Vorsicht: Codec-Packs aus dem Internet
K-Lite
Wir zeigen eine kurze Übersicht über die unterschiedlichen Packs:
Das K-Lite ist mit das bekannteste Pack. Es wird in drei Versionen angeboten. "Basic", "Standard" und "Full". Die Basic-Variante besteht gerade einmal aus einem DivX und einem Xvid-Filter und wenigen Audiofiltern. Etwas besser ausgestattet ist die Standard-Version. Diese enthält bereits den Open-Source-Universalfilter ffdshow. Mit Hilfe dieses konfigurierbaren Filters lassen sich bereits die gängigsten Formate abspielen und teilweise auch encodieren.
Wer Filme nicht nur anschauen, sondern auch ambitioniert komprimieren will, benötigt die große "Full"-Ausgabe des Pakets, denn dieses enthält alle wichtigen und lizenzfrei verfügbaren Codecs. Damit stehen den Nutzer sämtliche interessanten Formate wie XviD oder H.264 zur Verfügung. Erfreulicherweise ist das K-Lite-Paket äußerst transparent. Sämtliche enthaltenen Komponenten und deren exakte Versionsnummer kann man schon vor dem Download nachlesen. So behält man den Überblick über den aktuellen Stand.
Das K-Lite überzeugt durch eine hohe Updatefrequenz und hat einen ausgereiften Installer, der den Nutzer auf andere installierte Pakete aufmerksam macht. Zusätzlich gibt es bei der großen Version jede Menge Tools und Konfiguratoren dazu. Schön ist auch, dass man bei der Installationen viele Optionen hat, beispielsweise per Voreinstellung nur Wiedergabefilter auswählen kann, wenn man möchte. Zudem kann man keine redundanten Dateien installieren. Bei den MPEG1/2-Filtern kann man z.B. nur einen auswählen und nicht mehrere. Das hilft Konflikte zu vermeiden.
XP Codec-Pack
Etwas weniger ausgereift ist das XP Codec-Pack. Es fragt und sucht nicht nach existierenden Codecs, sondern installiert nach der Auswahl der gewünschten Komponenten sofort los. Der Umfang der Codecs bewegt sich in etwa im Rahmen des K-Lite "Standard". Ffdshow ist auch hier der zentrale Abspielfilter. Insgesamt ist das XP-Pack also deutlich kleiner als die Konkurrenz. Aber auch dieses Paket wird durch regelmäßige Updates auf dem möglichst aktuellen Stand gehalten.
Das XP ist so zusammengestellt, dass man keine Dateien doppelt installieren kann, da für jedes Format nur ein Codec/Filter enthalten ist. Gegen Überschneidungen mit bereits installierten Komponenten hilft das allerdings nicht.
Nimo
"Nimo's Codec-Pack" ist ebenfalls eine der bekannteren Kompilationen. Die Version 5.0 wird allerdings als "Final" deklariert und es wird keine weiteren Updates geben. Deswegen wird sich das Nimo-Pack in einiger Zeit nicht mehr mit den anderen, ständig aktualisierten vergleichen können. Auf den ersten Blick wirkt dieses Paket am unprofessionellsten von denen, die wir getestet haben.
Nimos Codec-Pack
Ungeschickt: wenn man will, kann man gleich alle drei Versionen von einem Codec installieren
Der Installer überschreibt ebenfalls ungeprüft alle existierenden Dateien. Nimo warnt zwar in den FAQs davor, mehrere Komponenten für eine Aufgabe zu installieren, aber die Möglichkeit dazu besteht im Setup dennoch. So hat man z.B. die Wahl, drei verschiedene MP3-Codecs gleichzeitig zu installieren.

Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 7 Beiträge
Durch die ganzen Codec Packs hab ich jetzt immer diesen Windows problem senden/nicht senden sch*** wenn ich WinAmp starte lol.
Nein, der MPlayer benutzt nicht die Windows-basierten Codecs, sondern verwendet - ähnlich wie der VLC - eigene Codecs. Diese müssen meines Wissens von der MPlayer-Seite noch gesondert heruntergeladen werden, um den...
Doch, K-Lite Codecpack und MPlayer könnten sich in die Quere kommen. Ich denke, dass MPlayer alleine auch seinen Zweck erfüllt. Zumal es für den Anfänger leichter sein sollte einen Player zu installieren als viele...
Doch, K-Lite Codecpack und MPlayer könnten sich in die Quere kommen. Ich denke, dass MPlayer alleine auch seinen Zweck erfüllt. Zumal es für den Anfänger leichter sein sollte einen Player zu installieren als viele...
Liegt der MPlayer sich den mit den K-Lite nicht bin die Quere?