Torrents erstellen mit MakeTorrent
P2P im kleinen Kreis: Privates Filesharing über BitTorrent
Dass über das BitTorrent-Netz täglich tausende Dateien aus der ganzen Welt angeboten werden, ist allgemein bekannt. Dass sich das beliebte P2P-Netz jedoch auch hervorragend dazu eignet, um Dateien in einem kleinen, privaten Kreis zu tauschen, wissen die wenigsten. So lässt sich mit wenigen Handgriffen alles über BitTorrent tauschen, was für die meisten E-Mail-Postfächer zu groß ist: Beispielsweise das 1,6-Gigabyte-Video vom letzten Urlaub oder die 300 Fotos von der Party vergangenen Samstag.

Der Tausch von solchen privaten Dateien soll meist nicht öffentlich stattfinden. Das heißt, das Urlaubsvideo soll nicht bei The Pirate Bay oder isoHunt erscheinen, sodass Millionen von BitTorrent-Usern auf die Datei zugreifen können. Stattdessen soll der Download nur für bestimmte Leute möglich sein. Im BitTorrent-Netz erreicht man dies relativ einfach dadurch, dass man die Torrent-Datei des Urlaubsvideos nur an die Nutzer weitergibt, die das Video auch downloaden dürfen.
Was ist eine Torrent-Datei?
Das BitTorrent-Netzwerk stützt sich beim Tausch von Dateien über das Netz auf so genannte Tracker. Tracker sind nichts anderes als Server-Programme, die Informationen zu meist jeder Menge Dateien enthalten, die über das BitTorrent-Netz getauscht werden. Zudem überwachen sie den Datenverkehr im P2P-Netz und dienen als Vermittlungszentrale für den Austausch von Informationen zwischen den einzelnen Clients. Lädt ein BitTorrent-Client (etwa Azureus oder BitComet) eine bestimmte Datei aus dem Filesharing-Netz herunter, kann er beispielsweise einem Tracker melden, dass von einer 100-Megabyte-Datei bereits 20 Megabyte auf die heimische Festplatte geladen wurden. Der Tracker kann diese Information dann an andere Clients weiterleiten, sodass die bereits gesaugten 20 Megabyte an andere User weitergegeben werden können - auch wenn die 100-Megabyte-Datei noch nicht komplett heruntergeladen wurde.
Wenn ein Download über BitTorrent gestartet werden soll, braucht der P2P-Client zunächst Informationen, um welche Datei es sich überhaupt handelt, welcher Tracker die Kommunikation übernimmt und wie groß die herunterzuladende Datei ist. Zudem benötigen Azureus und Co. eine Prüfsumme, um die Datei eindeutig zu identifizieren. All diese Informationen müssen in einer so genannten Torrent-Datei gespeichert werden, ohne die ein Download über das BitTorrent-Netz nicht gestartet werden kann. Beim Klicken eines Download-Links bei The Pirate Bay oder isoHunt geschieht auch nichts anderes, als dass eine Torrent-Datei aufgerufen wird, die dann mit dem jeweiligen BitTorrent-Client geöffnet wird.
Torrent-Dateien können mit verschiedenen Tools recht einfach selbst erstellt werden. Beliebte Helferlein dafür sind TorrentAid, TorrentWizard oder MakeTorrent. Auch einige Filesharing-Clients, etwa Azureus, können Torrents erstellen. Im netzwelt-Test haben wir einmal TorrentMaker benutzt, mit dem ein Torrent in wenigen Minuten sehr komfortabel erstellt werden kann.
Weitere Informationen
Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir eine redaktionelle Übersicht erstellt. Sie finden das Special zu Filesharing hier.

Nun ja, an dem Bericht ist schon was wahres dran. Ich finde BT auch angenehmer um große private Dateien zu tauschen. Für 20 oder 50 MB Dateien mag rapidshare zwar einfacher sein, für lange Aufnahmen sind...
Hallo, danke für Eure Hinweise. Werde (je nach Zeit) versuchen, in den nächsten Tagen eine detaillierte Beschreibung unserer Testbedingungen an dieser Stelle zu bringen, um ein eventuelles...
ja also wie es aussieht funktionniert das hier sicher nicht so wie es hier beschrieben wird.Wäre cool wenn sich mal einer von netzwelt dran machen würde um den Lösungsweg so wie C&C beschrieben hat...
Die Anleitung ist schlicht und einfach Fehlerhaft! Aber prinzipiell funktioniert das schon. Der Fehler ist das die einen externen Tracker einfach nutzten wollen. Das geht nicht, weil...
das ist richtig. man könnte natürlich einen eigenen Tracker auufmachen aber wer kann das schon. ich finde 1-click-hoster (z.B.Rapidshare)sind um einiges einfacher zu bedienen und sehr viel schhneller