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21.09.2006
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Was der Meizu Miniplayer dem Apple Nano entgegenzusetzen hat

Ein Chinese gibt Kontrabass: Meizu M6 Miniplayer im Test

MP3-Hardware

Eine sinnvolle Option ist die mögliche Anpassung des Menüs. Im Grundzustand sind dort elf Einträge gelistet, unter anderem auch Funktionen, die im alltäglichen Gebrauch nicht benötigt werden. Wem das ständige Hoch- und Runterblättern auf die Nervern geht, der kann einzelne Einträge dauerhaft aus dem Startmenü entfernen oder häufig genutzte Einstellung weiter oben positionieren. Frei programmierbare Tasten gibt es hingegen nicht.

Tourist-Info: Keine deutsche Menüführung

Im Testzeitraum bereitete die aufgespielte Firmware (Version T 1.007) ein paar Probleme, die aber nicht unlösbar waren. So kam es einmal zum kompletten Systemabsturz mit anschließender Neuformatierung des Speichers. Fliegt man mit dem Finger allzu schnell über die Tasten, benötigt der M6 ab und an eine kleine Gedenkminute, bis er wieder einwandfrei reagiert. Unanehmlichkeiten, die der Hersteller mit dem nächsten Firmware-Update hoffentlich beheben wird.

Meizu M6 Miniplayer

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Es besteht Hoffnung - wie in zahlreichen ausländischen Foren zu lesen ist, soll der Meizu-Support vorbildlich sein, was wir aber noch nicht überprüfen können. Ein Update der Software sollte dann auch Deutsch als Menüsprache enthalten. Bislang spricht der Miniplayer nur Englisch und Chinesisch.

Drei Chinesen: Basslastiger Hörtest

Neben dem obligatorischen MP3-Format kann Chinas Vorzeige-Jukebox auf der Musik-Seite auch mit den Datei-Endungen WMA, WAV, und OGG umgehen. Vor allem Letzteres dürfte Musikliebhaber freuen. Gleichzeitig legt dieses Klientel aber auch die Stirn in Falten, da der Miniplayer zwar mit WMA-Dateien umgehen kann, nicht aber mit dem Kopierschutz DRM. Die meisten Online-Musik-Börsen fallen damit als potentielle Zuspieler flach, da fast alle Shops auf diese Art von Kopierschutz setzen.

Die im Lieferumfang enthaltenen Ohrstöpsel sind, wie bei den meisten MP3-Playern, nicht das Gelbe vom Ei. Besser, man tauscht sie gegen höherwertigere Exemplare aus, denn verdient hat es der Meizu Miniplayer in jedem Fall. An Kopfhörern der Liga Shure E500 PTH zeigt der Flachmann erst richtig, was er kann.

Der stark basslastige Sound dürfte nicht jedermanns Sache sein. Setzt man beispielsweise den Koss Porta Pro auf die Ohren, fällt es schwer, die tiefen Frequenzen im Menü in den Hintergrund zu drängen. Wer ohnehin neue Kopfhörer benötigt, sollte bei der Auswahl bassbetonende Modelle meiden.


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