Asus S6F im Test: Kleines Notebook geht ans Leder

Kleines Bild, aber oho

Abgerundet wird das teure Aussehen von einer ordentlichen Ausstattung mit allen wichtigen Anschlüssen. Zwei von insgesamt nur drei USB-Ports verstecken sich zusammen mit Netzwerk-, Modem- und Mikrofon-Anschlüssen unter einer aufklappbaren Blende am linken Rand. Alternativ ist der Kopfhörer-Ausgang auch als S/PDIF-Schnittstelle nutzbar, der analoge VGA-Anschluss lässt sich bei Bedarf für einen externen Monitor verwenden. Ein Lesegerät für die gängigsten Speicherkarten, ein ExpressCard-Slot für Erweiterungskarten sowie FireWire machen die Kontaktfreude komplett.

Für das Display eines Subnotebooks, das in puncto Bildqualität meist nicht mit dem größerer Geräte mithalten kann, besticht das des S6F mit einer durchaus sehenswerten Darstellung. Neben der hervorragenden Schärfe und angenehm hohen Helligkeit gefällt uns besonders die Blickwinkelabhängigkeit. Im Gegensatz zu manch anderem Mini-Laptop bleibt das Bild bei seitlicher Einsicht relativ lange einsehbar. Von oben oder unten betrachtet wird es zwar früher heller beziehungsweise dunkler, doch das haben wir bei anderen Subnotebooks auch schon schlechter erlebt.

Zwar wirkt Buntes einigermaßen farbecht, aber leider auch etwas blass. Wenig optimal finden wir die unregelmäßigen Farbverläufe in Begleitung einer schwächelnden Ausleuchtung an den Ecken und Rändern. Schwarz kann sich sehen lassen, erscheint bei genauerem Hinsehen jedoch leicht verwaschen, ebenso wie die leicht angegraute Weiß-Wiedergabe. Ein Manko teilt sich das S6F-Display mit vielen anderen Vertretern seiner Spezies - es spiegelt.

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Hoher Tastenwiderstand

Wer auf weiche Notebook-Tastaturen steht, sollte vom S6F besser die Finger lassen. Denn der Widerstand ist ungewöhnlich hoch, sorgt im Gegenzug jedoch für ein sehr prägnantes und präzises Einrasten der einzelnen Tasten. Positiverweise klappern diese in moderater Lautstärke und besitzen nur wenig Spiel. Das kleine Touchpad erzielt einen gelungenen Kompromiss aus Geschwindigkeit und Genauigkeit. Sowohl das Fingerfeld als auch die schmale Tasten-Leiste sind von einem hübschen Chromrand umgeben und wie die Tastatur in leicht glitzerndem Anthrazit gehalten.

Alternativ zum Touchpad darf der Benutzer auch getrost zur mitgelieferten Maus greifen. Das verkabelte Zubehör stammt aus dem Hause Logitech und wurde passend zum Notebook ebenfalls mit Leder überzogen und allerlei Chrom angereichert. Dank der pfiffigen Kabelführung besteht zumindest aus Platzgründen keine Notwendigkeit mehr, zu einer schnurlosen Maus zu greifen. Das Kabel wird einfach um eine Vertiefung im Eingabegerät gewickelt, anschließend landet der USB-Anschluss an einem Clip auf der Unterseite. Aufgrund des extrem geringen Gewichts von gerade einmal 56 Gramm ist beim Navigieren allerdings ein ruhiges Händchen gefragt.

Forum

Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 3 Beiträge

nehm an du hast den beitrag auf ner ledersofa in dein notebook gehämmert....

Wie widerwärtig ist das denn? Nun wird Kuhhaut auch noch in Technikprodukten eingebunden. Glaubt hier denn tatsächlich jemand, dass Leder ein "Luxusgut" ist und die Überteuerung gerechtfertigt ist? Es ist ein...

Scheint mir vom Datenblatt her ein tolles Notebook zu sein,aber viel zu teuer,für das was geboten wird.Und allein die Lederaustattung rechtfertigt nicht den hohen Preis.Naja und dass das Display spiegelt finde ich...

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