Alle Dienste von live.com im Überblick - und wo Innovationen stecken
Windows Live: Microsofts Antwort auf das Google-Netzwerk
Moritz Zielenkewitz
Microsoft hat nachgezogen: Das Dienste-Netzwerk Windows Live bietet Blog, Local Search, Mail-Account und Suchmaschine samt personalisierter Startseite - alles in moderner Live-Optik. Hier erfahren Sie, was die Palette der Angebote leistet und wie sich der Dienst im Vergleich mit Google und MySpace schlägt.
Inhalt
- Bleibt alles anders: Microsoft msn Services werden zu Windows Live
- Live Search: Suchmaschine mit persönlicher Note
- Live Spaces: Microsoft setzt auf Social Networking
- Live Local: Die Welt von oben - und das sogar dreidimensional
- Live Mail: Als Hotmail-Nutzer zum Beta-Test
- Live Messenger: Komunikationsplattform im neuen Gewand
- Live.com - Besser gut übernommen als schlecht ausgedacht
Bleibt alles anders: Microsoft msn Services werden zu Windows Live
Alles neu im Hause Microsoft - und auch wieder nicht. Viele der Live-Dienste gab es bereits im MSN-Netzwerk, diese wurden jetzt allerdings erweitert und zusammengeführt. Herausgekommen ist eine Plattform, die von Kommunikation über Social Networking bis hin zu Suchanwendungen so ziemlich jeden Bereich des alltäglichen Surfens abdeckt. Netzwelt stellt im Folgenden die fünf Kernbereiche von Windows Live vor und vergleicht sie mit existierenden Angeboten. In der Mediengalerie finden Sie viele Screenshots zu den verschiedenen Live-Angeboten von Microsoft.
Windows Live
Für Großbildansicht auf ein Bild klicken.Live Search: Suchmaschine mit persönlicher Note
Wer von Suchmaschinen redet, meint eigentlich immer Google. Live.com ist ebenfalls eine Suchseite, die das Web nach den gewünschten Begriffen durchforstet. Und wo sich Google bieder und minimalistisch präsentiert, trumpft Live Search mit modernem Design auf, das an die Optik von Windows Vista angelehnt ist: "Die Integration und die einheitliche Bedienung aller Windows Live Services sind zwei wichtige Punkte, die für diese Angebote sprechen", sagt Microsoft-Pressesprecher Bernhard Grander. Werbebanner sucht man zum Glück auch hier vergebens, die von Google bekannte textsensitive Werbung am rechten Bildschirmrand erscheint allerdings auch hier bei einigen Suchbegriffen.
Unterschiede gibt es zudem bei den Ergebnissen stichprobenartiger Begriffe: Die Anfrage "netzwelt" beispielsweise ergab bei Google mehr als sechs Millionen Treffer, Windows Live Search lieferte nur 150.000 Seiten. Dass Microsofts Suchalgorithmus aber nicht schlechter sein muss, zeigen die besten 20 Treffer. Beide Suchmaschinen stimmen hier fast komplett überein, Live Search fasst schlicht mehr Unterseiten zusammen, der Index an Seiten ist allerdings mit fünf Milliarden nur etwa halb so groß wie Google. Das neue Gewand von live.com kommt auch der Optik zugute: Dank AJAX können Suchanfragen erweitert oder modifiziert werden, ohne dass die Seite neu geladen werden muss.
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jop...geile sache, von einem monopolisten zum anderen wechseln. erinnert etwas an lämmer, die man statt zum metzger ueber die klippe hetzt.
das ist doch das schöne am internet: da gibt es kaum monopole. und wenn, dann sind sie so schnell besiegbar, wie sie sich jeder eu-beamte wünschen würde. beispiele sind sicher internet explorer -> die dumme herde wechselt zu firefox oder opera, wenn sie wollen. oder yahoo suchmaschine -> die leute nutzen heute google.
und wie es morgen aussieht bestimmt im internet sicher kein bill und kein steve. das machen die verbraucher.
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