Risiken, Gefahren und Möglichkeiten

Vorsicht: Codec-Packs aus dem Internet

Wenn mal wieder ein Video auf dem PC nicht so laufen will, wie man es gerne hätte, greifen viele Leute zu den so genannten Codec-Packs. Diese enthalten alle gängigen Codecs und DirectShow-Filter, die man so braucht, um die üblichen Formate abzuspielen. Doch Vorsicht: So ein Codec-Pack hat nicht nur Vorteile. Nicht selten machen solche vermeintlichen Allheilmittel mehr Probleme, als sie nützen. Wir haben verschiedene Packs herausgesucht und sagen, worauf Sie achten müssen.

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Hardwaremanager - Unter den Systemeigenschaften \"Hardware\", \"Gerätemanager\" lassen sich die installierten Codecs anzeigen
Unter den Systemeigenschaften \"Hardware\", \"Gerätemanager\" lassen sich die installierten Codecs anzeigen

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Nicht basteln
  2. 2Wo bleibt das Bild?
  3. 3Einfache Lösungen
  4. 4K-Lite
  5. 5XP Codec-Pack
  6. 6Nimo
  7. 7Worauf man achten sollte
  8. 8Die Alternativen zu den Packs
  9. 9Fazit
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Nicht basteln

Wie immer gilt: Basteln sollte nur der, der sich damit auskennt. Leicht kann es passieren, dass man sich mit dem vermeindlichen Allheilmittel nur noch mehr Ärger einhandelt. Wer tiefer in das Thema einsteigen möchte, sollte sich unsere Einführungen über Codecs und DirectShow-Filter durchlesen.

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Video ohne Bild

Wo bleibt das Bild?

Wir stellen die bekannteren Packs vor und zeigen, was bei zickigen Videodateien als schnelle Hilfe sicherer funktioniert, als gleich die gesamte Multimediafähigkeit seines Rechners zu riskieren. Wir raten davon ab, sich wahllos neue Codecs zu installieren. Nur wenn man wirklich weiß, was man da tut, die Codecs und Formate alle kennt und den Überblick behält, welche Komponente wofür zuständig ist: dann sollte man sich daran wagen.

Einfache Lösungen

Das heißt aber nicht, dass sich alle anderen einfach damit abfinden müssen, wenn eine Video- oder Audiodatei nicht funktioniert. Die einfachste und sicherste Möglichkeit wäre, den Videolan Client - kurz VLC - zu benutzen. Dieser ist nicht nur für fast jedes vorstellbare Betriebssystem erhältlich, sondern liefert schon von Haus aus eine immens umfangreiche Bibliothek an Codecs mit. Diese hat den Vorteil, nicht mit allen Nachteilen in der Windows-Registry installiert werden zu müssen, sondern direkt zum Programm zu gehören. So entsteht kein Sicherheitsrisiko für die systemweite Medienwiedergabe und trotzdem kann der VLC so gut wie alles abspielen.

Wenn man den VLC nicht benutzen möchte, gäbe es noch die Möglichkeit, gezielt nach dem fehlenden Codec zu suchen. Zu diesem Zweck eignet sich das Tool GSpot bestens. Es untersucht die fragliche Datei und zeigt die benötigten Codecs an. So weiß man genau, was fehlt, und kann es einzeln nachinstallieren. Das hat den Vorteil, dass dieser Codec dann systemweit genutzt werden kann und nicht nur von einem Programm wie VLC. Allerdings sollte man in dem Fall wissen oder herausfinden, welche Version aktuell und stabil ist.

VLC und GSpot

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Codec-Packs sind in der Regel mehr als nur Sammlungen von Codecs. Sie enthalten auch Analyse- und Konfigurationstools. Mit diesen Tools lassen sich die installierten Codecs anzeigen oder Videos auf ihre verwendeten Formate hin untersuchen. Übrigens: Wie bei jeder Software ist auch der Codecdownload Vertauenssache. Laden Sie keine Dateien von zweifelhaften Quellen herunter, sondern bleiben Sie aus Sicherheitsgründen bei den angebotenen Downloads der Herausgeber oder den bekannteren Codecquellen.

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