RSS: Feeds mit Bloglines im Web lesen
Noch mehr für Power-Nutzer
Feeds lesen und bearbeiten
Wenn die Feeds der eigenen Lieblings-Webseiten erst einmal abonniert sind, kann das tägliche Schmökern beginnen. Bloglines bietet dazu eine Reihe von Tastatur-Kürzeln, die das schnelle Überfliegen zahlreicher Einträge erleichtern. Mit "J" wird zum nächsten Eintrag gesprungen, "S" wechselt zum nächsten abonnierten Feed. Die Feed-Navigationsleiste lässt sich zudem ganz einfach mit "M" ein- und ausblenden.
Alternativ dazu kann man auch alle Feeds in einem Abwasch lesen: Ein Klick auf den Hauptordner zeigt alle Feeds nacheinander in einer langen Liste an. Noch mehr Sinn macht das, wenn Feeds thematisch in einzelne Ordner sortiert werden. Unter dem Menüpunkt "Bearbeiten" der Navigationsleiste lassen sich die Feeds ganz einfach in derartige Ordner verfrachten.
Ordnung ist allerdings auch für Feedreader nur die halbe Miete. Wichtig ist auch, interessante Einträge längerfristig im Blick zu behalten. Bloglines bietet dazu eine ganze Reihe von Möglichkeiten: Meldungen können per Mausklick als neu markiert werden. Dazu lässt sich jeder Eintrag per Clipping in eine Art Liste von Zeitungsausschnitten ablegen. Und schließlich kann jeder Nutzer Meldungen direkt in einem simplen öffentlichen Blog verlinken und kommentieren.
Eingefleischten Nutzern bietet Bloglines noch eine ganze Reihe von Extras. So lassen sich Podcasts über einen Flash-Player direkt im Browser wiedergeben. Dazu lässt sich bei Feeds die Liste der Abonnenten durchblättern und ein Blick auf deren weitere Abonnements werfen. Und schließlich können Nutzer pseudonyme E-Mail-Adressen anlegen, die dann direkt im Bloglines-Reader gelesen werden können - eine gute Lösung für Newsletter und andere potentielle Spam-Quellen.
