Newsfeeds für alle

RSS: Ein Blog-Feature revolutioniert das Netz

RSS war eigentlich nur als simple Homepage-Erweiterung gedacht. Mittlerweile hat das Newsfeed-Datenformat eine kleine Medienrevolution ausgelöst. Trotzdem wissen viele immer noch nicht, was RSS eigentlich ist.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Beliebt unter Bloggern
  2. 227 Prozent aller Surfer nutzen RSS
  3. 3Podcasts und digitale Videorecorder

Wer netzwelt.de regelmäßig besucht, wird sicher schon einmal den orangen Button auf der Titelseite gesehen haben, der in kleiner Schrift "RSS" verspricht. Aufmerksame Netznutzer werden ähnliche Buttons sicher auch schon auf dem ein oder anderen Blog oder manch einer News-Seite gesehen haben. Manchmal verkünden sie auch "XML" oder sie tragen einfach nur ein Symbol, das entfernt an Funkwellen erinnert.

All diese Buttons haben eins gemein: Sie verlinken so genannte "Really Simple Syndication-Newsfeeds", auch RSS-Feeds genannt. RSS wurde Ende der Neunziger von den Herstellern des Netscape-Browsers erfunden, um Nutzern regelmäßig neue Inhalte auf ihre Netscape-Homepage zu bringen.

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Beliebt unter Bloggern

So richtig bekannt wurde RSS aber erst mit dem Weblog-Boom der letzten drei, vier Jahre. Blogger nutzen RSS-Feeds, um ihre Leser über neue Einträge zu informieren. Diese Feeds lassen sich mit einem so genannten Feed-Reader abonnieren.

Browser wie Firefox, Safari und Opera haben solche Feedreader bereits integriert. Wer mehr Komfort beim Verwalten seiner Newsfeeds will, kann dafür auch Web-basierte Lösungen oder spezielle Feedreader-Software nutzen.

27 Prozent aller Surfer nutzen RSS

Feedreader sind bisher noch ein Nischenphänomen. Vor rund einem Jahr fanden Meinungsforscher im Auftrag von Yahoo heraus, dass nur etwa zwölf Prozent der Netznutzer wissen, was RSS eigentlich ist. Nur vier Prozent greifen bewusst auf derartige Newsfeeds zu.

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