Dienstbeginn D-Day
Test: Company of Heroes
Michael Dees
Durch die muffigen Pixelgräben des Zweiten Weltkriegs weht frischer Wind. Dank schnörkelloser Bedienung und Prachtpräsentation kann dieses Strategiespiel mit manchem Shooter konkurrieren.
Mit "Company of Heroes" liefern die Macher des Fantasy-Strategicals "Dawn of War" ihren Beitrag zum Zweiten Weltkrieg. Genauer: Zum D-Day - wie so oft. Bevor den deutschen Besatzern französischer Boden abgetrotzt wird, erlebt der Spieler als Kommandant der amerikanischen Able-Kompanie die blutige Landung in der Normandie. Statt jedoch dauerhaft scharenweise GIs ins Kruppsche Kreuzfeuer zu werfen, stehen für den weiteren Kampagnenverlauf nur begrenzte Truppenkontingente bereit.
Blood for Oil
Der strategische Schlüssel liegt in der Eroberung spezieller Nachschublager, die automatisch drei verschiedene Ressourcen generieren. Im Gegensatz zu vielen anderen taktischen Weltkriegsspielen ist es somit möglich, Verluste zu kompensieren. Um das Kontingent für Mannschaftsstärke, Munition und Treibstoff auszubauen, müssen die mit den jeweiligen Symbolen gekennzeichneten Depots zunächst erobert werden.
Company of Heroes
Für Großbildansicht auf ein Bild klicken.Doch das ist nur die halbe Miete: Zusätzlich muss jede Ressourcenquelle über benachbarte Sektoren mit dem Hauptquartier verbunden sein, was durch die Einnahme von Fahnenmasten geschieht. Ist ein Außenposten vom Hauptquartier nach dem Verlust eines Sektors abgeschnitten, versiegen dessen Ressourcenpunkte. Ratsam ist die Verteidigung von Sektoren auch deswegen, weil die Summe der gehaltenen Sektoren die Einheitenobergrenze definiert.
Fähige Helden
Bei der Bewachung von Konvois, dem Entsatz von Verbündeten oder der Verteidigung von Schlüsselstellungen helfen den Kriegshelden individuelle Fähigkeiten. Pioniere sind beispielsweise in der Lage, bewaffnete Unterstände zu errichten, während Fallschirmjäger mit Sprengladungen gegen besetzte Häuser und Panzerfahrzeuge vorrücken. Die Deutschen, nur im lebhaften Netzwerkspiel für bis zu acht Teilnehmer wählbar, reagieren mit angemessenen Gegenmaßnahmen.
So können Volksgrenadiere umfänglich Gebrauch von Panzerfäusten machen. Regulären Einheiten ist das Mitführen solcher Waffen nur vergönnt, wenn ein entsprechendes Modell per Mausklick aufgesammelt wurde, nachdem der Vorbesitzer das Zeitliche gesegnet hat. Abgesehen von Fahrzeugen kann nahezu jedes verwaiste Kampfgerät für eigene Zwecke genutzt werden, Geschütze und MG-Stellungen inklusive.
Den Vormarsch der Able-Kompanie begleiten zahlreiche Cutscenes
Druckversion | Links zum Artikel | Kommentare
Mehr über: Gaming, Strategie, Testbericht
-
Gewinnspiel: Strategiespiel War Leaders: Clash of Nations
Drei Spiele inklusive Gimmicks zu gewinnen -
Angespielt: War Front - Turning Point
Alter Krieg mit neuen Waffen -
Electronic Arts: Branchen-Riese büßt Marktanteile ein
Trotz Umsatzsteigerung schlechte Prognosen für EA
Links zum Artikel
Diskutieren Sie zu diesen Artikel im Forum!
Neues Thema eröffnen
88% ? Ich würd mir etwas mehr wünschen, denn meiner Meinung nach ist das Game endlich mal wieder ein anständig durchdachtes und vielfältiges Strategiespiel. Ob früher Rush oder ruhiges Siedeln, beides ist möglich, wenn der Gegner es zulässt. Wer Spaß daran hat, mal so richtig große Verteidungsanlagen zu bauen, der ist hier richtig.
Einziges Manko ist die Panzer KI. Denn wer sich richtig Mühe mit den Verteidugungsanlage gibt, dann aber seinen Tiger-Panzer an die Front schicken möchte, muss zusehen, wie dieses ungeschickte Etwas eine dicke schneise in Panzersperren und Stacheldraht reisst.
Dazu gibt es soviel zu entdecken und Micro-Management-Freunde kommen voll auf ihre Kosten. Hier lohnt es sich nämlich einzelne Squads so zu steuern, dass sie überleben. Denn jede Einheit ist wichtig.
Ich spiele seit Tagen nichts anderes, ganz zum Leidwesen meiner besseren Hälfte ;)
Allen Heros viel Spaß mit dem Game...
Grüße
Ummal meine Meinung zu sagen, es ist doof
Zitat:
Aha, und warum findest du es "doof"? Nicht sehr aussagekräftig...
Welches Spiel aus dem Genre gefällt dir denn? Oder magst du Spiele generell nicht?
Achja, ich find´s gut, aber 88% sind mehr als genug.
Die Grafik ist toll, die Atmosphäre passt, die Steuerung gewohnt gut...insgesamt ähnelt es eben "Dawn of War", aber wen wundert´s.
Ja ich finde Spiele aus dem Genre schon gut, aber mitlerweile ähneln sie sich zu sehr. Ich will garnicht wissen wie viele spiele aus dem 2. weltkrieg es schon gab,
und ich habe auch schon bessere gewspielt als COH
Zumindest die Demo fand ich DOOF
lag auch an der grafik die beeindruckt mich nich
Diesen Artikel verlinken
Dieser Artikel steht unter einer Creative Commons-Lizenz.
nach oben





