Google Earth vs. MS Virtual Earth 3D
Keine Extras außer 3D
In der neuen Version macht Live Local eine gute Figur. Das Web-Interface lässt sich gut und intuitiv bedienen. Optisch bietet die Plattform von Microsoft einen schöneren Anblick als das Web-Pendant Google Maps, doch funktionell ist Google etwas weiter. Zwar bieten beide Dienste einen vollwertigen Routenplaner, der die Zielführung auf Wunsch mit Bildern aus der eigenen Bild-Datenbank bestückt. Doch leider gibt es Live Local nur in englischer Sprache und das erschwert die Zielführung enorm.
Microsofts Live Local bietet für den deutschen Markt nur wenige Extras, dafür mit der 3D-Ansicht ein exklusives Feature. Zwar leidet die Qualität der Darstellung im 3D-Modus ein wenig, trotzdem entstehen dadurch eindrucksvolle Bilder. Um diese im Internet Explorer darstellen zu können, ist es notwendig, eine kleine Software zu installieren. Der Download des 3D-Programms öffnet sich automatisch, sobald die 3D-Funktion auf Local Live aufgerufen wird, sofern das mit dem Internet Explorer geschieht.
Das Programm ist kostenlos und läuft im Webbrowser mit. In den Systemressourcen wird das Programm zwar nicht separat aufgeführt, aber an dem enormen Speicherhunger des IE lässt sich ablesen, dass es arbeitet. Mit 115 Megabyte Speicherbedarf geht die Satellitenanwendung von Microsoft nicht gerade schonend mit dem Arbeitsspeicher um. Google Earth ist mit einem Verbrauch von etwa 60 Megabyte zwar auch kein Sparfuchs, aber angesichts der aufwändigen Bilddaten geht der Verbrauch in Ordnung.
Vergleich der Bilddatenbanken
Außerhalb der USA ist ein Vergleich schlicht unmöglich, da in Microsofts Datenbank nur minderwertige Satellitenaufnahmen eingebaut wurden. Sie erinnern an die Aufnahmen der ersten Google Earth Beta. Innerhalb der USA kehrt sich die Situation allerdings um, das machen vor allem folgende Bildpaare deutlich.
Jeweils links sind die Bilder aus Google Earth und rechts die Bilder aus Virtual Earth zu sehen (Klick vergrößert).
Scheinbar konnte Microsoft eine Quelle auftreiben, die etwas schärfere Bilder liefern kann. Denn besonders auf dem Bild von Las Vegas ist erkennbar, dass die Belichtung der Bilder beim Live-Local-Dienst deutlich besser ist. Auch in New York ist das Bild aus dem Microsoft-Dienst eindeutig besser belichtet. Google Earth bietet allerdings den Vorteil, die Sichthöhe stufenlos verstellen zu können, während Live Local nur einige vorgeschriebene Abstände zum Boden bereithält.
Neues vom Planeten Erde
Neben den technischen Neuerungen gibt es auch neue Fundstücke von unserem Planeten, einige davon wollen wir nun hier vorstellen. Das Paket mit allen KML-Dateien der vorgestellten Ziele gibt es wie immer in der Linkbox unter diesem Artikel.
GEVE
Wien über Google Earth, Virtual Earth zeigt keine Nahaufnahmen der österreichischen Stadt





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