Oder: Was der Chef nicht weiß ...
Software: Drei Tricks für Ruhe am Arbeitsplatz
Arbeiten? Wer hat denn Zeit für solche Späße? Schließlich gibt's doch eBay, Weblogs und Instant Messaging. Wäre da nicht der neugierige Chef, der einem ständig über die Schulter guckt. Doch zum Glück gibt es ein paar Tricks, mit denen man die Vorgesetzten bei Laune halten kann.
Inhaltsverzeichnis
- 1Ein Desktop für jedes Hobby
- 2Das Bild des Bildschirms
- 3Die ewige Statusleiste
Na klar, Arbeit kann schon Spaß machen. Aber in jedem Job gibt es so Tage, an denen man sich einfach nicht konzentrieren kann. Oder an denen es wirklich etwas Wichtigeres gibt als die übliche Tabellenkalkuation. Wie etwa die eBay-Auktion, die am Nachmittag endet - und ein andauerndes Überwachen der Gebote erfordert.
Die Leser des Weblogs Lifehacker.com haben kürzlich eine ganze Reihe solcher Schummel-Tricks gegen das Überarbeiten gesammelt. Hier sind die Top 3:
Ein Desktop für jedes Hobby
Der einfachste Trick zum unauffälligen Multitasking besteht im Nutzen mehrerer Desktops. Microsoft bietet im Rahmen der Windows Powertoys den "Virtual Desktop Manager" zum kostenlosen Download an, mit dem man zwischen vier verschiedenen Arbeitsbereichen hin- und herwechseln kann. Diese lassen sich dann über die Taskleiste kontrollieren.

Sieht gefährlich aus und beruhigt den Chef: Die Fake Progress Bar - mit MS Access erstellt.
Für OS X gibt es eine ganze Reihe ähnlicher Desktop-Manager. Besonders beliebt bei Open Source-Freunden ist der Desktop Manager. Aber Vorsicht: Wer unauffällig auf eBay zugreifen will, sollte nicht unbedingt den Warp-Übergang einsetzen.
Das Bild des Bildschirms
Weniger technisch, aber dafür um so kreativer ist eine andere Lösung: Man startet einfach eine Reihe von Office-Applikationen und macht dann einen Screenshot des gesamten Desktops. Als nächstes wird dieser Screenshot als Desktop-Hintergrund gesetzt.
Dann gilt es nur noch, die ganzen Icons auf dem Desktop über das Kontextmenü ("Symbole anordnen nach Desktopsymbole anzeigen") zu verstecken - und schon sieht der Desktop nach fleißiger Arbeit aus. Wenn dann der Chef um die Ecke kommt, müssen nur noch schnell alle offenen Fenster mit Windows-D minimiert werden.
Die ewige Statusleiste
Wer MS Access auf seinem System installiert hat, kann stattdessen auch ein Programm namens Fake Progress Bar einsetzen. Mit der Software lassen sich Wunsch-Statusleisten erstellen, die beliebig lange Prozesse anzeigen. Wie wär es zum Beispiel mit "Wichtiges Update bitte warten"? Klingt nach einer prima Entschuldigung für eine gute, lange Pause.

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