Razer Armadillo, Compad Mouseflex, Steelpad Cord Holder und Mouse Bungee V2 im Test
Mauskabelhalter im Vergleich: Luxus für den Spieltisch
Benjamin Schnitzler
Gleitmittel, Gelkissen und schnelle Spielchen mit teuren Mäusen gehören nicht etwa zum Standardrepertoire eines gut sortierten Bordells, sondern zur gehobenen Ausstattung ambitionierter Gamer. Diese besondere Spezies tut so gut wie alles, um beim Zocken besser abzuschneiden. Netzwelt vergleicht vier praktische Luxusartikel, die genau dabei helfen sollen.
Wenn es um die passende Begleitung für das mit Gleitspray eingesprühte Gamer-Mousepad mit Gel-Handballenauflage geht, schwören Spieler seit jeher auf Kabel-Mäuse. Der Grund: keine Verzögerungen durch eine Funkverbindung und ein niedriges Gewicht dank fehlender Batterien, die zudem noch aufgeladen werden müssten. Allerdings existieren hier auch schnurlose Ausnahmefälle wie die Logitech G7. Ein widerspenstiges Kabel kann ärgerlich und sogar spielentscheidend sein, wenn es das präzise Eingabegerät kurz vor dem Ziel zum Halten bringt. Wir prüfen vier aktuelle Gegenmaßnahmen auf ihre Zockertauglichkeit.
InhaltKlassiker: Mouse Bungee V2
Schwergewicht: Razer Armadillo
Gummigeber: Compad Mouseflex
Silberling: Steelpad Cord Holder
Praxistest
Fazit
Wir beginnen mit dem Klassiker schlechthin, dem Mouse Bungee. Mittlerweile hilft es Spielern schon in der zweiten Generation im Gefecht gegen virtuelle Widersacher. In diesem Fall trägt es Logo und Schriftzug von Raptor-Gaming, einem bekannten Hersteller von Gamer-Zubehör. Für knapp 15 Euro erhält man ein entfernt an eine Skisprungschanze erinnerndes Kunststoffgestell mit einer v-förmigen Grundplatte und drei griffigen Gummifüßen.
In der Mitte sorgt eine schwere silberne Metallkugel für noch mehr Standfestigkeit, darüber recken sich zwei lange, parallele Federn schräg nach oben. Befestigt wird das Mauskabel an vier Punkten, in der letzten Halterung ist es jedoch nur locker eingesteckt. Die beiden Federn sind sehr biegsam, geben schon bei sehr geringen Zugkräften nach und schnellen nach dem Loslassen gleich wieder in ihre Ursprungsposition zurück.
Mauskabelhalter im Vergleich: Luxus für den Spieltisch
Für Großbildansicht auf ein Bild klicken.Schwergewicht: Razer Armadillo
Im Grunde ist es nicht mehr als eine logische Konsequenz, dass Razer nach Gamer-Mäusen und Gamer-Mousepads nun auch Kabelhalter für Gamer anbietet. Mit etwa 30 Euro ist der Armadillo, die englische Bezeichnung für Gürteltier, der mit Abstand kostspieligste Kabelhalter im Vergleich. Dass er glatt doppelt so viel kostet wie das teuerste Konkurrenzmodell, dürfte neben dem giftgrünen Schlangenlogo dem verwendeten Baumaterial zu verdanken sein: runde 300 Gramm Stahl mit einer Beschichtung aus Kohlefaser.
Das schwarze Klötzchen verfolgt ein völlig anderes Konzept als das Mouse Bungee V2. Statt von oben wird die Schnur beim Armadillo von der Seite zugeführt. Die vier Einkerbungen sind so ausgelegt, dass sie direkt auf der Höhe liegen, wo das Kabel aus der Maus entspringt, was wiederum den Reibungswiderstand verringern soll. Zum Arretieren muss der Deckel zunächst ab- und später wieder angeschraubt werden, dabei lassen sich bis zu zwei Kabel überkreuz verlegen.
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Hey an alle gewieften Bastler Zuhause! DER Insidertipp (aber nicht weitererzählen): Ein Stück Klebeband auf den Schreibtisch und übers Kabel tut's auch. Aber bitte vorsichtig kleben ;) Besonders schön gehts mit Panzertape vom Baumarkt, sieht sehr stylisch aus und sollte eh auf keiner LAN fehlen.
einen Gruß in die Welt!
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