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22.09.2006
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Hundert "Hotspots" weisen auf Probleme der Erde

Google Earth: Umweltschutz und Sightseeing

Fabian Parusel

Google Earth: Umweltschutz und Sightseeing

Es ist ein bisschen still geworden um Google Earth, doch das heißt nicht, dass die Entwicklung des Online-Globus stockt. Im Gegenteil, immer mehr Länder füttern den Globus mit neuen, verbesserten Bildern. Dabei zeichnet sich ein Trend ab: Luftaufnahmen ersetzen die Satellitenbilder.

Inhalt

Umweltprogramm der Vereinten Nationen

Die Welt verändert sich. Der Mensch beansprucht immer weitere Teile der Natur für sich und verdrängt Flora und Fauna vor Ort. Die Vereinten Nationen (UN) haben ein Programm entwickelt, das sich mit der Entwicklung unserer Natur beschäftigt: Hundert "Hotspots" weisen auf verschiedene Probleme auf unserem blauen Planeten hin. "Diese Satellitenaufnahmen sind ein Weckruf an uns alle, um uns die schrecklichen Bilder der Zerstörung vor Augen zu führen", so der Direktor des Programms, Achim Steiner.



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Der Strip in Las Vegas

So zeigen zum Beispiel Bilder aus der Türkei, wie der Atatürk-Staudamm die umliegende Umwelt verändert hat. Oder die rasante Ausbreitung der am schnellsten wachsenden Stadt der USA, Las Vegas. 100.000 Menschen ziehen jedes Jahr in die Zockermetropole. Alle Hundert Hotspots sind auf eine Karte à la Google Maps verzeichnet. Von dort aus verweisen Hyperlinks auf spezielle Homepages zum Thema und ein weiterer Link führt direkt zum Ort des Geschehens in Google Earth. Alle Links können auch direkt aus GE abgerufen werden, dafür gibt es einen Menüpunkt mit Empfehlungen unter "Ebenen".



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Grafik des UN-Projekt. Sie zeigt hundert Flecken auf unserer Erde, die sich in den letzten Jahren deutlich verändert haben.

Auf den Spuren des Weltmeisters

Am vergangenen Rennwochenende hat er es bekannt gegeben. Michael Schumacher fährt seine letzte Saison bei Ferrari und die letzte seiner Karriere. Wem dabei wehleidig zumute ist, der kann sich ganz einfach noch einmal alle Strecken aus der Luft anschauen. Zumindest die meisten, denn die Strecke in Istanbul ist auf den Bildern in GE noch nicht fertiggestellt und in Belgien und Italien fehlt es an der nötigen Bildqualität.



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Der legendäre Nürburgring aus der Luft. Nördlich des Formel-1-Kurses ist deutlich die Nordschleife zu erkennen (Klick vergrößert).

Die Rennstrecken im restlichen Europa und jenseits des großen Teichs sind jedoch alle in sehr guter Qualität abgelichtet. Daran lässt sich die Entwicklung von GE deutlich ablesen, noch vor einem Jahr waren nicht einmal die beiden Strecken in Deutschland erkennbar, vom restlichen Europa ganz zu schweigen.


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News Flash, am 05.12.2008 05:35

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