Verkehrte Netzwelt: Sicherheit am PC - Ja, bitte!

Passwörter: "!ipÜ´&_@67xh*^ez;A" dürfte reichen

Im Computeralltag kommen Passwort-Abfragen an jeder Ecke vor: Anmeldung bei Windows, Mail-Client, Lieblingsseiten im Netz. Schlecht gewählte Passwörter wie "1234" oder "Passwort" machen es anderen Usern mit kriminellen Absichten leicht, an ihre Informationen zu gelangen und Schaden anzurichten. Ich wehre mich dagegen mit möglichst komplexen Begriffen und befolge eiserne Regeln: Darf nicht im Duden stehen, viele Sonderzeichen, große und kleine Buchstaben, Zahlen mit drin, mindestens zehn Stellen lang, nie ein Passwort zweimal verwenden. Problematisch wird es immer dann, wenn die Passwort-Formulare einige dieser sicherheitsrelevanten Möglichkeiten nicht zulassen, aber dieses Risiko tritt glücklicherweise nur selten auf. Um die vielen Codes auch behalten zu können, hilft mir geeignete Freeware zur Passwort-Verwaltung.

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Filesharing: Na klar - bei Legaltorrents.com!

Leider ist das Filesharing direkt nach Erfindung der ersten Tauschbörsen in Verruf geraten. Eine gute Idee wurde so zur Tauschbörse für illegale Inhalte. Und wie immer wieder zu lesen ist, können gezielte Razzien gegen Filesharer erfolgreich durchgeführt werden, weil die IP-Adressen der User protokolliert werden. So ein Risiko möchte ich nicht eingehen, auch wenn die Wahrscheinlichkeit gering ist, erwischt zu werden. Weil ich die Technologie speziell des BitTorrent-Netzwerkes allerdings interessant finde, benutze ich diese für gelegentliche Downloads bei Legaltorrents. Oder für Urlaubsvideos, deshalb bin ich privaten Tauschrunden wie Allpeers gegenüber sehr aufgeschlossen. Vielleicht wird dann aus mir bald auch ein Seeder, Leecher oder Im-Schwarm-Schwimmer. Denkbar, solange die Sicherheit nicht auf der Strecke bleibt.

Werde ich mich in Zukunft ändern?

Für die Eiligen unter Ihnen hier die komprimierte Version meiner Antwort: Nein. Wenn Sie sich damit zufrieden geben, ist diese Verkehrte Netzwelt für Sie geschafft - vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit. Für die wirklich Interessierten hier noch weitere Ausführungen: Es müsste sich schon einiges ändern, damit ich von meinem Standpunkt des Sicherheitsfanatismus abrücke. Denn solange meine persönliche Kosten-Nutzen-Rechnung noch aufgeht, verfolge ich meinen Schlachtplan gegen Schädlinge, Einbrecher und Datenspione weiter. Bisher ist nämlich noch absolut nichts passiert - Bestätigung ahoi. Das Problem ist nur, dass möglicherweise alles auch so glatt über die Bühne gegangen wäre, wenn ich mich völlig ungeschützt durchs Netz bewegt hätte - Zweifel ahoi.

Wenn ich also als unerkannter Schatten durch das weltweite Netz spuke, dann wieder als Diktator von Freeware-Armeen, Krieg spiele oder vor lauter Verschlüsselung die eigene Haustür nicht mehr aufbekomme, steht letztlich nur die Sicherheit im Vordergrund. Und daher endet meine Geschichte, wie sie begann. "Sicher ist sicher", "Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste", "Besser Acht geben als eine kriegen" - Was für mein normales Leben gilt, funktioniert auch für meine Existenz in der digitalen Welt. Meinen teuer erkauften PC und meine sorgsam geschützte Identität lasse ich mir von niemandem verpfuschen. Von niemandem.

Natürlich ist diese Sichtweise nur eine Seite der Medaille. In einer weiteren "Verkehrten Netzwelt" erklärt mein Kollege, weshalb auch eine komplett andere Grundeinstellung im Alltag funktioniert. Lesen Sie am besten beide und entscheiden selbst: Schwarz, Weiß, Grau - Welche Malerei sagt Ihnen zu?

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