Preiswert, gut bestückt und 3.200 dpi
Saitek GM3200 im Test: Gamer-Maus im Overkill
Satte 3.200 dpi leistet die neue GM3200, mehr bietet zur Zeit keine andere Gamer-Maus. Dasselbe gilt auch für die enorm umfangreiche Ausstattung. Denn im Grunde genommen kombiniert Saiteks Vorzeige-Modell geradezu dreist alle herausragenden Merkmale der Mitbewerber:
Inhaltsverzeichnis
- 1Inhalt
- 2Gutes Angebot
- 3Gewichtige Argumente
- 4Genauigkeit im Überfluss
- 5Gewöhnungsbedürftiges Design, Gleiten nach Wunsch
- 6Gelungene Ergonomie
- 7Günstiges Hardcore-Gaming
Eine gelungene Gewichtsverstellung wie die Logitech G5 Laser Mouse, eine hervorragende Übersichtlichkeit wie die Genius Agama, ein 2,50 Meter langes Kabel wie die Raptor-Gaming M2 sowie zu guter Letzt eine mindestens ebenso auffällige Beleuchtung wie die Razer Copperhead oder Diamondback. Ob der totale dpi-Overkill am Ende ausreicht, um die harte Konkurrenz hinter sich zu lassen?
Inhalt
Gutes Angebot
Bei gerade einmal 40 Euro beginnt der Spielspaß mit der GM3200 und endet bei knapp über 50 Euro, während die Preisgestaltung der großen Konkurrenten Logitech G5 und Razer Copperhead deutlich darüber liegt. Vergleichbar viel kostet die günstige Genius Navigator 535 Agama. Zwischen der älteren Saitek Gaming Mouse und der neuen GM3200 liegen wiederum Welten, nicht nur was die Anschaffungskosten anbelangt.
Im Gegensatz zu Logitechs Gamer-Mäusen fällt die Saitek GM3200 deutlich kürzer aus, wirkt insgesamt jedoch breiter und gedrungener. Durch die Form und das hohe Heck liegt die Steuerung mehr im Handgelenk als in den Fingerspitzen. Mit einem Leergewicht von 114 Gramm bringt sie fast 25 Gramm mehr auf die Waage als die meisten anderen Klassenfeinde. Was sich angesichts der extrem hohen Auflösung aber nicht als Nachteil erweisen sollte.
Gewichtige Argumente
Wem die GM3200 ohne Handgepäck noch zu leicht sein sollte, kann das Gewicht dank der sieben mitgelieferten Gewichte zu circa drei Gramm auf bis zu 142 Gramm erhöhen. Anders als die Logitech G5, die ihren Ballast in einer Kassette in der Mausmitte unterbringt, lassen sich die kleinen silbernen "Drops" vorne und hinten verteilen. Dennoch ist die Balance eher hecklastig, da vorne nur zwei und hinten die restlichen fünf Platz finden.
Zunächst hat man seine liebe Not damit, die sieben Gewichte wieder aus der Maus zu befördern. Diese liegen hinter zwei Klappen auf der Unterseite in festem Schaumstoff gebettet und werden mit zwei dünnen Matten desselben Materials abgedeckt. Lange Fingernägel sind bei der anfänglichen Fummelei klar von Vorteil. Bei jedem Ein- und Ausbau leiert der Schaumstoff jedoch weiter aus und macht es dem Monteur zunehmend leichter.
Saitek GM3200 im Test: Gamer-Maus im Overkill
3.200 dpi: Eine höhere Auflösung bietet zur Zeit keine andere Gamer-Maus
Mit der extrem hohen Auflösung ist die Windows-Systemsteuerung schnell überfordert, zur Bändigung der 3.200 dpi ist der Empfindlichkeitsregler deshalb ein Muss.
Ganz ohne Fummelei lassen sich die jeweils drei Gramm schweren Gewichte leider nicht ein- und ausbauen.
Verarbeitung deutlich unter Logitech-Niveau: Die Innenbeleuchtung dringt durch die breiten Ritzen.
Dank des grellen Blaulichts sind der GM3200 interessierte Blicke sicher.
Trotz der besseren Ausstattung kostet die GM3200 weniger als die Konkurrenz-Modelle von Logitech und Razer.
Gerade mal drei Tasten sind programmierbar, dafür wirft die Software keine Fragen auf.
Sogar der Reibungswiderstand lässt sich verändern: Großflächige Teflon-Pads für langsamere, ....
Die aktuelle Auflösung sowie den gerade aktiven Profil-Modus zeigen blaue und rote LEDs.
Durch den leichten Rechtsknick ist die Ergonomie für Linkshänder nicht ganz optimal.
Disco-Feeling: Der beleuchtete Schriftzug wechselt pulsierend die Farbe.
Genauigkeit im Überfluss
Mit 2.000 dpi sind die Rivalen der GM3200 alles andere als untermotorisiert, doch erst beim Abruf von vollen 3.200 dpi gerät die Windows-Systemsteuerung an ihre Grenzen. Selbst bei gerade einmal zwei von insgesamt zehn Strichen über der niedrigsten Einstellung arbeitet die Maus fast noch zu schnell, ein Strich weniger bedeutet wiederum ein viel zu langsames Ansprechen. Ein spezielles Konfigurationswerkzeug wird für die meisten Grundfunktionen wie die dpi-Justierung, das Vor- und Zurückspringen im Internet-Browser sowie das Aufrufen neuer Firefox-Tags per Radtaste gar nicht benötigt. Für die Feinabstimmung der Zeigerempfindlichkeit ist der "Profile Editor" hingegen ein absolutes Muss, der sich nach der Software-Installation über ein neues Taskleisten-Symbol aufrufen lässt.

Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 2 Beiträge
ich wollte wissen was für ein mause dann jezt besser ist die Saitek GM3200 oder die Logitech G5 das würde mcih interessiren da ich die G5 hab und mein freund die gesagte ander maus besizt möchte ich das schon...
Ich hatte mir diese Maus gekauft und bin leider Enttäuscht worden. Mit der Kombination der Zeigerbeschleunigung ist sie unbrauchbar fehlerhaft, da schräge bewegungen falsch berechnet werden. Treiberupdate ging nicht...