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27.10.2006
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Samsung SyncMaster 215TW gegen ViewSonic P227fB

Flachbildschirm gegen Röhrenmonitor: Das letzte Gefecht

Monitore

Was Sie schon immer über Monitore wissen sollten und wollten, erfahren Sie im ultimativen Vergleichstest von netzwelt. Es treten an: der ViewSonic P227fB, einer der letzten, neuen Röhrenbildschirme, und der Samsung SyncMaster 215TW, auf dem letzten Stand der TFT-Technik.

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Beide Monitore sind schon für unter 500 Euro zu haben und schenken sich in puncto Bildfläche kaum etwas. Allerdings bringt der ViewSonic P227fB diese im gängigen 4:3-Format unter, während der Samsung SyncMaster 215TW auf ein breites Widescreen-Verhältnis von 16:10 setzt. Hier stoßen wir bereits auf den ersten Unterschied, denn Röhrenmonitore mit Breitbild gibt es nicht. Doch das ist erst der Anfang, die beiden Technologien trennt weitaus mehr voneinander.

Flachbildschirm gegen Röhrenmonitor: Samsung SyncMaster 215TW vs. ViewSonic P227fBInhalt
Klobig gegen filigran
Eine Frage der Einstellung
Ergonomie
Auflösung
Schärfe und Helligkeit
Farbe, Schwarz, Weiß und dazwischen
Spiele und Videos
Strahlung, Lebensdauer und Stromverbrauch
Fazit


Klobig gegen filigran

Doch wir wollen niemanden mit grundlegenden Technik-Details aufhalten, die lassen sich bei Bedarf schließlich im netzwelt-Artikel "Der Flachbildschirm, das unbekannte Wesen" nachschlagen. Beginnen wir also lieber mit dem Offensichtlichen. Ein hochwertiger Flachbildschirm ist bei gleicher Bildgröße im Schnitt deutlich teurer als ein Röhrenmonitor. Allerdings ist Zoll nicht gleich Zoll. Bauartbedingt nutzt die betagte Technologie nicht die ganze Bildfläche, weshalb auf auf einem 19-Zoll-LCD zum Beispiel auch mehr zu sehen ist als auf einer 19-zölligen Röhre. Wer im obersten Stockwerk eines Hochhauses ohne Aufzug wohnt, sollte sich vor dem Kauf eines Röhrenbildschirms ernsthaft überlegen, ob er die nötigen Muckis besitzt, um das klobige Gerät über sämtliche Treppenstufen nach oben zu schleppen oder sich zumindest nach tatkräftiger Hilfe umsehen.

Im konkreten Fall beträgt die Gewichtsdifferenz fast 19 Kilogramm: Der ViewSonic P227fB bringt 26,4, der Samsung SyncMaster 215TW gerade mal 7,5 Kilogramm auf die Waage. Obwohl der schwarze ViewSonic-Monitor zweifellos zu den schönsten Röhrenmonitoren zählt, wirkt er wie alle anderen Vertreter seiner Sippschaft alles andere als filigran. Im direkten Vergleich sind Flachbildschirme regelrechte Ästheten - schlank, flach und elegant. Wegen seiner geringen Tiefe nimmt das LC-Display zudem bedeutend weniger Platz in Anspruch. Wirklich flach ist nur der Flachbildschirm, da der Röhrenmonitor zwar eine plane Oberfläche besitzt, darunter jedoch eine leichte Wölbung zeigt.

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Ungleicher Vergleich: Röhrenmonitor gegen Flachbildschirm

Eine Frage der Einstellung

Professionelle Röhrenbildschirme wie der ViewSonic P227fB besitzen so genannte BNC-Anschlüsse und sind nicht zuletzt deshalb teuerer als gewöhnliche Modelle. Die fünf Stränge sehen aus wie alte, koaxiale Netzwerkkabel. Durch die bessere Abschirmung gegenüber einem normalen Monitorkabel können sie bei hohen Auflösungen und Bildwiederholraten zu einer besseren Darstellungsqualität beitragen. Bei einem Flachbildschirm ist der digitale Anschluss (DVI) erste Wahl, weil er die geringsten Signalverluste verursacht. Um das Beste aus beiden Monitoren herauszuholen, setzen wir auch im Test auf BNC und DVI.

