Arcor, In2movies, Maxdome, One4movies und T-Online: Wo macht Online-Kino am meisten Spaß?

Video on Demand: Deutsche Internet-Film-Dienste im Vergleich

Video on Demand: Deutsche Internet-Film-Dienste im Vergleich Video on Demand (VoD) ist eines der Argumente, mit dem DSL-Provider für größere Bandbreiten werben. Fünf Dienste gibt es inzwischen schon in Deutschland, die Filme über das Internet verkaufen. Netzwelt hat die Vod-Anbieter Arcor, In2Movies, Maxdome, One4movie und T-Online verglichen.

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Inhaltsverzeichnis

  1. 1Geschäftsmodelle: Pay-per-view, Download-to-own, Abonnement
  2. 2DRM: Alle Filme mit Microsoft-Kopierschutz
  3. 3Die Filmverbreitung: Streaming und Download
  4. 4Bildqualität: Spitzenreiter Maxdome
  5. 5Raumklang: WMA Pro statt Dolby Digital oder DTS
  6. 6Filmauswahl: Von gut bis durchwachsen
  7. 7Die Preise: Vergleichen lohnt sich
  8. 8Allen gemeinsam: Die Mängel des Vod in Deutschland
  9. 9Fazit: Ein Gewinner, keine Verlierer
  10. 10Vod: Ohne Risiko testen
  11. ...aufklappen
  12. 11Übersichtstabelle: Preise und Bitraten

Einen aktuelleren Artikel zum Thema Video-On-Demand-Angebote in Deutschland, finden Sie hier.

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Spätestens mit dem Markteintritt von Maxdome ist etwas Bewegung in den Video-on-Demand-Markt gekommen: ProSieben und Sat.1 bewerben ihr Joint-Venture mit United Internet massiv im TV. Dank Zugpferden wie den Erfolgsserien "Lost" oder "Desperate Housewives", die es online zu kaufen gibt, rückt Video-on-Demand nun wohl etwas verspätet verstärkt in den Focus der Öffentlichkeit.

Dabei startete schon im Jahr 2001 das Telekommunikations-Unternehmen Arcor den ersten deutschen Filmdienst im Internet. Inzwischen sind insgesamt fünf Anbieter auf dem deutschen Markt aktiv: Nach dem Vod-Pionier Arcor haben In2movies, One4movie und Maxdome ihr Vod-Geschäft gestartet. Während diese Dienste allen Internetnutzern offen stehen, können den T-Online-Filmservice nur die eigenen DSL-Kunden nutzen.

T-Online-Vod-Homepage

Nur Internetnutzer, die T-DSL und einen T-Online-Tarif gebucht haben, können den Filmdienst des magentafarbenen Konzerns nutzen.

Geschäftsmodelle: Pay-per-view, Download-to-own, Abonnement

Sämtliche Anbieter setzen auf das Geschäftsmodell Pay-per-view: Für eine Gebühr zwischen 50 Cent und vier Euro können die Benutzer einzelne Filme, Serien-Episoden oder Kurzfilme in der Regel 24 Stunden lang beliebig oft betrachten: Das Prinzip ähnelt also dem DVD-Verleih in einer Videothek.

Einzig In2movies bietet neben dem gängigen Pay-per-View-Modell zusätzlich so genanntes Download-to-own an: Das bedeutet, dass die Käufer die Videodateien, nachdem sie sie heruntergeladen haben, besitzen und beliebig oft abspielen können. Das funktioniert allerdings nur auf bis zu drei Geräten, auf denen zudem ein Windows-Betriebsystem installiert sein muss. Auf DVD brennen und in normalen Playern abspielen lassen sich die Dateien nicht.

One4movie und Maxdome verkaufen zusätzlich Abonnements. Für feste monatliche Gebühren können die Nutzer unbegrenzt auf bestimmte Teile des Archivs zugreifen. Während One4movie für 9,95 Euro annähernd das komplette Archiv freigibt, kostet das Komplettpaket bei Maxdome 19,95 Euro, wobei die aktuellsten Blockbuster nicht enthalten sind. Neben dem so genannten Premium-Abo können Maxdome Kunden auch noch ein Comedy-, ein Serien-, und ein Movie-Paket ordern. Zu beachten sind bei beiden Abo-Anbietern bei Abschluss der Verträge die Mindestlaufzeiten.

DRM: Alle Filme mit Microsoft-Kopierschutz

Egal ob Download-to-own, Pay-per-View oder Abo - um eine illegale Vervielfältigung zu verhindern und die Wiedergabezeit auf die Leihdauer zu begrenzen, schützen sämtliche Anbieter die Filme mit dem Digital Rights Management (DRM) von Microsoft. Daher müssen Vod-Kunden Microsoft-Software wie den Internet Explorer und den Windows Media Player nutzen, um bei den deutschen Vod-Diensten Filme abrufen zu können.

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