Dell XPS 700 im Test: Spielmaschine mit Intel Core 2 Duo
Potenzprotze unter sich
Ports im Überfluss
Neben dem praktischen Kartenschlucker für alle gängigen Speichermedien tummeln sich an der Vorderseite noch die obligatorischen Anschlüsse für Mikrofon, Kopfhörer, FireWire und zweimal USB. Eine goldene Blende mit Audio-Schnittstellen und Gameport deutet bereits an, dass hier ein X-Fi-Sound-Blaster von Creative zum Einsatz kommt, der Spielerohren mit dem aktuellsten EAX-Klang verwöhnt. Angesichts sechs weiterer USB-Anschlüsse sowie FireWire, Gigabit-Ethernet und zweier PS/2-Ports für Maus und Tastatur muss sich niemand über mangelnde Kontaktfreude beschweren.
Zum Öffnen des Gehäuses genügt der Griff zu einem Schieber auf der Rückseite. Schaumstoffbahnen an den Rändern des Chassis signalisieren, dass sich jemand ernsthafte Gedanken darüber machte, Vibrationen aus dem Innenraum von der Außenhülle fernzuhalten. Das Interieur ist sehr aufgeräumt, nirgendwo stört schlecht verlegter Kabelsalat den Luftstrom. Auf dem Mainboard setzt Dell auf ausladende Passivkühler statt lärmende Mini-Propeller, für Prozessor und Innenraum sind hingegen zwei langsam drehende Groß-Lüfter zuständig. Aktiv werden daneben noch Grafikkarte und Netzteil gekühlt.
Dell XPS 700 im Test: Spiele-Bolide mit Intel Core 2 Duo
Der Zugriff auf die obere DVD-Schublade wird durch das nach vorn geneigte Gehäuse eingeschränkt.
Hochwertige Eingabegeräte von Logitech als praktisches Zubehör, aber nur bedingt spieletauglich
Grobe und unregelmäßige Spaltmaße: Die Verarbeitung lässt leider zu wünschen übrig
Ein wacklig befestigter Speicherkartenleser steckt hinter einer billig wirkenden Plastikblende.
Rückansicht mit goldenen Anschlüssen des Creative Sound Blaster X-Fi XtremeMusic
Obligatorische Front-Anschlüsse für USB, Kopfhörer, Mikrofon und FireWire
Blick auf den Intel Core 2 Duo E6700 und das passiv gekühlte Mainboard
Praktische Fernbedienung mit unpraktischem Anschluss für das Windows Media Center
Plattenbau: Die Außenhülle besteht bloß aus vier knapp drei Millimeter dicken Alu-Profilen
Viel mehr geht zur Zeit kaum noch: Intels zweitschnellster PC-Prozessor trifft auf den grafischen Doppeldecker Nvidia GeForce 7950 GX, zwei Gigabyte Arbeitsspeicher sowie zwei Serial-ATA-Festplatte der zweiten Generation im geschwindigkeitsoptimierten RAID-0-Verbund. In puncto Performance also durchaus mit dem völlig lüfterlosen Rundum-Lautlos-PC von netzwelt vergleichbar. Und tatsächlich liefern sich die beiden High-End-Maschinen ein spannendes Duell um die Leistungskrone.
Wenn ein übertakteter Athlon 64 X2 4800+ mit 2,75 Gigahertz auf einen Core 2 Duo E6700 mit 2,66 Gigahertz trifft, geht es um nicht weniger als ein Prestige-Duell, dass die Frage beantworten soll, wer nun die besten Desktop-Prozessoren baut. Was Intel hier an den Tag legt, ist schlichtweg beeindruckend: Der Core 2 Duo knackt Rekorde am laufenden Band. Bei allen CPU-Messungen übertrifft er den schneller getakteten AMD-Prozessor, bei der synthetischen Multimedia-Performance sogar um beinahe das Dreifache. Damit ist er für die Audio-, Video- und Bildbearbeitung zweifellos die bessere Wahl.
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