Höchstleistung im Kleinformat
Shuttle XPC P2 3700G im Test: Core 2 Duo extrem
Komplettsysteme
Dieser kleine Leistungssportler ist mindestens so vernünftig wie ein VW Polo mit Porsche-Motor. Der potente XPC P2 3700G von Shuttle ist ab 1.344,44 Euro zu haben und protzt im Test mit dem derzeit schnellsten PC-Prozessor von Intel. Eine doppelte Grafikkarte von Nvidia macht ihn zur waschechten Gaming-Maschine und zum absoluten Renner auf jeder Zocker-Party.
Wer die finanzielle Vernunft beiseite lässt, kann den Preis des würfelförmigen Komplett-Systems wie im vorliegenden Fall auf über 3.000 Euro treiben. Dann lassen ein Intel Core 2 Duo X6800 Extreme mit fast drei Gigahertz, eine Grafikkarte mit Nvidia GeForce 7950 GX2 und einem Gigabyte Grafikspeicher, 400 Gigabyte Festplattenplatz und zwei Gigabyte Arbeitsspeicher kaum noch Wünsche offen. Mehr noch: Selbst dreimal größeren PCs kann er problemlos Paroli bieten.
Inhalt
Außen und innen
Extreme Leistungsentfaltung
Spannendes Spiele-Duell
Fazit
Messwerte im Vergleich
Neues Design, weniger Lautstärke
Anders als bei Vorgänger-Modellen wie dem ebenfalls voll spieletauglichen P 2500G bestehen die Laufwerksblenden nicht einfach nur aus Kunststoff, sondern hauptsächlich aus gebürstetem Aluminium. Das Reinigen der edel anmutenden Oberfläche gestaltet sich allerdings schwierig. Daneben zieht sich eine formschöne Chromleiste mit Statusleuchten von oben nach unten, in die zwei Knöpfe zum DVD-Brenner und Einschalten eingelassen sind. Gekrönt wird die gediegene Frontpartie von einer u-förmigen Einfassung aus verspiegeltem Acrylglas.
Nach dem Druck auf einen der gewölbten Schalter erwacht der Winzling zum Leben. Im ersten Augenblick deutet lediglich eine blaue Leuchtdiode darauf hin, deren Helligkeit sich im BIOS bestimmen lässt. Denn der P2 3700G startet ohne lästiges Lüfter-Aufbäumen und ausgesprochen leise. Kein Vergleich zur deutlich hörbaren Geräuschkulisse der früheren High-End-Systeme auf Intel-Basis. Ein durchaus erstaunliches Verhalten, zumal hier der leistungsstärkste Desktop-Prozessor und eine der schnellsten Grafikkarten zum Einsatz kommen, die derzeit für Geld zu haben sind.
Für mehr als einen DVD-Brenner und gegen geringen Aufpreis noch einen 22-fachen Speicherkartenleser bleibt auf der Vorderseite kein Platz. Unter einer aufklappbaren Blende am unteren Rand stoßen wir auf die üblichen Verdächtigen: Anschlüsse für Mikrofon, Kopfhörer, FireWire und zweimal USB. Mehr zu bieten hat da schon die Rückseite, die mit satten sechs USB-Ports, Gigabit-Netzwerk sowie Schnittstellen für FireWire, S/PDIF, 7.1-Raumklang und sogar externem Serial-ATA aufwartet. Daneben stellt die Grafikkarte weitere Kontaktmöglichkeiten in Form von zwei digitalen Monitorausgängen und S-Video bereit.
Shuttle XPC P2 3700G im Test: Core 2 Duo extrem
Für Großbildansicht auf ein Bild klicken.Unter der leichten Metallhaube geht es mindestens so dicht gedrängt zu, wie die kompakte Außenhülle bereits vermuten lässt. Hier wurde kaum ein Millimeter verschenkt: Ohne den Kartenleser passen maximal drei Festplatten hinein, den zusätzlichen PCI-Slot neben dem Einschub für PCI Express x16 blockiert die klobige Doppel-Grafikkarte mit Nvidia GeForce 7950 GX2. Raum für eine Soundkarte mit EAX-Akustik bleibt nur bei der Wahl einer langsameren Grafikkarte mit Ati Radeon X1600 XT oder Nvidia GeForce 7600 GT.
Links zum Artikel
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