Edel verarbeitetes Subnotebook aus hochwertigem Material
Asus S6F im Test: Kleines Notebook geht ans Leder
Laptops
Wir hatten schon viele Notebooks auf dem Prüfstand - aus Aluminium, Magnesium, schnödem Plastik oder mit glänzendem Autolack. Nun gehen wir einem kleinen Vertreter sprichwörtlich ans Leder, dem Asus S6F.
In der Liga der so genannten Subnotebooks mit kleinen Displays und besonders portablen Ausmaßen spielt das S6F mit einem 11,1 Zoll großen Bildschirm in der kleineren Kategorie. Was hier nach Schlange aussieht, forderte in Wirklichkeit das Leben eines wiederkäuenden Huftiers. Erst nach der Bearbeitung per Hand erhält das Rindsleder seine reptilientypische Prägung. Unter der schützenden Oberschicht steckt ein leichtes Aluminiumgehäuse, das je nach Akku für ein tragbares Einsatzgewicht von knapp unter oder über eineinhalb Kilogramm sorgt.
InhaltLangwieriger Luxus
Eine runde Sache
Kleines Bild, aber oho
Hoher Tastenwiderstand
Schneller Stromsparer
Fazit: Notizbuch nicht für jeden
Spiele- und System-Leistung im Vergleich
Stromverbrauch und Akkulaufzeiten
Datenblatt
Damit Umwelteinflüsse schadlos an der Lederhaut vorübergehen, wird die S6-Modellreihe vor dem Verkauf streng geprüft. Schließlich dürfte wohl kaum jemand nachträglich zu Putzbürste, Schuhcreme und Imprägnierspray greifen wollen. Leider hat die bis zu zweimonatige Montagedauer einen hohen Preis, die sich auch auf die Anschaffungskosten von über 1.600 Euro niederschlagen. Hochwertig ist dafür allerdings neben dem Exterieur auch das Innenleben, bestehend aus einem Intel Core Duo mit zwei Prozessorkernen, einem Gigabyte Arbeitsspeicher, viel Festplattenplatz und vollständiger Ausstattung.
Über die dunkelbraune Optik irgendwo zwischen Schlange und Krokodil darf gerne gestritten werden, sie trifft bestimmt nicht jeden Geschmack. Zu distinguierten Geschäftsfrauen und -männern späteren Semesters passt sie unserer Meinung nach am besten. Ohne Zweifel hingegen der edle Auftritt des S6F: Silberne Enden aus Leichtmetall am Bildschirmscharnier, verziert mit eingestanzter Modellbezeichnung, dazu eine anthrazitfarbene Tastatur und harmonisch eingefügte Chrom-Applikationen. Selbst die mitgelieferte Logitech-Maus wurde dem gediegenen Design angepasst.
Wie beim zumindest äußerlich vergleichbaren Sony Vaio TX2 steckt der Einschaltknopf in der kreisrunden Halterung des Displays. Dass dieser beim Asus S6F deutlich schmaler ausfällt und in einer leichten Vertiefung sitzt, hat neben einer filigraneren Optik leider auch eine etwas erschwerte Erreichbarkeit zur Folge. Direkt daneben bekennen drei formschöne Statusleuchten auch bei geschlossenem Notebook Farbe. Alle Ecken der Außenhülle sind sanft abgerundet, das fein perforierte Alu-Gitter über den beiden Lautsprechern ist ebenfalls überaus ansehnlich.
Asus S6F im Test: Kleines Notebook geht ans Leder
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Scheint mir vom Datenblatt her ein tolles Notebook zu sein,aber viel zu teuer,für das was geboten wird.Und allein die Lederaustattung rechtfertigt nicht den hohen Preis.Naja und dass das Display spiegelt finde ich dürfte eigentlich nicht bei den Negativpunkten stehen weil es eher eine Geschmackssache ist,aber egal.
Wie widerwärtig ist das denn? Nun wird Kuhhaut auch noch in Technikprodukten eingebunden. Glaubt hier denn tatsächlich jemand, dass Leder ein "Luxusgut" ist und die Überteuerung gerechtfertigt ist? Es ist ein "Abfall-/Nebenprodukt", im höchsten Maße chemisch behandelt und verarbeitet. Aber die Fleisch-/Lederindustrie braucht wohl neue Gags. Arme Industrie, arme Käufer.
nehm an du hast den beitrag auf ner ledersofa in dein notebook gehämmert....
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