Die neue Grafikkarten-Generation für Windows Vista

Grafikkarte: Nvidia GeForce 8800 GTX und GTS im Test

Die Schlacht um die nächste Grafikkarten-Generation ist eröffnet. Nvidias GeForce 8800 ist der erste DirectX-10-Chip und damit sozusagen der erste für Microsofts neues Betriebssystem Windows Vista. Eines vorab: Bereits die "kleine" GTS-Variante stellt jede bisher getestete Grafikkarte in den Schatten. Und danach kommt immer noch das oberste 3D-Monstrum namens GTX.

GeForce 8800 GTX und GTS im Test
14 blaue LEDs kennzeichnen die GeForce 8800 GTX

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Dritteltakt
  2. 2DirectX 10 und Shader Model 4.0
  3. 3Endlich: Antialiasing und HDRR gleichzeitig
  4. 4Stille Kraft
  5. 5Festbeleuchtung für GeForce 8800 GTX
  6. 6Fazit: Schöne neue Grafikwelt mit Kehrseiten

Es sind nicht so sehr die offensichtlichen Dinge wie die 768 respektive 640 Megabyte Grafikspeicher oder die 681 Millionen Transistoren, die Nvidias 8800er Serie von bisherigen Grafikkarten unterscheidet. Vielmehr wurde die bisher strikt zwischen Pipelines und Shadern getrennte Architektur komplett über den Haufen geworfen. Stattdessen arbeiten bis zu 128 voneinander unabhängige "Stream Prozessoren" in Teamwork, Nvidia bezeichnet dies als "Unified Shader Core". Jeder einzelne dieser kleinen Prozessoren kann bei Bedarf jede beliebige Operation durchführen. Sei es die Berechnung virtueller Schatten, Geometrie oder physikalisch korrekter Details.

GeForce 8800 GTX und GTS im TestInhalt

Dritteltakt

DirectX 10 und Shader Model 4.0

Endlich: Antialiasing und HDRR gleichzeitig

Stille Kraft

Festbeleuchtung für GeForce 8800 GTX

Fazit: Schöne neue Grafikwelt mit Kehrseiten

Technische Daten auf einen Blick

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Leistungsmessung

Dritteltakt

Bevor es zu den echten Games geht, widmen wir uns ein paar grundlegenden Zahlenspielen: Zu den Takten von Grafikprozessor (GPU) und -speicher gesellt sich nun eine dritte Frequenz für die Stream Prozessoren (SPs). Beim GeForce 8800 GTX kommen insgesamt 128 SPs mit 1,35 Gigahertz, beim GTS nur 96 SPs zu 1,2 Gigahertz zum Einsatz. Die taktvollen GDDR3-Speichermodule erreichen 1,8 beziehungsweise 1,6 Gigahertz und sind mit 384 und 320 Bit angebunden, während die GPUs mit jeweils 575 und 500 MHz rechnen.

Zu den wichtigsten Neuerungen gehört die Unterstützung von Microsofts neuester DirectX-10-Spieleschnittstelle. Sehr zum Leidwesen der Nutzer anderer Betriebssysteme wird es diese jedoch nur exklusiv für Windows Vista geben, ebenso wie der damit verbundene Shader Model 4.0. Ein geschickter Schachzug, um verspielte Zeitgenossen zum Umstieg auf den Windows-XP-Nachfolger zu bewegen. Zu den Titeln, die DirectX 10 auch wirklich ausnutzen werden, gehören unter anderem die kommende PC-Version von "Halo 2" sowie "Alan Wake", "Unreal Tournament 2007", "Eve Online" und "Hellgate: London".

Nvidia GeForce 8800 GTX und GTS im Test

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Nvidia GeForce 8800 GTX und GTS im Test - Auf dieser Platine stecken sage und schreibe 681 Millionen Transistoren.
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Auf dieser Platine stecken sage und schreibe 681 Millionen Transistoren.

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Nvidia GeForce 8800 GTX und GTS im Test - Schluckspecht: Die GeForce 8800 GTX benötigt gleich doppelten Strom vom Netzteil.
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Schluckspecht: Die GeForce 8800 GTX benötigt gleich doppelten Strom vom Netzteil.

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Nvidia GeForce 8800 GTX und GTS im Test - Schon die Slotblende macht viel her, doch leider brauchen die neuen Nvidia-Grafikchips gleich zwei davon.
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Schon die Slotblende macht viel her, doch leider brauchen die neuen Nvidia-Grafikchips gleich zwei davon.

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Nvidia GeForce 8800 GTX und GTS im Test - Der Kühler ist zwar klobig, aber ausgesprochen leise.
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Der Kühler ist zwar klobig, aber ausgesprochen leise.

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Nvidia GeForce 8800 GTX und GTS im Test - 14 blaue LEDs kennzeichnen die neue Speerspitze im Grafikkartenbau.
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14 blaue LEDs kennzeichnen die neue Speerspitze im Grafikkartenbau.

