Statt Chemie: Läuse einfach vom Kopf pusten

Der Gadget-Globus: Läuse killen nach Ghostbusters Art

Diese Erfindung ist brandneu, könnte genauso gut aber auch direkt aus dem Jahre 1984 kommen und zur Ausstattung der legendären Ghostbusters gehören. Was wie ein riesiger, getunter Fön zur Geisterbekämpfung wirkt, befreit in Wahrheit Kinder von lästigen Kopfläusen.

Kratz, kratz - bislang helfen gegen die Juckreiz verursachenden Plagegeister, die sich besonders gerne auf Köpfen von Kindern niederlassen, meist nur Chemiekeulen und Shampoos. In Zukunft könnte sich das ändern. Dale Clayton, der Erfinder des "LouseBuster", kann mit seinem entwickelten Gadget bereits erste Erfolge in einer groß angelegten Studie vorweisen.

LouseBuster

Jagt nach Läusen, nicht nach Geistern: Erfinder Dale Clayton mit seinem Läusekiller.

In dieser traten knapp 170 verlauste Kinder vor seine Maschine. Etwa 30 Minuten mussten sich die Vorschüler dem warmen Luftstrom des LouseBusters aussetzen. Die Luft wird dabei mit fast doppelt so hoher Geschwindigkeit, aber im Vergleich zu einem herkömmlichen Haartrockner mit einer wesentlich geringeren Wärme freigesetzt. Das Ergebnis spricht eine deutliche Sprache: Über 80 Prozent der Läuse wurden bei den Testpersonen schlichtweg ausgetrocknet, 98 Prozent der von den Tieren gelegten Eier mussten ebenfalls dran glauben.

Nun soll der LouseBuster demnächst, und wenn möglich zu einem Preis unter 1.000 Dollar, in Serie gehen. Im Vergleich zu der auf den ersten Blick günstigeren Shampoo-Variante immer noch eine ordentliche Stange Geld. Die Anschaffung dürfte sich daher wohl nur für größere Institutionen wie Schulen oder Kindergärten lohnen.

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