Shuttle XPC P2 3700G im Test: Core 2 Duo extrem

Spannendes Spiele-Duell

Extreme Leistungsentfaltung

Lästige Zwangspausen gehören mit diesem Geschoss der Vergangenheit an. Bloß für ein paar Augenblicke blinkt der Windows-Startbildschirm auf, bevor nach 45 Sekunden die altbekannte Benutzeroberfläche erscheint. Das Betriebssystem ist gut vorkonfiguriert, mit den neuesten Grafikkarten-Treibern bestückt und lässt angenehm wenige Ressourcen-raubende Programme im Hintergrund laufen. Vor allem Spiele, für die der P2 3700G schließlich gebaut wurde, profitieren von den enorm kurzen Ladezeiten.

Die Leistung des Kraftzwergs lässt sich leicht in einem Wort zusammenfassen - extrem. Intel hat mit der Bezeichnung des Intel Core 2 Duo X6800 mit Conroe-Kern und vier Megabyte L2-Cache also keineswegs zuviel versprochen. Bei der reinen System-Performance lässt er selbst den Rundum-Lautlos-PC von netzwelt weit hinter sich. Dessen Arbeitsspeicher schaufelt pro Sekunde allerdings über 1,3 Gigabyte Daten mehr. Schneller war noch kein anderes System, das uns jemals in die Finger kam. Vergleichswerte mit Dells aktuellem Vorzeige-PC XPS 700 beweisen anschaulich, dass der Kleine locker mit den Großen mithält.

Shuttle XPC P2 3700G im Test: Core 2 Duo extrem

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Shuttle XPC P2 3700G im Test: Core 2 Duo extrem - Mit seinen zahlreichen Anschlüssen ist der Gamer-Würfel in puncto Kontaktfreude kein Kind von Traurigkeit.
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Mit seinen zahlreichen Anschlüssen ist der Gamer-Würfel in puncto Kontaktfreude kein Kind von Traurigkeit.

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Shuttle XPC P2 3700G im Test: Core 2 Duo extrem - Aufgrund der dünnen Leichtmetall-Wände vibriert die Abdeckung leicht mit; auf der rechten Seite saß sie beim Testgerät außerdem etwas locker.
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Aufgrund der dünnen Leichtmetall-Wände vibriert die Abdeckung leicht mit; auf der rechten Seite saß sie beim Testgerät außerdem etwas locker.

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Shuttle XPC P2 3700G im Test: Core 2 Duo extrem - Wenig Spielraum für Spieler: Doppelgrafikkarte mit Nvidia GeForce 7950 GX2 blockiert den PCI-Slot und das Einbauen einer EAX-tauglichen Soundkarte
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Wenig Spielraum für Spieler: Doppelgrafikkarte mit Nvidia GeForce 7950 GX2 blockiert den PCI-Slot und das Einbauen einer EAX-tauglichen Soundkarte

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Shuttle XPC P2 3700G im Test: Core 2 Duo extrem - Intel Core 2 Duo Extreme X6800: Bringt bis dato beste Leistung, nimmt davon aber nicht viel auf
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Intel Core 2 Duo Extreme X6800: Bringt bis dato beste Leistung, nimmt davon aber nicht viel auf

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Shuttle XPC P2 3700G im Test: Core 2 Duo extrem - Gediegener Mini-Würfel mit Chrom an der Alu-Front, die sich nur schwer reinigen lässt
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Gediegener Mini-Würfel mit Chrom an der Alu-Front, die sich nur schwer reinigen lässt

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Shuttle XPC P2 3700G im Test: Core 2 Duo extrem - Trotz seiner sieben Lüfter bewegt sich die Lärmentwicklung des Kraftzwerg im vertretbaren Rahmen.
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Trotz seiner sieben Lüfter bewegt sich die Lärmentwicklung des Kraftzwerg im vertretbaren Rahmen.

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Shuttle XPC P2 3700G im Test: Core 2 Duo extrem - Mehr als ein DVD-Brenner, ein Kartenleser und versteckte Anschlüsse sind von außen nicht zugänglich
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Mehr als ein DVD-Brenner, ein Kartenleser und versteckte Anschlüsse sind von außen nicht zugänglich


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Zwar entscheidet der P2 3700G alle synthetischen Spiele-Benchmarks klar bis knapp für sich, doch in der Praxis macht es ihm unser wassergekühlter Eigenbau deutlich schwerer. Unter "Half-Life 2" und "Quake 4" liegen die Resultate bei hoher Bildqualität derart nahe beieinander, dass von einem eindeutigen Sieger keine Rede mehr sein kann. Mit seinen sieben Lüftern arbeitet der Shuttle XPC P2 3700G selbstverständlich lauter als der lüfterlose Rundum-Lautlos-PC, aber selbst bei starker Beanspruchung auf einem vertretbaren Pegel. Zwischenzeitlich kann er aber auch deutlicher werden. Bei kurzer Distanz zum Ohr brummt die dünne Alu-Außenwand des schwarzen Würfels, die auf der rechten Seite leicht wackelt, fleißig mit.

In einem Punkt macht dem P2 3700G keiner etwas vor, dem Strom sparen. Seine Leistungsaufnahme beträgt im schlimmsten Fall gerade einmal 260 und im Leerlauf knapp 130 Watt - hervorragend für einen PC dieser Leistungsklasse. Dass er weniger Watt für sich veranschlagt als der Dell XPS 700, verwundert nicht, da dieser mehr Laufwerke und eine separate Soundkarte zu versorgen hat. Durch die enge Bauweise fallen die Temperaturen des P2 3700G erwartungsgemäß höher aus. Allerdings ließen wir die Lüfter im temperaturgeregelten Modus "Ultra-Low" für eine möglichst leise Geräuschkulisse laufen. Wer mehr Lärm in Kauf nimmt, kann die Kühlleistung noch drastisch erhöhen.

Fazit

Wenn man es so will, ist der XPC P2 3700G Shuttles vernünftigstes Spielgerät im Kleinformat. In der schnellsten Variante hängt er nahezu alles ab, was uns bisher auf den Prüfstand kam. Dazu verbraucht er im Gegensatz zu anderen Gaming-PCs vergleichsweise wenig Energie und liefert eine vertretbare Lärmentwicklung. Über den Preis wird dann zwar besser geschwiegen, doch der lässt sich dank des Online-Konfigurators schließlich frei bestimmen. Nicht so gut gefallen hat uns allerdings der fehlende EAX-Sound sowie die eher spartanische Erweiterbarkeit.