Blogs und News im Google Mail-Stil

RSS: Googles runderneuerter Feed-Reader

Google hat Tradition darin, Produkte in frühen Beta-Versionen auf seine Nutzer loszulassen. Meist klappt es dann auch erst so richtig mit der zweiten Version - eine Weisheit, die sich nun mit dem Google Reader abermals zu bewahrheiten scheint.

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Googles runderneuerter RSS-Feed-Reader

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Feeds abonnieren
  2. 2Feeds lesen und bearbeiten
  3. 3Schnell und nutzerfreundlich

Googles Feedreader bietet seinen Nutzern an, RSS-Newsfeeds von Webseiten und Blogs im Web zu lesen. Die Plattform ähnelt damit dem Bloglines-Reader des Suchmaschinen-Konkurrenten Ask.com - konnte sich an dessen Funktionsvielfalt und Interface jedoch bisher nur mit Mühe messen. Ende September verpasste Google seinem Reader ein lange nötiges Komplett-Update. Für netzwelt Grund genug, sich die Plattform einmal genauer anzugucken.

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Feeds abonnieren

Googles Reader kommt ganz ohne vorinstallierte Newsfeeds daher. Zum Abonnieren neuer Feeds bietet Google unter "Browse" eine Reihe von Themen-Paketen an, mit denen sich zum Beispiel fünf populäre Technologie-Webseiten auf einen Schlag abonnieren lassen. Prima für Einsteiger - wenn sie denn Englisch können. Da der Reader noch mitten in der Beta-Phase steckt, gibt es noch keine Lokalisierungen.

Praktisch wiederum: Wer Nutzer bei Flickr, Myspace oder Blogger kennt, kann einfach ihre Nutzernamen eingeben, um den Feed ihrer Webseite bei dem jeweiligen Dienst zu abonnieren. Und schließlich lassen sich Feeds natürlich auch ganz klassisch per Copy-and-Paste hinzufügen.

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Feeds lesen und bearbeiten

Angenehm ist, dass der Google Reader Nutzer mit einer Startseite begrüßt, die neueste Meldungen kurz zusammenfasst. Davon abgesehen sieht die Plattform so aus wie viele Google-Produkte: Nicht eben hübsch, aber praktisch - und für Nutzer von Google Mail auch sehr vertraut. Tatsächlich erinnert der Reader in seiner Gestaltung sehr an einen Webmail-Dienst. Google bezeichnet die Plattform denn auch als "Inbox fürs Web". Besonders deutlich wird dies bei der Listen-Ansicht eines Feeds, die einer Auflistung von E-Mails bei Google Mail zum Verwechseln ähnlich sieht. Die Detailansicht wiederum erinnert an das Lesen einzelner Mails.

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