Computer aus, Torrent läuft: Asus-Router WL-700gE im Test

Was schief lief

Lieferumfang: Chinesisch von Vorteil

Als Zubehör liegen dem Router ein kurzes Netzwerkkabel, zwei Stromkabel mit US- und Euro-Stecker sowie ein solider Standfuß bei. Doch obwohl der aufrecht stehende Router wenig Platz in Anspruch nimmt, eine bessere Kühlung für die Festplatte gewährleistet und auch noch gut aussieht, macht man sich doch Gedanken um die Kippsicherheit. Denn was einem leichten Router wenig ausmacht, kann eine laufende Festplatte schon aus dem Konzept bringen - ab circa 20 Grad Neigung sorgt die Gravitation für ein wenig empfehlenswertes Umkippen.

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Im großen Tragegriff-Karton befindet sich weiterhin eine Schnellstart-Anleitung in sechs verschiedenen Sprachen, die jeweils rund 24 Seiten umfasst. Das ist für ein so umfangreiches Gerät zu wenig, vor allem weil das mit 50 Seiten ebenfalls recht bescheidene, aber ausführlichere Handbuch auf der beiliegenden CD momentan nur auf Chinesisch vorliegt - englische oder deutsche Versionen sucht man auch auf der Asus-Homepage vergeblich. Ebenfalls auf der CD sind ein paar Hilfsprogramme für den erweiterten Betrieb des Routers zu finden.

Welcher Router braucht denn schon Software? Wie bei jedem anderen Router-Test auch sollte erst einmal das Gerät ohne die Hilfe jeglicher betriebssystemabhängiger Software zeigen, was es kann. Die Browserkonfiguration war schnell gefunden, obwohl sie in der Schnellstart-Anleitung nicht einmal erwähnt wird. Ebenfalls schnell zeigte sich, dass der Opera-Browser nicht für die Darstellung des Konfigurations-Menüs geeignet ist - also doch erst mal IE.

Die vorhandene Firmware-Version 1.0.4.4 machte sämtliche Freude am Experimentieren zunichte: Regelmäßige Verbindungsprobleme im Routerbetrieb sorgten für unnötige Download-Abbrüche, der Browser-Access auf die Router-Platte stellte sich als höchst unkomfortabel heraus, heruntergeladene Dateien waren nirgends aufzufinden und lange Ladezeiten im Menü sorgten schlichtweg für Frust. Als dann noch das Firmware-Update nach zehn Minuten den Dienst quittierte und der Router nur noch auf die Reset-Taste ansprach, sah es erst einmal finster aus.

Problem behoben dank Firmware-Update und Software

Die Rettung vor dem peinlichen Anruf bei Asus war eine kurze Anleitung im Support-Forum: Mit ihrer Hilfe ließ sich der WL-700gE wieder vollständig betriebsbereit machen, inklusive der Firmware-Version 1.0.4.6 . Zum neuen Anlauf sollte auch die Software, namentlich Asus Support Utility zum Einsatz kommen. Diese Kombination stellte sich als wesentlich brauchbarer heraus.