RSS: Ein Blog-Feature revolutioniert das Netz

Podcasts und digitale Videorecorder

Doch diese Zahlen trügen. RSS ist zwar unbekannt, aber trotzdem sehr beliebt. So ergab die gleiche Studie, dass Ende 2005 bereits 27 Prozent aller Internet-Nutzer auf personalisierte Startseiten wie My Yahoo oder My MSN surfen. Und was macht diese Seiten so erfolgreich? Genau, eingebundene Schlagzeilen von Weblogs und Nachrichtenseiten - auf die Yahoo und MSN via RSS zugreifen.

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Ein Jahr später dürften noch deutlich mehr Menschen RSS nutzen, ohne wirklich darüber Bescheid zu wissen. Podcaster nutzen das Format, um damit ihre Radiosendungen zu verbreiten. Wer den netzwelt-Podcast mit iTunes abonniert, nutzt dafür einen RSS-Feed.

Auch Video-Blogs setzen auf RSS-Feeds. Video-Programme wie der Democracy Player kombinieren RSS mit Bittorrent. Dienste wie Podchains.net erlauben es, RSS für Filesharing unter Freunden einzusetzen.

Doch damit nicht genug: Die RSS-Entwicklung geht ständig weiter. In den nächsten Jahren werden immer mehr Endgeräte auf RSS-Feeds zugreifen können. Den Anfang macht der in den USA erhältliche Tivo-Videorecorder, mit dem sich dank RSS Videoblogs ganz ohne PC auf den Fernseher bringen lassen. Sonys PSP setzt seit kurzem ebenfalls auf RSS, um das Abonnieren von Medieninhalten zu ermöglichen.

In den nächsten Tagen werden wir hier in loser Folge erklären, wie sich RSS mit Web-basierten Readern und spezieller Software nutzen lässt.