Cineastisches Schießeisen: Sanyo Xacti CA6 im Test
Einstellungen
Die Speicherarbeit übernehmen SD-Karten, die bis zu einer Größe von vier Gigabyte verwendbar sind. Somit ist der CA6 schon SD-HC-kompatibel (SD-High-Capacity, SD-Hohe-Kapazität), ebenso, wie die meisten anderen Photokina-Neuheiten. Bildstabilisierung baut Sanyo für den CA6 nur in elektronischer Form ein und diese ist dazu nur im Videomodus aktiv. Für Fotos ist eine maximale Auflösung von 3680 x 2760 Bildpunkten wählbar, was zehn Megapixel entspricht. Da der CA6 jedoch nur über einen Sechs-Megapixel-Bildsensor verfügt, ist die höchste Einstellung interpoliert. Echte Auflösung ist in der höchsten Einstellung mit 2816 x 2112 Pixel wählbar.
Für Videoaufnahmen stehen fünf Varianten zur Auswahl: Von 640 x 480 Pixel bei 30 Bildern pro Sekunde bis hin zu 176 x 144 Pixel bei 15 Bildern pro Sekunde ist in diversen Zwischenstufen Wahlfreiheit geboten. Die Videoaufnahme bietet dazu weitere Funktionen, die den Xacti CA6 von normalen Digitalkameras unterscheiden. So wird der Ton für die Videoaufnahme in Zwei-Kanal-Stereo aufgezeichnet. Dazu finden sich Camcordermerkmale wie eine Unterdrückung von Windgeräuschen und Optionen für flimmerfreies Video bei ungünstiger Beleuchtung. Auf einen Gigabyte SD-Speicher schreibt der Sanyo etwa 80 Minuten Video, bei einer Auflösung von 640 x 480 Pixel und 30 Bildern pro Sekunde.
Digitalkameras von Sanyo fallen seit einiger Zeit durch das interessante Design auf. Wie eine Pistole wird der Xacti CA6 gehalten und das Motiv ins Visier genommen.
Die Kontrolle über den CA6 hat stets der Daumen. Mit nur zwei Tasten und einem Multicontroler wird der Xacti gesteuert. Einmal auf die Menütaste gedrückt, öffnet sich das Einstellungsmenü. Dieses ist clever in drei Ebenen unterteilt: zwei Aufnahmemenüs, die Aufnahmeeinstellungen, wie etwa ISO-Empfindlichkeit oder Belichtungsmessung, und ein Optionsmenü, das die üblichen Einstellungen für beispielsweise die Displayhelligkeit und das Datum liefert. Mit dem Multicontroller wechselt eine Bewegung nach links durch die Menüs, die Bewegung nach rechts gibt im jeweiligen Menüpunkt die Wahloptionen frei. Einstellungen gehen so sehr komfortabel und einfach von der Hand.
Während viele Hersteller den Anwender mit einer Vielzahl an Motivprogrammen erfreuen, spart Sanyo in diesem Punkt. Lediglich sieben Motivprogramme, darunter eines für Sport und eines für lichtschwache Situationen, unterstützen in den meisten Aufnahmesituationen. Farbeffektfilter liefern Schwarz-Weiß- und Sepiamodus und dazu eine Kosmetikeinstellung. Diese soll Hauttöne weicher erscheinen lassen und so die Video- und Fotoaufnahmen ein wenig hübscher ausschauen lassen. Der Filter tritt jedoch sehr zurückhaltend in Erscheinung.

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Diese Kamera hat mich wirklich überzeugt und sie hält auch, was sie verspricht. Ich hab sie schon ein ganzes Jahr und der Spaß an ihr bleibt, deswegen kann ich sie nur empfehlen!!! mfg der...