Flatster: Webradiosongs automatisch aufnehmen

Angebot noch nicht mit Musikdiensten vergleichbar

Auch einen erheblichen Nachteil der analogen Kopie mit Hilfe des Computers haben die Macher ausgebügelt: Während andere Programme neben der abgespielten Musik während der Aufnahme auch alle anderen Geräusche, die an die Soundkarte übertragen werden (zum Beispiel Systemsounds), aufzeichnen, werden diese bei der Flatster-Aufnahme herausgefiltert. Damit ist der Rechner uneingeschränkt nutzbar, während die Songs störfrei aufgenommen werden.

Das Song-Angebot ist derzeit noch nicht vergleichbar mit Musikdiensten wie etwa Musicload oder dem iTunes Music Store. Laut Klaus Busch soll das Angebot jedoch in den nächsten Monaten weiter ausgebaut werden. Dies kostet allerdings etwas Zeit: Damit die Songs schneller gefunden werden können, werden alle in der Flatster-Datenbank erfassten Musikstücke von Mitarbeitern manuell verschlagwortet.

Flatster: Webradiosongs automatisch aufnehmen
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Preise und Qualität

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Während der Download der Client-Software umsonst ist, will Flatster für die Nutzung seines Musiksuchdienstes Bares sehen. Drei Pakete stehen den Nutzern derzeit zur Auswahl: Wer sich für "Flatster-basic" entscheidet, kann ab 2,99 Euro pro Monat unbegrenzt Songs aus den von den Flatster-Redakteuren zusammengestellten "Top 100 Single Charts" mit Flatster aufzeichnen. Zudem bekommen "Flatster-basic"-Nutzer Zugriff auf zehn Albumvorstellungen, ebenfalls von der Redaktion zusammengestellt. Für vier Euro mehr pro Monat ("Flatster-genius") kann zusätzlich jede Menge Musik aus den Charts von 1956 bis heute gespeichert werden. Mit "Flatster-max" schließlich, haben User Zugriff auf alle Musiktitel aus allen verfügbaren Musikrichtungen, die bei Flatster erfasst sind. Dies kostet allerdings ab 9,99 Euro pro Monat aufwärts (je nach Laufzeit).

Für die gezahlten Nutzungsgebühren können Flatster-User dann MP3s ab 128 kBits/s speichern (oft 192 kBit/s), die im Gegensatz zu den meisten Online-Shops nicht mit einem DRM (Digital Rights Management)-System behaftet sind. Zudem ist das MP3-Format kompatibel zu allen gängigen Hard- und Software-Playern auf dem Markt.

Alternativen

Wer kein Geld für aufgezeichnete Webradio-Songs zahlen möchte und mit weniger Komfort auskommt, kann beispielsweise auch einige Freeware-Lösungen nutzen, um Musik aus Internet-Radios aufzunehmen. RadioRipper oder das Winamp-Plug-In Streamripper sind gute Beispiele dafür. Auch die Software Phonostar kann Musik von Webradiosendern auf der Festplatte speichern. Das kostenpflichtige Audiojack bietet diese Möglichkeit ebenfalls.

Forum

Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 6 Beiträge

flatster wird immer besser. Endlich auch per Prepaid nutzbar und so das ganze auch an Freunde verschenken. Ich hab mir heute noch für Weihnachten flatster Prepaid-Codes besorgt. Klasse!

Sehe gerade zum ersten Mal die Antwort: Nee - mit Flatster kannst du nur MP3s speichern/aufnehmen und sons nix! Aber das dafür auch in perfekter Qualität. Ich kann da nix meckern und zum Radiohören...

bin dort auch angemeldet und es funzt ja soweit auch super und es macht spaß. aber bin schon seit 2-3 wochen angemeldet aber noch keine vernüftige rechnug erhalten. abgebucht wurde der betrag un nach...

@Leonie Hab die völlig unparteiliche Computerbild auch gelesen - warum denkst du, hat Flatster im "Test" gegenüber dem Anzeigenkunden Musicload (Seite 215 wars glaub ich) wohl so ne Note bekommen...

Muss ich mal ausprobieren. Für den Peis eine Alternative. Kann ich eigentlich auch nebenbei Radio hören und aufnehmen?

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