Samsung SyncMaster 215TW im Test: Viel Flachbildschirm für wenig Geld
Üppige Farbenpracht
Gleich nach dem Einschalten besticht der SyncMaster 215TW durch wunderschöne Farben und eine gestochen scharfe Anzeige. Dank seiner durchweg prachtvollen Vorstellung gerät das lockere Drumherum flott in Vergessenheit, weil die fulminante Bildfläche alle Blicke auf sich zieht. Auf den Testbildern bleibt der hervorragende Ersteindruck weitgehend erhalten. Mehr noch: Hier kommen die Qualitäten noch besser zur Geltung: Angefangen vom satten Schwarzwert über ein strahlendes Weiß und sauber differenzierte Graustufen bis hin zu kräftigem Rot, Grün und Blau.
Bei einem völlig schwarzen Bild muss man schon sehr genau hinsehen, um die minimal helleren Flecken in den Ecken zu entdecken, die bei schneeweißer Anzeige als leicht angegraute Einsprengsel auftauchen. An der üppigen Farbenpracht gibt es ebenfalls nur wenig auszusetzen. Rein subjektiv betrachtet wirkt sie weitestgehend farbecht, zu den Rändern hin scheint der Farbverlauf jedoch ein wenig unregelmäßiger zu werden. Allerdings spielt sich Letzteres in einem derart geringen Bereich ab, dass sich höchstens ein paar eingefleischte Profi-Grafiker daran stören dürften. Offensichtlicher ist hingegen das kristalline Glitzern der Bildschirmoberfläche.
Samsung SyncMaster 215TW im Test: Viel Flachbildschirm für wenig Geld
Stromsparer: Über einen Kippschalter auf der Rückseite kann das Display auch ganz abgeschaltet werden.
Mechanische Verstellmöglichkeiten en masse, bloß leider etwas wackelig
Eine Software erkennt automatisch, ob der Monitor im Hoch- oder Querformat steht und passt das Bild entsprechend an.
DVI, D-Sub, Composite, Component & Co.: Das Anschlussangebot macht fast wunschlos glücklich, bloß einen USB-Hub sucht man vergebens.
21 Zoll Bildfläche, HDTV-Unterstützung, sehr gute Bildqualität und zahlreiche Anschlüsse für kaum mehr als 500 Euro
Besser gleich die Kopfhörer auspacken: Die integrierten Lautsprecher sind kaum mehr als phonetische Platzverschwendung.
Wem der Standfuß zu locker ist, kann ihn gegen eine VESA-Wandhalterung eintauschen.
Beim Testgerät bewegte sich die Standfuß-Abdeckung bereits auf leichten Fingerdruck.
Leicht bedienbar, aber überflüssig: Fast alle Funktionen lassen sich mit der firmeneigenen Software einstellen.
Keine Magie: Monitoreinstellung mit Maus und Tastatur
Magisch ist das Justieren des Monitors per Software schon lange nicht mehr, denn auch andere Hersteller wie Eizo, Nec und ViewSonic bieten diese Möglichkeit, aber praktisch ist es allemal. Das "MagicTune"-Werkzeug wirkt sehr übersichtlich und aufgeräumt, was die sechs Schalter neben dem Einschaltknopf fast vollkommen überflüssig macht. Ein Grund, sie trotzdem zu benutzen, liegt beim Festlegen des Seitenverhältnisses.
Leider stehen an dieser Stelle bloß die Optionen "Breit" und "4:3" zur Verfügung. In der ersten Einstellung wird das Bild immer auf die komplette Fläche, in der zweiten nur auf die gesamte Höhe gestreckt. Für darüber hinausgehende Wünsche muss also wohl oder übel der Grafikkartentreiber herhalten. Eine Software namens "MagicRotation" erkennt automatisch, ob der Monitor senk- oder waagerecht steht und dreht das Bild dementsprechend. Das On-Screen-Menü beherrscht jedoch nur das Querformat.
Am analogen Anschluss bleibt das Bild nach wie vor sehenswert, wenngleich dabei ein gewisser Teil der hohen Schärfe abhanden kommt. Diese kann im entsprechenden Menüpunkt aber immer noch den persönlichen Vorstellungen angepasst werden. Die Farbtemperatur lässt sich ebenfalls individuell bestimmen, eine Möglichkeit zur Anpassung des Gamma-Werts gibt es allerdings nicht. Wem zum Herumdoktern die Zeit oder Lust fehlt, erhält mit "Text", "Internet", "Entertainment", "Sport" und "Movie" durchaus akzeptable Voreinstellungen.
Weitere Informationen
Dieser Artikel bezieht sich auf das Produkt Samsung SyncMaster 215TW. Im Datenblatt finden Sie weitere Technische Daten zu Samsung SyncMaster 215TW. Zusätzlich haben wir ein Special zu Samsung Monitor vorbereitet.