Der gemeine Flachbildschirm ist ein einfach gestrickter Geselle: einstecken, anschalten, fertig. Sofort bekommt der Betrachter ein flimmerfreies Bild und optimale Geometrie. Ein Röhrenmonitor hingegen will erst einmal ordentlich konfiguriert werden. Zunächst sollte man die gewünschte Auflösung und Bildwiederholfrequenz einstellen, in diesem Fall 1.600 x 1.200 Pixel bei 100 Hertz. Wird beides nach dem Justieren verändert, war die zeitraubende Kleinarbeit umsonst. Zwar besitzt der ViewSonic P227fB eine praktische Automatik, die eine gute Basis, aber noch kein perfektes Ergebnis liefert. Immerhin vergehen dank dieser nur wenige Minuten, bis wir mit dem Resultat zufrieden sind. Bei einer stark verzerrten Grundlage kann es allerdings bis zu einer halben Stunde oder sogar länger dauern, bis das Bild sauber mit den Rändern abschließt und in die letzte Ecke reicht.


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Jigsaw, am 27.10.2006 17:54

naja für mich is dieser vergleich abgesehen vom Preis eindeutig...


T-LO, am 27.10.2006 17:57

Wenn ich mit dem Monitor hauptsächlich spiele, dann ist der Röhrenmonitor doch immer besser, oder? Zumal ich ja die "unscharfe" und "gestauchte" Auflösung 1.280 x 1.024 Pixel brauche??!!


HBK, am 28.10.2006 00:30

"...während Röhrenmonitore den Betrachter mit Elektronen regelrecht "beschießen"" Physik 6, setzen... Elektronen reagieren in der Luft sofort mit den unterschiedliche Molekülen, da kommt nichts bis zum Betrachter durch...


Bentleman, am 02.11.2006 13:12

Zitat:

"...während Röhrenmonitore den Betrachter mit Elektronen regelrecht "beschießen"" Physik 6, setzen... Elektronen reagieren in der Luft sofort mit den unterschiedliche Molekülen, da kommt nichts bis zum Betrachter durch...
Richtig wäre gewesen, dass die Elektronen in Richtung des Betrachters geschossen werden, aber vorher an der Abschirmschicht hängen bleiben und gar nicht erst aus dem Bildschirm herauskommen. Ich habe die entsprechende Passage jetzt geändert.

Zitat:
Wenn ich mit dem Monitor hauptsächlich spiele, dann ist der Röhrenmonitor doch immer besser, oder? Zumal ich ja die "unscharfe" und "gestauchte" Auflösung 1.280 x 1.024 Pixel brauche??!!
Das kann man so nicht sagen, schließlich haben 19-Zoll-LCDs auch 1280x1024 Pixel.


EEK, am 18.04.2009 00:43

Aber was ist wenn ich für Spiele und Desktop unterschiedliche Auflösungen nutze ?
Mein guter alter CRT wird damit fertig.


moi2709, am 18.04.2009 13:53

Das mit den unterschiedlicheren Auflössungen geht auch mit den LCDs. Ich nutze für den Desktop und ein par Spiele 1920x 1200. Und für Grafikintensive Spiele oder ältere Spiele zwischen 1280x 1024 bis hin zu 1600x 1200. Man muss aber beachten das einzelne LCDs oder auch CTRs die kleinen Auflössungen interpolieren. Das heisst das zum Beispiel am rechten und linken Rand ein schwarzer Rand entsteht, damit das Bild nicht zerzehrt. Wie beim Fernseher oder im Kino.


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