Tasten-Kunst für gut betuchte Wenigschreiber
Der Gadget-Globus: Edel-Drücker diNovo Edge von Logitech
Ärgerlich, wenn die eigene Tastatur dermaßen schick ist, dass man sie am besten nur mit Handschuhen berührt. Das etwa 180 Euro teure Eingabegerät diNovo Edge verzichtet auf den ein oder anderen Extra-Drücker, trumpft dafür mit zahlreichen Sensorflächen auf und möchte am liebsten den ganzen Tag nur betrachtet werden.

Schon die allererste diNovo-Tastatur war ein Hand- und Augenschmeichler erster Güte. Dieses Konzept hat Logitech mit dem ab November in den USA erhältlichen Nachfolger nun auf die Spitze getrieben. Mit einem Materialmix aus Plexiglas und Aluminium dürfte sie allerdings höchst anfällig für Fingerabdrücke sein.
Zeigen, was man hat
Damit die internen Batterien der kabellosen Tastatur mit frischem Strom versorgt werden können und um den Besitzer noch ein wenig stolzer zu machen, gehört eine Dockingstation zum Lieferumfang. In diesem modernen Zeitungsständer ruht die diNovo äußerst stilsicher.
Sieht gut aus: Bluetooth, berührungsempfindliche Tasten und die tolle Optik haben aber ihren Preis.
Auf den ersten Blick sind nicht alle Tasten sichtbar, ein Teil wird erst bei Berührung mit dem Finger aktiviert. Dann lassen sich die hintergrundbeleuchteten Sensorflächen mit der Fingerspitze bedienen. Ein großflächiges Bedienrad ermöglicht das Blättern und Navigieren durch lange Listen, Dokumente und Bilder.
Auch die Steuerung von verschiedenen Media-Playern ist so möglich. Als Bonus bindet Logitechs diNovo Edge kompatible Geräte drahtlos über Bluetooth ein. Wann der Edel-Drücker nach Europa kommt, steht noch nicht fest.
