Schnäppchen-Schau: Knapp 500 Euro für 21 Zoll, viele Verstellmöglichkeiten und hohe Bildqualität
Samsung SyncMaster 215TW im Test: Viel Flachbildschirm für wenig Geld
Benjamin Schnitzler
Wer in Preisvergleichen nach einem möglichst günstigen 21-Zoll-Flachbildschirm fahndet, findet den Samsung SyncMaster 215TW meist am oberen Ende der Liste. Denn das voll ausgestattete Widescreen-LCD ist schon für etwa 500 Euro zu haben. Und das obwohl hochwertige Technik in ihm steckt.
Wer beim nächsten Händler nachfragt, was dieser Breitbild-Monitor nicht kann, dürfte wahrscheinlich bloß betretenes Schweigen ernten. Breite Blickwinkel, hoher Kontrast, schnelle Reaktionszeit und nahezu jede erdenkliche Verstellmöglichkeit. Hinzu kommen gleich fünf Anschlüsse für analoge und digitale Signale sowie S-Video, Composite und Component. Zudem kommt der DVI-Anschluss sogar mit HDTV-Sendungen klar.
InhaltBrandneue Plakette
Wankelmütige Mechanik
Üppige Farbenpracht
Keine Magie: Monitoreinstellung mit Maus und Tastatur
Spiel und Spaß
Fazit
Obwohl das Testgerät des SyncMaster 215TW noch das TCO'03-Gütesiegel trägt, erfüllt es bereits die Anforderungen der überarbeiten Fassung TCO'06. Diese garantiert unter anderem eine gute Wiedergabe von schwarzen, grauen und bewegten Bildern sowie weniger Stromverbrauch, reduzierter Elektrosmog und geringere Umweltbelastung. Zumindest einige dieser Versprechen prüft netzwelt auf ihren Wahrheitsgehalt. Bevor es losgeht, werfen wir noch einen kurzen Blick aufs Datenblatt:
Mit der neuesten TFT-Technologie S-PVA aus eigener Herstellung erreicht das Flachbild einen Kontrast von 1.000:1, leuchtet mit 300 Candela pro Quadratmeter und besitzt eine flotte Reaktionszeit von acht Millisekunden für den Graustufenwechsel. Die sichtbare Diagonale von 54 Zentimetern erzielt in horizontaler und vertikaler Hinsicht einen hohen Betrachtungswinkel von jeweils 178 Grad. Zu guter Letzt runden integrierte Stereo-Lautsprecher das vielversprechende Gesamtpaket ab. Kabel gibt es allerdings nur für Strom sowie den digitalen und analogen VGA-Anschluss, eine passende Führung fehlt. Das integrierte Netzteil spart Platz und summt im eingeschalteten Zustand kaum hörbar vor sich hin.
Samsung SyncMaster 215TW im Test: Viel Flachbildschirm für wenig Geld
Für Großbildansicht auf ein Bild klicken.An der reinen Fülle von Möglichkeiten gibt es rein gar nichts auszusetzen: Ob Höhe, Neigung oder Drehung, fast alles ist verstellbar. Dank Pivot-Funktion geht es bei Bedarf sogar vom Quer- ins Hochformat. Allerdings ist es die Art und Weise, wie die Mechanik des 215TW diese umsetzt, die einen zwiespältigen Eindruck hinterlässt. Bei jeder Gelegenheit wackelt der Standfuß, was das Zeug hält, und wird schon von leichten Stößen aus der Ruhe gebracht. Die Abdeckung auf der Rückseite lässt sich spielend leicht mit zwei Fingern hin und her bewegen, beim Drehen der kreisrunden Grundplatte erklingen unschöne Schleifgeräusche.
Außerdem fühlt es sich beim schwergängigen Schwenk vom Hoch- ins Querformat und zurück jedes Mal so an, als ob sich jeden Moment das Display aus der Halterung lösen würde. Manchmal bleibt es trotz Rasterung ein wenig schief in der Ursprungsposition stehen und muss manuell nachjustiert werden. Dafür kann die Höhenverstellung überzeugen und die Bildfläche ist trotz des nicht gerade hochwertig wirkenden Gehäuses ordentlich verarbeitet. Immerhin besteht noch die Option, den wankelmütigen Standfuß gegen eine Wandhalterung einzutauschen.
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