Spielzeug killt Bakterien: Tastatur-Reiniger Cyber Clean im Test

Das Ergebnis

Die Behandlung unserer Test-Tastatur erfolgt schrittweise, um die gesamte Fläche auf einmal zu reinigen, reicht das Volumen des Cyber Cleaners nicht aus. Dabei wird die Masse auf die zu säubernde Fläche gedrückt, bis die einzelnen Tasten leicht durchschimmern.

Danach zieht man den Reinigungs-Pudding einfach wieder ab. Auch andere elektronische Geräte wie Mobiltelefone oder Digitalkameras erscheinen auf diese Art und Weise in einem neuen Licht. Beim ersten und zweiten Durchgang kann man den Cleaner noch mühe- und rückstandslos entfernen. Spätestens bei der dritten Anwendung besteht aber die Gefahr, dass sich einzelne Fetzen vom gelben Zeug in die Tiefen der Tastatur verabschieden. Hier hilft nur der Griff zum Wattestäbchen.

Spielzeug killt Bakterien: Tastatur-Reiniger Cyber Clean im Test

Leichten Schmutz und Staub entfernt der Cyber Cleaner fast mühelos und im Vergleich zur aufwändigen Spülmaschinen-Methode oder der oberflächlichen Wisch-Variante wesentlich schneller. Für eine Komplettreinigung benötigt man etwa fünf Minuten, anschließendes Händewaschen inklusive. Echten Härtefällen hingegen hat auch das "High-Tech Cleaning Compound" von Joker nicht allzu viel entgegenzusetzen.

Kaum zu glauben, aber das Slime der Neuzeit ist zu hundert Prozent biologisch abbaubar. In dieser Hinsicht braucht man also wegen des eigenen Putzfimmels kein schlechtes Gewissen zu haben. Fehlt nur noch ein Cyber Cleaner im Riesenformat, den man kurzerhand ins Wohnzimmer schmeißt und Pizzareste und Haustierhaare einfach aufsaugt. Hat jemand die Fernbedienungen gesehen? Und wo hat sich eigentlich die Katze schon wieder versteckt?

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