Der Gadget-Globus: Günstiges Navigationsgerät aus Holland
Verfahren eingestellt für 200 Euro
Mobile Computing
Ein guter Straßenatlas von Europa kostet schnell seine 50 Euro. Mit einem Preis von etwa 200 Euro ist dieses Gadget der niederländischen Firma Phillar zwar bedeutend teurer, für ein ausgewachsenes Navi riecht der Preis aber geradezu nach Schnäppchen. Und für ein paar Scheine mehr wird aus dem Wegfinder ein waschechter Unterhaltungskünstler, inklusive Musik-, Foto- und sogar Video-Unterstützung.
Tragbare Navigationsgeräte sind äußerst praktisch. Schnell sind sie im Auto abgebaut, lassen sich im Zweitwagen platzieren oder lotsen Fußgänger in der Stadt auf den richtigen Weg. Selbst die großen Supermarktketten haben Navis immer häufiger im Programm, bei stetig sinkenden Preisen. Eine neue Marke der Tiefpreise scheint Phillar jetzt mit dem PVST-SPN350 anzupeilen, denn das gut bestückte Gerät soll gerade einmal 200 Euro kosten.
Die technischen Qualitäten bleiben davon zumindest auf dem Papier unberührt, auch wenn der Prozessor mit 276 Megaherz keine Bäume ausreißen dürfte, recht knappe 32 Megabyte ROM und 64 Megabyte SDRAM als Speicher zur Verfügung stehen, dafür aber weitere Megabyte mit Hilfe von SD- oder MMC-Speicherkarten an Bord kommen können.
Eine klappbare GPS-Antenne soll für eine gute Satelliten-Verbindung sorgen. Infos zum Verkehrsaufkommen oder dem nächsten Abbiegevorgang erscheinen auf dem 3,5-Zoll-Display, welches hauptsächlich mit dem Stift bedient wird und mit 320 x 240 Pixeln eine gute Auflösung bietet. Wer neben dem Ersatz für den schweren Atlas gleichzeitig noch einen Unterhalter benötigt, kann das Phillar-Navi mittels Software zur Jukebox ummünzen.
Dann spielt dieses Gadget auch Musik über die integrierten Lautsprecher ab, zeigt Fotos vom letzten Urlaub oder spielt im Stau ein Video für die Kinder auf der Rückbank ab. Wann genau der Vision Navigator von Phillar in Deutschland erhältlich ist und welche Navigations-Software zum Einsatz kommt, steht noch nicht fest.
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