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Nvidia GeForce 8800 GTX und GTS im Test - Asus EN8800GTS/HTDP/640M: Schon die kleine GeForce 8800 GTS ist schneller als eine GeForce 7950 GX2 mit zwei Grafikkarten.
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Asus EN8800GTS/HTDP/640M: Schon die kleine GeForce 8800 GTS ist schneller als eine GeForce 7950 GX2 mit zwei Grafikkarten.

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Nvidia GeForce 8800 GTX und GTS im Test - Foxconn FV-N88XMAD2-OD: Selbst bei extrem hohen Qualitätseinstellungen und Auflösungen bleibt die GeForce 8800 GTX noch völllig ruckelfrei.
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Foxconn FV-N88XMAD2-OD: Selbst bei extrem hohen Qualitätseinstellungen und Auflösungen bleibt die GeForce 8800 GTX noch völllig ruckelfrei.

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Nvidia GeForce 8800 GTX und GTS im Test - Die ersten Spiele-Grafikkarten mit völlig neuem Innenleben und Unterstützung für DirectX 10 und Shader Model 4.0
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Die ersten Spiele-Grafikkarten mit völlig neuem Innenleben und Unterstützung für DirectX 10 und Shader Model 4.0


DirectX 10 und Shader Model 4.0

Doch was bringen DirectX 10 und Shader Model 4.0 eigentlich? Höhere Leistung und weniger Arbeit für den Hauptprozessor des PCs (CPU), meint Microsoft. Ein essentielles Novum sind die so genannten "Geometry Shader", die Grafiken nicht bloß bearbeiten, sondern auch selbst generieren können. Deshalb kann die Grafikkarte nun auch mit solchen Aufgaben betraut werden, die zuvor in den Kompetenzbereich der CPU fielen und hier mit deutlich höherer Geschwindigkeit arbeiten. Die CPU wird somit entlastet und es bleiben höhere Reserven für komplexere Anwendungen übrig. Nvidia verspricht sich dadurch "glatte Oberflächen und unglaublich detaillierte Schatten und Effekte".

Schlussendlich läuft es allerdings - wie bei allen neuen Grafik-Generationen zuvor - wieder auf dasselbe hinaus: Noch schönere und realistischere Computerspiele auf den Schirm zu zaubern. Nvidia liefert zu diesem Zweck unter anderem noch eine 16-fache Kantenglättung (Antialiasing) gegen unästhetische "Treppchen-Effekte", die bisher nur zwei Grafikkarten im SLI-Verbund vorbehalten war. Wie die Playstation 3, die Sony vorletzten Samstag von japanischen Fans regelrecht aus den Händen gerissen wurde, verfügen die neuen GeForce-Chips noch über "High Dynamic Range Rendering", kurz "HDRR", mit einer Fließkomma-Genauigkeit von 128 Bit. Selbst der 3D-Doppeldecker GeForce 7950 GX2 arbeitet hier bloß mit 64 Bit.

HDRR bezeichnet ein Verfahren, das besonders wirklichkeitsnahe Lichteffekte erzeugt. Für noch mehr Realismus soll die so genannte "Quantum Effects"-Technologie bei Effekten wie Rauch, Feuer und Explosionen sorgen. Genauer gesagt können die neuen Shader-Prozessoren auch zur Berechnung physikalischer Gesetzmäßigkeiten herangezogen werden. Es wäre also durchaus möglich, dass sie den eigens dafür entwickelten "PhysX"-Karten, die einen zusätzlichen PCI-Steckplatz beanspruchen, die Existenzberechtigung streitig machen.

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Beiträgeinsgesamt 11 Beiträge

also pass mal auf , die sache mit dem strom ist bei markennetzteilen kein thema, aber sollte IRGENDJEMAND anfangen mit billignetzteilen wo 550 Watt draufsteht, aber nur 220 rauskommen versuchen 2 Karten SLI zu nehmen...

Oki, guten Mutes werde ich es testen, werde wohl am Wochenende dazu kommen, ich lasse es euch wissen, grins auch senn es total schief gehen sollte ;)

Zitat: Hi, hat einer seine Alte Karte mal im SLI Verbund getestet, die soll auch wenn es nicht die gleiche ist trotdem laufen und evtl ausgelagerte Berechnungen machen können, steht das was im...

Zitat: Keine Ursache. Aber miss vorher lieber Dein Gehäuse aus, ob die Karte überhaupt reinpasst. Ein starkes Netzteil wäre auch nicht verkehrt. Hi, hat einer seine Alte...

Zitat: Keine Ursache. Aber miss vorher lieber Dein Gehäuse aus, ob die Karte überhaupt reinpasst. Ein starkes Netzteil wäre auch nicht verkehrt. Hmm habe schon...

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