P2P im kleinen Kreis: Privates Filesharing über BitTorrent

Torrents erstellen mit TorrentMaker

Nach dem Download und der Installation des knapp 400 Kilobyte kleinen Tools kann MakeTorrent gestartet werden. Dank einer kleinen und einfachen Oberfläche erklärt sich das Programm fast von selbst. Im oberen Bereich des Fensters befindet sich ein kleiner Dateibrowser, über den eine oder mehrere Dateien ausgewählt werden können, die über BitTorrent getauscht werden sollen. Gleich unter der Dateiauswahl muss der Tracker festgelegt werden, der sich um die Verwaltung der Informationen des Torrents kümmert. MakeTorrent bietet dazu eine komfortable Liste mit mehreren Trackern zur Auswahl. Bei der Anwahl eines Trackers wird auch direkt der Status des Servers angezeigt, so dass man gleich überprüfen kann, ob der Tracker auch online ist.

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Wer zur Sicherheit statt einem noch weitere Tracker anlegen möchte (falls der zuvor ausgewählte Server doch mal offline sein sollte), kann dies ebenfalls mit MakeTorrent tun. Nach dem Aktivieren des entsprechenden Häkchens und einem Klick auf "Use Backup Tracker(s)" können weitere Server in beliebiger Verbindungsreihenfolge hinzugefügt werden. Auf Wunsch kann das Torrent zum Schluss noch mit einem Kommentar versehen werden, bevor die Torrent-Datei mit einem Klick auf "Create .torrent now!" erzeugt wird.

Nachdem der Speicherort in einem kleinen Dialog festgelegt wurde, wird die Torrent-Datei dort abgelegt. Bevor das Urlaubsvideo jedoch mit dem Freundeskreis getauscht werden kann, müssen noch einige Dinge erledigt werden. Zum einen muss die Videodatei in den Downloadordner des eigenen BitTorrent-Clients kopiert werden. Zum anderen muss die Torrent-Datei mit genau diesem BitTorrent-Client (falls mehrere BitTorrent-Programme auf dem Rechner installiert sind) aufgerufen werden.

Im einfachsten Fall geschieht dies über einen Doppelklick auf die Torrent-Datei. Da das Torrent in diesem Moment als Aufgabe im Client angelegt wird, die Datei gleichzeitig jedoch (durch das vorherige Kopieren in den Download-Ordner) bereits zu 100 Prozent "heruntergeladen" wurde, meldet der Client dem Tracker den vollständigen Download des Videos, wodurch der Client für diese Datei zum so genannten Seeder wird.

Im Anschluss daran muss die zuvor erstellte, nur wenige Kilobyte große Torrent-Datei nur noch all jenen per Mail geschickt werden, die das Urlaubsvideo downloaden dürfen. Während der erste Bekannte das Video herunterlädt, muss selbstverständlich der BitTorrent-Client des Seeders ununterbrochen laufen, da er zu Anfang der einzige ist, der die Datei vollständig besitzt. Soll das Urlaubsvideo doch der gesammten Netzgemeinde zur Verfügung gestellt werden, müsste das Torrent nicht nur per Mail an die Kumpels geschickt, sondern zusätzlich in einem Portal wie Meganova oder btjunkie hochgeladen werden.

Weitere Informationen

Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir eine redaktionelle Übersicht erstellt. Sie finden das Special zu Filesharing hier.

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