Rockbox: Gelungene Alternative zur iPod-Firmware

Power mit OpenSource und Linux

Warum darf man beim Suchen nach Musik auf dem iPod nicht einfach durch die Ordnerstrukturen browsen, wie man es von Windows kennt und auch erwarten sollte? Stattdessen wird man gezwungen nach dem Interpreten oder dem Albumtitel zu suchen. Mit Rockbox lässt sich der Player bedienen wie ein Computer. Über den einfachen Filebrowser werden die abzuspielenden Dateien ausgewählt und dann wie üblich abgespielt.

Wie nahezu alle Mods funktioniert auch Rockbox auf Basis des freien Betriebssystems Linux. Den iPod mit Rockbox auszustatten ist nicht schwierig, aber es ist ein Eingriff in den Bootsektor des Musikplayers notwendig, was gewisse Gefahren birgt, für die weder Rockbox noch netzwelt die Garantie übernehmen kann. In jedem Fall bleibt die Original-Firmware von Apple erhalten. Das neue Betriebssystem wird zusätzlich installiert.

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Insgesamt ist Rockbox gerade drei Megabyte groß und nimmt somit nicht wirklich viel Platz auf der Platte des iPod weg. Der Benutzer kann dabei selbst entscheiden, ob Rockbox oder das Original-System beim Start automatisch geladen wird. Das jeweils andere erreicht man, indem beim Start die Menü-Taste des iPod gedrückt und festgehalten wird.

Für viele Modelle erhältlich

Wie schon gesagt ist Rockbox nicht nur für iPods erhältlich, sondern auch für die Player der Firmen Archos und iRiver. Von Apple werden alle Modelle bis auf den Shuffle unterstützt, ohne Display ist ein alternatives System auch nur bedingt nützlich. Für alle anderen Modelle bietet Rockbox eine enorme Erweiterung der Funktionalität. Wichtigster Grund ist jedoch meistens die Einbindung des Players in den Windows Explorer, um einfach und unkompliziert Musik auf das Gerät kopieren zu können.

Angenehme Bedienung

Die Bedienung der neuen Rockbox-Firmware ist sehr intuitiv. Die Anwahl der zu spielenden Tracks läuft über ein sehr einfaches Dateimenü, mit dem Rockbox auch startet. Auf dem Hauptbildschirm werden alle Ordner angezeigt, die im Hauptpfad der iPod-Festplatte angelegt wurden. Im Falle unseres netzwelt-Pods liegt dort ein Ordner namens Musik, der weitere Ordner mit Alben enthält.

Rockbox: Gelungene Alternative zur iPod-Firmware
Hauptmenü von Rockbox

Als Testgerät diente ein iPod Mini, deshalb ist auch noch ein altes Monochrom-Display zu sehen. Für die neuen Geräte gibt es allerdings auch schon grafisch aufwändigere Menüs und "While-Playing-Bildschirme". Wer auf bunte Grafik und Effekte während der Wiedergabe nicht verzichten kann, sollte sich einmal auf der Projektseite von Rockbox umsehen. Auf der nächsten Seite zeigt netzwelt einige Skins aus der Galerie.

Forum

Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 20 Beiträge

also das mit der installation dun auch der deinstallation ist meiner meineung, das einfachste am ganzen rockbox (wenn auch andere sachen ziehmlich einfach sind). am besten ihr machts wie auf der offiziellen...

heyhey ok das klingt jezt blöd aber ich hab meinen ipod grad erst bekommn und kriegs nich hin musik die drauf ist zu endfernen (habs irgendwie von meinem itunes gelöscht aber die musik ist immer noch auf dem ipod...

Tss... da sieht man wieder mal wie Ahnungslos und dumm iPod User sind. Rockbox rockt und kann eigentlich so gut wie alles was die Orginal Firmware des iPod nicht kann. Ausserdem ist es gut zu bedienen und wird...

Muss man denn gleich ausfallend werden??? Nun wird keiner mehr helfen wollen, das Programm korrekt zu deinstallieren... (was du nämlich nicht getan hast). Ein wenig Schuld haben aber auch die Redakteure, die...

Ich kann ja verstehen, das die Software nicht gut läuft, und nicht so gut wie die Original Software sein kann, weil sie Open Source ist, aber dann sollte sie doch zumindest bei der Deinstalation SPURLOS VOM IPOD...

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