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13.10.2006
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Arcor, In2movies, Maxdome, One4movies und T-Online: Wo macht Online-Kino am meisten Spaß?

Video on Demand: Deutsche Internet-Film-Dienste im Vergleich

Dominik Schöneberg

Die Filmauswahl bei Arcor und One4movies fällt im Vergleich zu den Konkurrenten deutlich ab. Angesichts des noch kleinen Vod-Marktes scheuen die Unternehmen wohl noch das Risiko, dass die großen Investitionen mitbringen, die für die Veröffentlichung von Hollywood-Blockbustern nötig sind. Bei Arcor ist aber das große und vielfältige Angebot an Dokumentationen hervorzuheben, das unter anderem dank Filmen von der BBC und Spiegel-TV für informative Unterhaltung sorgen kann.

Die Preise: Vergleichen lohnt sich

Großes US-Kino gibt es also nur bei Maxdome und T-Online zu fast identischen Preisen: Aktuelle Toptitel kosten vier Euro, älterere Streifen meist drei Euro. Bei Arcor und One4movie kosten die in der Regel weniger attraktiven Top-Filme 3,50 Euro. Bei allen Anbietern gibt es zudem Sonderangebote zu Preisen zwischen einem und zwei Euro.

Ein eindeutig günstigster Anbieter lässt sich auf dem Vod-Markt nicht ausmachen. Da gerade viele ältere Filme bei mehreren Anbietern im Angebot sind, kann sich für Pfennigfuchser ein Preisvergleich zwischen den Anbietern lohnen, da die Filme hier hin und wieder zu unterschiedlichen Preisen angeboten werden. Preisbewusste Filmfreunde gehen jedoch wohl ohnehin in die Videotheken, wo vergleichbare Filme auf DVD in der Regel immer noch für weniger Geld zu leihen sind.

Der Download-to-own-Service von In2movies konkurriert statt mit den Videotheken mit den DVD-Händlern. Die Download-to-own-Preise von In2movies liegen mit Preisen zwischen 7 und 15 Euro in etwa auf dem Niveau von Kauf-DVDs, hin und wieder auch knapp darunter. Während einzelne Episoden von Serien in der Regel 1,99 Euro kosten, gewährt das Unternehmen beim Kauf kompletter Staffeln Rabatt.

Die Abrechnung der Dienste läuft bei allen über gängige Bezahlmethoden wie Kreditkarte oder Lastschrift. Besonders komfortabel ist das Bezahlen bei T-Online: Der Provider rechnet die Filme genau wie die DSL-Flatrate einfach über die Telefonrechnung ab, die die Kunden ja ohnehin bekommen.

Allen gemeinsam: Die Mängel des Vod in Deutschland

Egal ob Pay-per-view oder Download-to-own - dass Vod nicht billiger und bislang sogar häufig teurer ist als die vergleichbaren DVD-Preise, ist wohl einer der entscheidenden Gründe für den bislang fehlenden Erfolg der deutschen Dienste. Dabei sind die Dateien nicht nur was Bild und Ton betrifft im Vergleich zu den Silberlingen minderwertig.


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