Saitek GM3200 im Test: Gamer-Maus im Overkill
Gewöhnungsbedürftiges Design, Gleiten nach Wunsch
Über den entsprechenden Menüpunkt kann die Sensibilität von horizontaler und vertikaler Achse exakt den persönlichen Bedürfnissen angepasst werden. Über den "Mode"-Schalter steht eine alternative Konfiguration bereit. Letztgenannte Option besteht auch bei den programmierbaren Tasten, von denen aber bloß drei existieren: die beiden Daumentasten links und die mittlere Maustaste. Jede Taste kann entweder mit der Funktion der Radtaste, der erwähnten Internet-Navigation oder beliebigen Keyboard-Tasten und Kombinationen derselben belegt werden. Hübsche LEDs in Blau und Rot zeigen auf einen Blick die aktuelle dpi-Auflösung sowie den gerade gewählten Modus.
Mit ihrer blau-schwarzen Maserung erinnert die Außenhülle der GM3200 entfernt an eine Schlange oder ein anderes Reptil, was wiederum mit dem Konkurrenzgebahren übereinstimmt. Denn Razer sowie neuerdings auch Microsoft und Genius geben ihren Gamer-Mäusen zumindest die Namen klangvoller Kriechtiere. Um die beiden Maustasten windet sich ein heller blauer Leuchtring, der auch den "dpi"- und "Mode"-Schalter illuminiert. Hängt die Maus länger als zwei Sekunden in der Luft, blinkt sie munter vor sich hin und sorgt für eine gute Prise Disco-Feeling. Selbiges vermittelt auch das Saitek-Logo am Hinterteil, das pulsierend seine Farbe zwischen Rot, Grün und Blau wechselt.
Auf der Unterseite erlauben die gewollt gleitfähigen Teflon-Füße sowohl flotte als auch präzise Manöver, dabei bleibt die Geräuschkulisse gering. Hier entdecken wir ein absolutes Novum: Die Klappen für die Gewichte sind beidseitig verwendbar und besitzen auf der einen Seite zwei kleine Füßchen, auf der anderen hingegen ein großflächiges Teflon-Pad. So kann der Gamer weitgehend selbst bestimmen, ob er mit eher höherem oder niedrigerem Reibungswiderstand spielen möchte. In Sachen Verarbeitungsqualität erreicht Saiteks Gamer-Maus nicht das hohe Niveau von Konkurrent Logitech, dafür sorgen die breiten Spaltmaße und die zum Teil unabsichtlich durchscheinende Innenbeleuchtung.
Saitek GM3200 im Test: Gamer-Maus im Overkill
3.200 dpi: Eine höhere Auflösung bietet zur Zeit keine andere Gamer-Maus
Mit der extrem hohen Auflösung ist die Windows-Systemsteuerung schnell überfordert, zur Bändigung der 3.200 dpi ist der Empfindlichkeitsregler deshalb ein Muss.
Ganz ohne Fummelei lassen sich die jeweils drei Gramm schweren Gewichte leider nicht ein- und ausbauen.
Verarbeitung deutlich unter Logitech-Niveau: Die Innenbeleuchtung dringt durch die breiten Ritzen.
Dank des grellen Blaulichts sind der GM3200 interessierte Blicke sicher.
Trotz der besseren Ausstattung kostet die GM3200 weniger als die Konkurrenz-Modelle von Logitech und Razer.
Gerade mal drei Tasten sind programmierbar, dafür wirft die Software keine Fragen auf.
Sogar der Reibungswiderstand lässt sich verändern: Großflächige Teflon-Pads für langsamere, ....
Die aktuelle Auflösung sowie den gerade aktiven Profil-Modus zeigen blaue und rote LEDs.
Durch den leichten Rechtsknick ist die Ergonomie für Linkshänder nicht ganz optimal.
Disco-Feeling: Der beleuchtete Schriftzug wechselt pulsierend die Farbe.
Gelungene Ergonomie
Obwohl die Form der GM3200 zunächst ungewohnt erscheint, geht das Zusammenspiel mit großen Händen schnell in Fleisch und Blut über. Durch das hohe Heck liegt das Greifwerkzeug sehr entspannt und angenehm unverkrampft. Für Linkshänder ist die Ergonomie aufgrund der leichten Rechtsbiegung jedoch nicht ganz optimal. Gerade wegen der extrem hohen Auflösung, die je nach Empfindlichkeit in eine regelrechte Raserei des Mauszeigers ausartet, nützt das hohe Gewicht mehr als dass es schadet, da es das Eingabegerät ein gutes Stück standfester macht. Trotz der gummierten Seiten und Maustasten fühlt sich die GM3200 ein wenig rutschig an, ohne dabei jedoch allzu leicht aus verschwitzten Zockerfingern zu flutschen.
Die beiden Hauptakteure linke und rechte Maustaste geben hervorragende Rückmeldung, allerdings auch recht laute Klickgeräusche von sich. Etwas weniger präzise agieren die beiden Daumentasten, dafür mindestens ebenso hörbar. Daneben erweckt das Mausrad einen zwiespältigen Eindruck: Einerseits ist der Widerstand der Radtaste nahezu perfekt, da sie nicht zu schwergängig arbeitet, aber beim Drehen nicht versehentlich anspricht. Andererseits ist die feine Rasterung des Scroll-Rads viel zu schwammig geraten, was nicht gerade die Genauigkeit steigert.
Saitek GM3200 im Test: Gamer-Maus im Overkill
3.200 dpi: Eine höhere Auflösung bietet zur Zeit keine andere Gamer-Maus
Mit der extrem hohen Auflösung ist die Windows-Systemsteuerung schnell überfordert, zur Bändigung der 3.200 dpi ist der Empfindlichkeitsregler deshalb ein Muss.
Ganz ohne Fummelei lassen sich die jeweils drei Gramm schweren Gewichte leider nicht ein- und ausbauen.
Verarbeitung deutlich unter Logitech-Niveau: Die Innenbeleuchtung dringt durch die breiten Ritzen.
Dank des grellen Blaulichts sind der GM3200 interessierte Blicke sicher.
Trotz der besseren Ausstattung kostet die GM3200 weniger als die Konkurrenz-Modelle von Logitech und Razer.
Gerade mal drei Tasten sind programmierbar, dafür wirft die Software keine Fragen auf.
Sogar der Reibungswiderstand lässt sich verändern: Großflächige Teflon-Pads für langsamere, ....
Die aktuelle Auflösung sowie den gerade aktiven Profil-Modus zeigen blaue und rote LEDs.
Durch den leichten Rechtsknick ist die Ergonomie für Linkshänder nicht ganz optimal.
Disco-Feeling: Der beleuchtete Schriftzug wechselt pulsierend die Farbe.
Günstiges Hardcore-Gaming
Selten wurden die tatsächlichen und möglichen Ansprüche von Spielern konsequenter umgesetzt als mit der Saitek GM3200. Neben fast jeder erdenklichen Verstellmöglichkeit bietet die Laser-Maus mit satten 3.200 dpi die derzeit höchste Auflösung. Allerdings sehen wir darin ein eher sekundäres Kaufargument, da sich eine Gamer-Maus mit 2.000 dpi mindestens ebenso gut zum Spielen eignet. Vielmehr liegen die Stärken der GM3200 in der enorm umfangreichen Ausstattung und dem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis.
Links zum Thema
- Genius Navigator 535 Agama im Test
- Razer Copperhead vs. Razer Diamondback
- Logitech G3 Laser Mouse im Test
- Microsoft Laser Mouse 6000 im Test
- Gleite oder stirb: 27 Gamer-Mousepads im Test
