundgebühr-Aufwendungen wieder auf.

Preis-Leistung ist der Gradmesser

Netzwelt nimmt Ihnen die Mühen ab, pickt echte Schnäppchen für Sie heraus, und berücksichtigt dabei auch noch die technischen Eigenschaften. Zwar kann man mit dem heutigen technischen Fortschritt der Mobiltelefone nicht mehr allzu viel falsch machen, trotzdem bleibt die Frage, welches Angebot das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bietet. Wie viel Technik Sie für das Geld bei T-Mobile, Vodafone, O2-Germany und E-Plus bekommen, zeigt folgende Aufstellung. Bitte beachten Sie, dass alle Preise, sowohl mit Vertrag als auch ohne, auf der Bestellung im Internet basieren.

T-Mobile

Für Gelegenheitstelefonierer gelingt der Einstieg bei T-Mobile mit 9,95 Euro im Monat. Gespräche in der Hauptzeit - vor allem in Fremdnetze - sind sehr teuer, Gespräche, die das Festnetz zum Ziel haben, sind in der Nebenzeit erschwinglich. Für 19 Euro monatlich erhält der Kunde 50 Inklusivminuten, die nicht in den nächsten Monat übertragbar sind. Der Privat-Tarif häuft über zwei Jahre mindestens 238 Euro an. Der Inklusivminuten-Tarif kommt auf 456 Euro.

Nokia 6103

nokia 6103 1164376537 Das Triband-Handy im Klappformat glänzt zwar nicht mit Ausstattungshighlights, verfügt aber über eine Nokia-typische schlüssige und gefällige Bedienung. Die VGA-Kamera reicht für Notizen in Foto-Form aus. Ein integiertes Radio tröstet über den fehlenden erweiterbaren Speicher hinweg. Ansonsten verfügt das Nokia über eine gute Grundausstattung mit E-mail-Client, GPRS, Java-Fähigkeit und Bluetooth. Das schicke und gut verarbeitete Telefon kostet auf dem freien Markt ca. 140 Euro. Subventionierung einberechnet, fallen im Privat-Tarif über zwei Jahre nur noch 98 Euro an. Die rechnerische monatliche Grundgebühr beträgt bei Wahl dieses Handys vier Euro.


Sony Ericsson K610i

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Im Inklusivminuten-Tarif von T-Mobile rechnet sich das ein Euro teure Nokia 6103 nicht. Bei Wahl des höheren Tarifs empfiehlt sich das Sony Ericsson K610i. Die Subvention ist zwar nicht besonders hoch, für einen Euro erhält man mit dem K610i aber die meiste Technik. Die reichhaltigen Funktionen vom MP3-Player bis hin zur Zwei-Megapixel-Kamera lassen sich, wie von Sony Ericsson gewohnt, einfach bedienen.


Das Display ist ausreichend scharf aufgelöst, und die Ausmaße sind für ein Videotelefonie-fähiges-UMTS-Handy erfreulich kompakt. Dank erweiterbarem Speicher lassen sich massig Multimedia-Dateien mitführen. Und das fällt nicht schwer: Das K610i bringt es auf nur 92 Gramm. Wenn man den derzeitigen Marktpreis von 170 Euro von den Festkosten des Vertrages abzieht, bleiben noch 286 Euro übrig. Die monatliche Aufwendung schrumpft so von 19 auf ca. zwölf Euro.

Vodafone

Das günstigste Inklusivminutenpaket von Vodafone enthält 50 Minuten und belastet das Portemonnaie monatlich mit 15 Euro. Nach zwei Jahren haben sich 360 Euro angesammelt. Wer 15 Euro im Monat für einen Inklusivminutentarif hinblättert, gilt bei Vodafone wohl nicht als zahlungskräftiger Kunde. Entsprechend gering fällt die Subvention aus, wenn der Kunde nicht bereit ist, in Hardware zu investieren. Die Rechnung zeigt, dass sich so höchstens eine Entlastung von 100 Euro in zwei Jahren Vertragslaufzeit ergibt. Die monatliche Grundgebühr reduziert sich so auf ca. 11 Euro.

Nokia 6021

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Das beste Angebot lautet Nokia 6021. Das Modell der unteren Mittelklasse verfügt über kompakte Außenmaße, lässt sich aber dennoch noch gut bedienen. Neben Bluetooth hat auch ein E-Mail-Client, eine Freisprechfunktion und ein Farbdisplay den Weg in das Handy gefunden. Die Motivsuche mit selbigem entfällt: Das Handy besitzt keine Kamera.


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Beiträgeinsgesamt 4 Beiträge

okay, wenn man das fremdnetz berechnet, isses natürlich richtig ,,

Völlig richtig. Einberechnet war die Fremd-Netz-Option, die auch bei Anrufen in fremde Netze die Inklusivminuten berücksichtigt. Günstiger geht`s natürlich ohne. ...

Zitat: Das günstigste Inklusivminutenpaket von Vodafone enthält 50 Minuten und belastet das Portemonnaie monatlich mit 20 Euro. also will ja ni maulen, aber das...

Danke für diesen Bericht! Endlich mal eine Hilfe für die große Masse der "Wenig-Telefonierer".

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