Video on Demand: Deutsche Internet-Film-Dienste im Vergleich
Die Filmverbreitung: Streaming und Download
Wer kein Windows-Betriebssystem hat, kann derzeit und wohl auch in absehbarer Zeit nicht online Filme kaufen. Das höchste der Gefühle in Sachen Kompatibilität bietet T-Online, deren Dienst Internetnutzer inzwischen zumindest mit dem Firefox-Browser bedienen können - das aber auch nur, wenn man die Filme als Streaming abrufen und nicht herunterladen will.
Bei der Verbreitung der Videos setzen die Anbieter auf Streaming und auf Datei-Download. Beim Streaming übertragen die Vod-Anbieter die Filme in einem Datenstrom in Echtzeit auf die Rechner: Der größte Vorteil dieses Verfahrens ist, dass Vod-Kunden die Filme ohne Wartezeit starten können.
Beim Download dagegen müssen die Filmdateien zunächst auf der Festplatte abgespeichert werden. Auch das hat Vorzüge: Nutzer geringerer Bandbreiten können so Filme in hohen Qualitätsstufen anschauen. Sie müssen lediglich etwas länger warten, bis der Film komplett heruntergeladen ist. Zudem lassen sich die Filme auch offline betrachten: Die Dateien lassen sich so zum Beispiel tagsüber herunterladen, um sie dann am Abend zu betrachten. Die übliche 24-Stunden-Frist beginnt erst, nachdem der Käufer den Film zum ersten Mal gestartet hat.
Da beide Verfahren Vor- und Nachteile haben, stellen One4movie und T-Online zumindest bei einem Teil ihrer Filme beide Verfahren zur Verfügung. Während Maxdome voll auf Streaming setzt, lassen sich bei In2movies Dateien nur herunterladen. Um Kosten zu sparen, setzt das Unternehmen dabei auf eine P2P-Software.
Die geschickteste Lösung, die die Vorteile von Streaming und Download vereint, ist der so genannte Progressive Download, der bei Arcor zum Einsatz kommt. Die Nutzer speichern dabei die Dateien auf Ihrer Festplatte ab, können aber wie beim Streaming die Wiedergabe der Datei starten, sobald ein ausreichend großer Datenpuffer aufgebaut ist.
Bildqualität: Spitzenreiter Maxdome
Da alle Dienste auf den WMV-Codec von Microsoft setzen, lässt sich die Bildqualität anhand der Bitraten halbwegs objektiv vergleichen. Die beste Bildqualität liefert Maxdome mit einer maximalen Bitrate von 1908 kBit/s - das Schlusslicht bildet T-Online mit 1328 kBit/s. Die Werte aller Anbieter finden sich in der Übersichtstabelle am Ende des Artikels. Alle Anbieter abgesehen von In2movies verkaufen ihre Filme zu den gleichen Preisen auch in niedrigeren Qualitätsstufen, um auch Kunden mit schmalbandigeren Anschlüssen bedienen zu können.
Auch wenn die Bitraten im Vergleich zur Konkurrenz höher sind, DVD-Qualität erreichen die Bilder auch bei Maxdome nicht: Die Auflösungen der Vod-Filme liegt unter denen des bei DVDs verwendeten PAL-Standards. Um tatsächlich DVD-Qualität zu erreichen, wären wohl Kompressionsraten jenseits der 2.000 kBit/s nötig. Groß ist der Abstand allerdings nicht - auch im Vollbildmodus wird dem Durchschnittsgucker der Unterschied wohl nur selten auffallen.

Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 4 Beiträge
ich muss gestehen ich nutze auch sehr viel die videothek.vodafone.de......ziemlich cool im movie paket gibts fast alle filme für 10 im Monat.....
Leider ist der Artikel schon ein wenig veraltet. :( Gibt es bald eine aktuelle Version? In2movies ist schon längst pleite, stattdessen gibt es immer mehr innovative seiten wie movienow.de - Filme streamen, legal und...
Sorry Kai, aber du bist sicherlich einer der Personen die im Alter dann Phrasen wie "Früher war alles besser" oder "Die Jugend von heute" schiebt. Das ist nunmal die Zukunft und noch dazu...
da geh ich lieber weiterhin in die videothek und sichere dort und in dne presswerken usw arbeitsplätze, als diesen scheiss zu nutzen....