Second Life: Die ersten Schritte in einer anderen Welt
Wahre virtuelle Realität
Aus dem Spiel wird ernst. Spiel ist eigentlich auch der falsche Ausdruck für "Second Life", denn beim Spielen verdient man im Allgemeinen kein Geld. Es ist eher ein multifunktionales Community-Portal. Mittlerweile haben schon die ersten Firmen ihren Fuß in die Online-Welt gesetzt, indem Sie Filialen eröffnen. Besonders interessant ist allerdings die Aussage einiger amerikanischer Firmen, die innerhalb von SL Konferenzen und Schulungen abhalten möchten.
Was in den anfänglichen Achtzigern müde belächelt wurde, wird immer mehr zum Erfolgsmodell. Schon im August hat die Band Duran Duran als erste Band ein Live-Konzert in "Second Life" gegeben, vor kurzem erst legte U2 nach, der Eintritt war kostenlos. Die US-Firma Sun Microsystems hielt kürzlich gar eine Pressekonferenz in SL ab.
Es gibt bislang zwei Firmen, die sich auf Marketing in SL spezialisiert haben: "MetaAdverse" und "A Million of Us". Beiden geht es nicht um Werbetafeln und andere klassische Anzeigen, die an Häuserwänden in SL zu sehen sein sollen, sondern um die Erlebbarkeit der vorgestellten Produkte. So hat Adidas bereits einen Online-Shop eröffnet, in dem man seinem Avatar die gleichen Turnschuhe kaufen kann, die man selbst am Fuß trägt.
Web 3D: Die Zukunft oder nur Spielerei?
Den Satz: "Es ist der Anfang einer sehr, sehr großen Sache!", hört man im Bezug auf Internet-Firmen noch immer häufig. Auch SL wird eine gewaltige Zukunft prognostiziert. Momentan arbeitet LindenLab daran, das Internet mit "Second Life" zu verbinden. Die Entwickler wollen Links erschaffen, die einen Besucher von der Webseite auf Wunsch in eine simulierte Filiale in SL führen, damit der Besucher sich von einem Avatar "persönlich" beraten lassen kann.
Second Life
Beim Geschlecht der aufgebrezelten Partyluder sollte man nicht zu gutgläubig sein
"Mixed World Situation" wird das bei LindenLabs genannt. Es läuft darauf hinaus, dass die Menschen sich womöglich in naher Zukunft regelmäßig in zwei Welten bewegen. Es könnte sogar wichtig werden, eine virtuelle Persönlichkeit zu besitzen, wenn sich die Kommunikation im Web in diese Richtung verändert. Meetings könnten innerhalb einer digitalen Umgebung abgehalten werden, Geschäftsreisen würden nahezu unnötig.

Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 3 Beiträge
Second Life ist doch kein Spiel. Das ist ein Chatraum mit virtuellen 3D-Figuren. Ich hab's vor einiger Zeit installiert, meine 512MB RAM waren scheinbar zu wenig, es war nervig, herumzulaufen und...
Seltsam, dass es nicht längst ein solches, allumfassendes "Metaversum" (siehe Snow Crash von Neal Stephenson) gibt. Solange eine Firma allein darüber verfügen kann, wird das wohl nichts mit der virtuellen...
Das spiel ist nicht gut find ich sehr sch"e