Wenig Belastung für CPU und RAM
µTorrent: BitTorrent-Zwerg ganz groß
Christoph Scholl
BitTorrent-Clients gibt es wie Sand am Meer. Eher selten finden sich darunter jedoch Exemplare, die nur 170 Kilobyte groß sind, sehr schonend mit der CPU und dem Arbeitsspeicher umgehen, nicht einmal installiert werden müssen und dabei die Ausstattung und den Komfort eines Azureus oder BitComet bieten. Ein Vertreter dieser äußerst seltenen Gattung ist µTorrent des schwedischen Programmierers Ludvig Strigeus.
Bei einer fast unglaublichen Dateigröße von nur 170 Kilobyte geht der kostenlose Download des winzigen BitTorrent-Clients entsprechend schnell von der Hand. Installiert werden muss µTorrent nicht. Beim Klick auf die Exe-Datei öffnet sich sofort das Programm. Die Erwartungen beim ersten Start der Software sind nicht besonders hoch: Entpuppen sich die 170 kB etwa als irgend so ein Nerd-Client, der über kryptische Befehle im DOS-Fenster bedient werden muss?
Umso größer die Überraschung, wenn sich ein gut strukturiertes und sogar hübsch anzusehendes Windows-Fenster im BitComet- oder Azureus-Stil öffnet. Dies ist dann auch der erste Moment, indem sich der verwunderte Filesharer fragt: Das alles in 170 Kilobyte ohne Installation? Es wird nicht das letzte Mal sein.
Starten und Einrichten des Clients
Ein kleiner Setup-Assistent hilft beim Einrichten des Clients, der grundsätzlich jedoch auch ohne großartige Einstellungen auskommt. Trotzdem müssen ein paar Vorbereitungen getroffen werden, damit µTorrent sauber und den Systemvoraussetzungen entsprechend Dateien aus dem Netz saugen kann. Bei der von netzwelt getesteten Version 1.6 steht das Programm nach dem Download lediglich in englischer Sprache zur Verfügung. Auf der offiziellen Entwicklerseite lässt sich jedoch eine Sprachdatei herunterladen, die zahlreiche Sprachen enthält, unter anderem auch Deutsch.
Anschließend wird - je nach Internetzugang - die Upload-Geschwindigkeit eingestellt, damit µTorrent noch genug Bandbreite übrig lässt, um beispielsweise nebenbei zu surfen. Beim Download lässt sich zunächst keine Einschränkung machen - der Client geht einfach davon aus, dass der Filesharer saugen möchte, bis die Leitung qualmt. Die Download-Bandbreite kann später jedoch jederzeit in den einfach gestalteten und übersichtlichen Programmvoreinstellungen begrenzt werden.
Bevor µTorrent fleißig Daten aus dem Web saugen kann, muss noch die obligatorische Portfreigabe im Router erfolgen. Darauf weist das kleine Setup-Fenster ebenfalls hin und bietet auch gleich die Möglichkeit, einen bestimmten Port einzustellen, falls der Standard-Port des Programms bereits anderweitig genutzt wird oder sogar vom Provider gesperrt ist. Eine eventuell im Router eingerichtete Port-Weiterleitung kann abschließend noch kurz getestet werden - und schon ist µTorrent bereit für den Dateitausch über das Netz.
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Bin voll zu Frieden damit bß teilweise erkennt er eine kleinere Anzahl an leechern / Seekern als andere Clients aber ohne werbung und Co! TOP! solche software wünschen wir uns mehr!
längere zeit habe ich uTorrent genutzt.
hat wirklich gut gefunzt. kleinheit=geilheit.
okay es ist zwar freeware, nicht aber opensource, demnach closed source.
ich war mit dem teil soweit zufrieden...
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